Startcrash! Pierre Kaffer nach Unfall bei ADAC GT Masters im Krankenhaus

Startkollision beim Saisonfinale der Deutschen GT-Meisterschaft - Pierre Kaffer muss geborgen werden - Maro Engel droht Strafe

Startcrash! Pierre Kaffer nach Unfall bei ADAC GT Masters im Krankenhaus

Schock beim Start des letzten Rennens zum ADAC GT Masters 2021. Bei einer Startkollision wurde Jannes Fittje (Joos-Porsche) umgedreht. Pierre Kaffer (Rutronik-Audi) konnte nicht mehr ausweichen und knallte in den Porsche 911 GT3 R hinein.

Update 19 Uhr: Auch Jannes Fittje wird im Krankenhaus untersucht. Neuigkeiten wird es wahrscheinlich erst am Montag geben. Natürlich muss nun alles ganz detailliert untersucht werden.

Kaffer klagte anschließend über Rückenschmerzen, weshalb Rettungsteams ausrückten und die Rote Flagge gezeigt wurde. Kaffer, der am heutigen Sonntag 45 Jahre alt wird, ist ansprechbar. Ob er sich wirklich am Rücken verletzt hat, muss sich zeigen.

"Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir können ihn so bergen, dass Rückenverletzung vermieden wird", sagt ein DMSB-Sprecher bei 'Nitro'. "Er ist ansprechbar, was ein positives Signal ist. Die Bergung geht vor; es muss eine Menge Carbon beseitigt werden."

 

Kaffer wurde nach rund 20 Minuten aus dem Auto geborgen und wird für medizinische Checks ins Krankenhaus gebracht. Sobald es Updates zu seinem Gesundheitszustand gibt, wird dieser Artikel aktualisiert.

Unabhängig davon gab es mehrere weitere Kollisionen. Dabei wurden unter anderem die beiden orangen Grasser-Lamborghinis gedreht oder drehten sich selbst. Für noch mehr Diskussionen sorgt allerdings Ein Vorfall in der dritten Kurve rund um Maro Engel im Toksport-Mercedes.

Dieser berührte den Bernhard-Porsche von Thomas Preining, der wiederum den WRT-Audi von Dries Vanthoor drehte. Sowohl für Preining als auch für Vanthoor ist das Rennen beendet. Engel lag nach Startplatz sieben beim Abbruch auf Platz drei, es droht aber eine mögliche Strafe.

 

Er selbst wähnt sich unschuldig: "Preining ist immer weiter reingezogen und ich wusste nicht mehr, wo ich hinsollte." Der Österreicher hält dagegen: " Da gibt's nicht viel zu diskutieren. Hirn einschalten würde helfen."

Für einen weiteren Schock sorgte Polesetter Klaus Bachler (Herberth-Porsche). Er drehte sich in der Einführungsrunde auf kalten Reifen, konnte seinen Startplatz aber wieder einnehmen.

Das Rennen wird nach knapp einer halben Stunde Pause um 16:17 Uhr wieder neu gestartet. Die Renndistanz ist auf 43 Minuten Renndistanz gekürzt worden.

Mit Bildmaterial von VLN.

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