SSR Performance kämpft bis zum Ende: "Fühlen uns als Sieger"

Trotz eines fast perfekten Wochenendes müssen sich Michael Ammermüller und Mathieu Jaminet im Kampf um die deutsche GT-Meisterschaft geschlagen geben

SSR Performance kämpft bis zum Ende: "Fühlen uns als Sieger"

Das Porsche-Team SSR Performance hat die Mission Titelverteidigung im ADAC GT Masters trotz eines nahezu perfekten Finalwochenendes auf dem Nürburgring verpasst. Obwohl Michael Ammermüller und Mathieu Jamint am Samstag auf Rang zwei fuhren und am Sonntag ihren vierten Saisonsieg erzielten, mussten sich sich am Ende dem Land-Audi-Duo Christopher Mies und Riccardo Feller knapp geschlagen geben.

Mit leeren Händen reiste die von Manthey unterstützte Porsche-Mannschaft dennoch nicht nach Hause. In der Teamwertung der deutschen GT-Meisterschaft sicherte sich SSR Performance den Titel.

"Ich bin sehr zufrieden. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben", sagt Ammermüller, der im vergangenen Jahr zusammen mit Christian Engelhardt den Fahrertitel gewonnen hatte. "Am Ende hat es dann leider knapp nicht gereicht. Wir hatten eine super Mannschaft mit tollem Spirit - alle haben zusammengearbeitet. Deshalb ist sehr schade, dass wir es nicht geschafft haben, den Titel zu verteidigen."

Im Samstagsrennen war Startfahrer Jaminet aus Startreihe drei rasch auf Position drei nach vorne gefahren. Durch eine gute Strategie verbesserte sich das Team beim Pflichtboxenstopp auf Rang zwei, den Ammermüller dann ins Ziel fuhr. Im Sonntagsrennen, das nach einem Startunfall mit der Roten Flagge unterbrochen wurden, gelang Ammermüller/Jaminet dann der vierte Saisonsieg, der am Ende aber knapp nicht zur Titelverteidigung reichte.

"An diesem Wochenende hätten wir nicht viel mehr machen können", hält Jaminet fest. "47 Punkte waren die meisten Punkte, die ein Auto an einem Wochenende geholt hat, denke ich. Wir hatten ein wirklich gutes Rennen am Sonntag und ein insgesamt solides Wochenende. Wir haben die Saison mit einem Höhepunkt beendet."

"Ich fühle mich nicht als Verlierer, sondern als Gewinner", meint Teambesitzer Stefan Schlund. "Wir können sehr stolz auf das Ergebnis sein. Nach etwas Abstand werden wir dann in die Planung für 2022 gehen um wieder ein schlagkräftiges Projekt an den Start zu bringen", verspricht er.

Auch Teamchef Wolfgang Hatz blickt trotz der knapp verpassten Titelverteidigung in der Fahrerwertung zufrieden auf das Nürburgring-Wochenende zurück. "Top Leistung am Wochenende! Zuerst Zweiter und dann noch der Abschlusssieg, das ist eine hervorragende Leistung des Teams", sagt er. "

"Leider hat es nicht ganz für die Titel gereicht, aber der Abstand war verdammt gering. Wir müssen anerkennen, dass über die Saison Land am Ende die Nase vorne hatte. Ich bin aber sehr stolz auf die Leistung des Teams. Wir kamen hier als Drittplatzierter in der Meisterschaft an und haben es dennoch fast geschafft, den Titel zu verteidigen. Das war eine hervorragende Teamleistung", so Hatz weiter.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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