Seyffarth Motorsport mit Gaststart beim ADAC GT Masters in Hockenheim
Das Seyffarth-Team, das bis 2012 im ADAC GT Masters aktiv gewesen ist, gibt ein Comeback - Ein Audi-Werksfahrer und ein Youngster als Vorbote für 2023
Seyffarth Motorsport, ein Team, das schon beim allerersten Rennen des ADAC GT Masters dabei gewesen ist, wagt nach zehn Jahren Abwesenheit ein Comeback in der Deutschen GT-Meisterschaft: Beim Finale auf dem Hockenheimring gehen Werksfahrer Frederic Vervisch und Nachwuchspilot Robin Rogalski auf einem Audi R8 LMS GT3 Evo II an den Start.
"Wir freuen uns sehr, wieder in der Deutschen GT-Meisterschaft dabei zu sein. Wir wissen aus der Vergangenheit, wie stark die Serie ist und wollen mit dem Gaststart schauen, wo wir stehen und wie konkurrenzfähig wir sind", so Teammanager Tobias Seyffarth.
Seyffarth Motorsport war bereits beim Debüt der Meisterschaft 2007 am Start, damals noch mit einem Porsche 911 GT3 Cup (997.1). 2012 folgte der Wechsel auf einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3, mittlerweile ist das Team mit Audi unterwegs.
In diesem Jahr erreichte die Mannschaft den zweiten Platz in der GT3-Gesamt- und Teamwertung des GTC Race. Außerdem holte man mit Robin Rogalski den Sieg in der Semi-Pro-Klasse der GT3-Sprint-und GT60- (Endurance-) Meisterschaft. Bereits im Laufe der Saison reifte die Idee, wieder im ADAC GT Masters an den Start zu gehen.
So viel wie möglich lernen
Doch das ADAC GT Masters wird die bisher hochkarätigste Klasse sein, an der er teilnimmt. Rogalski startete 2021 auch vereinzelt in der ADAC GT4 Germany mit Seyffarth Motorsport und kennt die Plattform daher.
Er sagt: "Für mich ist es das erste Mal, dass ich im ADAC GT Masters starte. Ich freue mich sehr darauf. Ich weiß nicht genau, was mich erwartet. Nur dass die Konkurrenz unglaublich schnell ist. Ich bin erst mit 16 Jahren zum Rennsport gekommen und habe deshalb noch nicht so viel Erfahrung wie viele andere im Starterfeld."
Schon beim allerersten Rennen des ADAC GT Masters war Seyffarth Motorsport (Porsche #2) dabei Foto: ADAC Motorsport
Tobias Seyffarth ergänzt: "Mit Frederic haben wir einen routinierten Piloten an Bord, von dem Robin viel lernen kann. Der Aufstieg aus dem GTC Race ist für ihn eine sehr große Chance. Für uns als Team ist es toll, dass die beiden dabei sind. Sie können uns wichtiges Feedback geben. Die Rennen in Hockenheim sind für uns ein Test, denn wir würden in der kommenden Saison gerne permanent im ADAC GT Masters starten."
Damit werden beim Saisonfinale noch einmal 22 Fahrzeuge an den Start gehen, sofern nicht ein Team noch kurzfristig zurückzieht. Für 2023 ist der ADAC mit einer Reihe von potenziellen neuen Teams in Gesprächen.
Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.
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