Schwerer Unfall von Maro Engel: Rote Flagge beim ADAC GT Masters

Maro Engel hat beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring einen schweren Unfall - Leitplanke muss repariert werden - Pechsträhne geht weiter

Schwerer Unfall von Maro Engel: Rote Flagge beim ADAC GT Masters

Drama auf dem Red Bull Ring: Maro Engel hat beim Start des Sonntagsrennen einen schweren Unfall ausgangs der Niki-Lauda-Kurve gehabt. Er ist wohl unverletzt geblieben. Der Toksport-Mercedes #22 (Engel/Stolz) hingegen wurde schwer an der Front beschädigt. Aufgrund einer Reparatur der Leitplanke ist das Rennen unterbrochen.

Engel war das unschuldige Opfer einer Kettenreaktion, in der Markus Winkelhock im Car-Collection-Audi #69 (Winkelhock/Spengler) aus der Auslaufzone auf die Strecke zurückkam. Er traf dadurch Christopher Haase im Land-Audi #28 (Haase/Trefz), der wiederum leicht versetzt zum AMG von Engel fuhr und diesen an der Front traf.

Aufgrund der Berührung drehte sich die Fahrzeugfront von Maro Engels Mercedes-AMG GT3 ein und bog direkt in Richtung Leitplanke ab. Er konnte das Wrack aus eigener Kraft verlassen und scheint unverletzt zu sein. Die Leitplanke wird an der Einschlagsstelle nun durch Betonblöcke abgestützt.

 

"Mir geht es so weit ganz gut, zum Glück baut Mercedes-AMG sehr sichere Autos", sagt der 35-Jährige bei 'Nitro'. "Aber natürlich ist das extrem ärgerlich." Er übt scharfe Kritik am Startprozedere, das seines Erachtens nicht sauber ablief.

"Der Start war eine Sauerei. Ich weiß nicht, warum die da vorne nicht zugefahren sind. Das war die ganze Zeit nur Gas-Bremse-Gas-Bremse. Es war viel Unruhe im Feld; ich wäre fast in den Vordermann reingefahren und dann ist passiert, was passiert ist. Einfach nur extrem ärgerlich."

Audi-Pilot Christopher Haase, der Engel letztlich in die Leitplanke geschickt hatte, berichtete am 'NITRO'-Mikrofon von viel Chaos im Mittelfeld in der Startphase: "Das Auto vor mir hat zuerst Vollgas gegeben und dann eine Vollbremsung eingelegt, wo ich dann ins Straucheln kam. Das müsste Maro gewesen sein."
 
"Bis zu Kurve 1 war ich erst rechts daneben und dann vorbei. Ich habe mich am Ausgang mittig befunden und habe schon gesehen, wie die Autos von links wieder reinkommen und sich dabei schon berührt haben. Dann haben sie mich berührt und ich habe dann nur noch gespürt wie ich rechts von mir noch ein Auto getroffen habe."

Die unfassbare Pechsträhne von Maro Engel und Luca Stolz findet damit ihre Fortsetzung. Nach einer falschen Reifenwahl in Oschersleben, einem irrtümlich angenommenen Defekt bei der GT-World-Challenge (GTWC) Europe in Le Castellet und der Kollision im Nebel mit dem Opel Manta beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist dies nun das vierte Mal Pech für die Erfolgspaarung.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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