Ricardo Feller analysiert Titelkampf im ADAC GT Masters vor Sachsenring-Event

Ricardo Feller/Chris Mies sind vor den Sachsenring-Event in der besten Position im GT-Masters-Titelkampf - Der Schweizer hat vor allem eine Marke auf dem Schirm

Ricardo Feller analysiert Titelkampf im ADAC GT Masters vor Sachsenring-Event

Der Oktober ist angebrochen, und damit biegt auch das ADAC GT Masters langsam in die Zielgerade der Saison 2021 ein. Auf dem Sachsenring findet das drittletzte Event des Jahres statt. Im Titelkampf ist noch alles offen. Ricardo Feller, der gemeinsam mit seinem Land-Audi-Teamkollegen Christopher Mies die Gesamtwertung anführt, will noch nicht zu sehr über die Meisterschaft nachdenken.

"Der Druck ist schon da, alleine schon, wenn man als Tabellenführer hier steht. Aber ich versuche das natürlich auszublenden. Wir machen unsere Arbeit wie immer. Das wird sich hoffentlich dann am Ende auszahlen", gibt der Schweizer die Marschroute für die Saisonrennen neun und zehn aus.

Als Ziel für das Sachsenring-Wochenende nennt Feller daher schlicht und ergreifend: "Maximale Punkte herausfahren." Mit dieser Devise ist man bei Land-Motorsport in der bisherigen Saison gut gefahren. Zuletzt auf dem Lausitzring gewann man so das Samstagsrennen und erzielte Position sechs im zweiten Lauf am Sonntag.

Sachsenring eine Paradestrecke für den Audi R8 LMS

Während der Lausitzring jedoch keine Strecke ist, die dem Audi R8 LMS entgegenkommt, sieht die Sache auf dem Kurs bei Hohenstein-Ernstthal wiederum ganz anders aus. Von 28 ADAC-GT-Masters-Läufen konnten die Ingolstädter 13 für sich entscheiden. Fellers Teamkollege Mies war seinerseits schon vier Mal in Sachsen erfolgreich.

Ein Selbstläufer wird das Wochenende trotzdem nicht, wie Feller versichert. "Mercedes und Lamborghini, das werden unsere Hauptkonkurrenten. Die Porsches sind immer ein wenig schwer einzuschätzen. Mal sind sie da, mal weniger", vermutet er. "Aber es wird sowieso extrem eng, wie immer. Grundsätzlich bin ich einfach mal gespannt, wie es morgen geht."

Die Porsche-Fraktion selbst kämpft an diesem Wochenende gegen ein Unserie an, denn noch nie konnte ein 911er im ADAC GT Masters auf dem Sachsenring siegen! Ein Rezept dagegen weiß Bernhard-Fahrer Christian Engelhart nicht. Er kündigt aber an: "Wir geben unser Bestes und versuchen, das zu ändern an diesem Wochenende, und den ersten Sieg für Porsche zu holen."

Eine Sieg-Chance hatte er im Vorjahr. "Wir hatten eine ganz gute Ausgangsposition, dann aber nicht so das Rennglück, vor allem am Start", spricht Engelhart das Samstagsrennen an, wo er und sein damaliger Teamkollege Michael Ammermüller im SSR-Porsche aus der ersten Reihe starteten, dann aber in der ersten Kurve viele Positionen verloren.

Ricardo Feller: Mercedes-AMG wird extrem stark sein

 

Nach dem Sachsenring-Wochenende stehen in der ADAC-GT-Masters-Saison 2021 noch zwei Rennwochenenden aus. Zunächst geht es für Feller und Co. nach Hockenheim, das Finale steigt dann Anfang November auf dem Nürburgring. Der Schweizer rechnet dort vor allem mit starker Gegenwehr aus dem Mercedes-AMG-Lager.

Beim Mercedes-AMG "weiß man, dass der auch extrem stark sein wird wieder, am Hockenheimring zum Beispiel." Die Statistik spricht indes eine andere Sprache, denn Mercedes-AMG konnte zuletzt 2012 in Hockenheim gewinnen. Damals noch mit dem SLS AMG GT3 und den Fahrern Sebastian Asch und Maximilian Götz.

Trotzdem gilt für Feller weiterhin das Motto: "Wir machen unsere Arbeit, wie vor jedem Wochenende." Diese Herangehensweise hat ihm und Mies die Tabellenführung beschert und soll im Idealfall im ADAC-GT-Masters-Titelgewinn 2021 gipfeln.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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