Nick Yelloly nimmt Schuld auf sich: Habe mich verschätzt

Nick Yelloly redet nach der Kollision mit Dennis Marschall nicht um den heißen Brei: Geschwindigkeitsunterschied falsch eingeschätzt

Nick Yelloly nimmt Schuld auf sich: Habe mich verschätzt

Die Kollision nach dem Restart beim Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring nimmt Nick Yelloly auf die eigene Kappe. In der turbulenten Phase nach dem Restart räumte der BMW-Werksfahrer im Kampf um Platz zwei in der Spitzkehre Dennis Marschall im Rutronik-Audi aus dem Weg.

"Leider habe ich dann den Geschwindigkeitsunterschied zum Auto vor mir falsch eingeschätzt und wir sind kollidiert. Das war nicht das, was wir uns von diesem Rennen erhofft hatten, aber manchmal läuft es so", sagt Yelloly.

Der Schubert-BMW #10 (Yelloly/Krohn) war damit draußen. Der Rutronik-Audi #33 (Marschall/Schramm) landete auf Platz 18 außerhalb der Punkteränge. Für beide Teams geht damit eine frustrierende Serie weiter.

Lagen sie zur Mitte der Saison noch auf Positionen mit erweiterten Meisterschaftschancen im vorderen Mittelfeld, gehen sie durch eine schwierige Phase. Schubert hat die dritte Nullrunde in Folge eingefahren - von den zwei Punkten für Startplatz zwei einmal abgesehen.

Gerade jener hervorragende zweite Startplatz von Yelloly sollte eigentlich die Trendwende zum Saisonende einläuten, nachdem Yelloly und Jesse Krohn im ersten Rennen mit einem Reifenschaden Pech hatten. Doch beim eigentlichen Start waren die Reifen nicht richtig auf Temperatur und der BMW verlor Positionen, wodurch Yelloly hinter Marschall geriet.

Rutronik Racing hat mit dem Audi #33 sein Punktekonto in den vergangenen drei Einzelrennen ebenfalls nur um zwei verbessert - dank eines 14. Platzes im ersten Hockenheim-Rennen.

Marschall fuhr im Qualifying auf den vierten Startplatz und lag bei Restart auf Platz zwei, bis Yelloly kam. "Das Team hätte ein Podium verdient", schreibt er in den sozialen Medien. Schuber liegt in der Gesamtwertung auf Platz zehn, Rutronik auf P11.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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