Strafe gegen Asch/Ludwig: Engelhart/Ineichen erben den Sieg in Oschersleben

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Strafe gegen Asch/Ludwig: Engelhart/Ineichen erben den Sieg in Oschersleben
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
17.04.2016, 14:45

Katzenjammer bei Mercedes, Siegerjubel bei Lamborghini: Christian Engelhart und Rolf Ineichen gewinnen das zweite GT-Masters-Rennen in Oschersleben, weil Sebastian Asch und Luca Ludwig nachträglich bestraft wurden.

Asch/Ludwig hatten den Sonntagslauf zuvor von der Pole-Position kommend bestimmt und fuhren – nach dem Sieg am Samstag – einem weiteren Erfolg im neuen Mercedes-AMG entgegen. Doch ein Fehlverhalten in der letzten Safety-Car-Phase kostete das deutsche Duo den Triumph.

Aufgrund einer nachträglichen 30-Sekunden-Strafe rutschten Asch/Ludwig bis auf Rang 22 ab, während Engelhart/Ineichen im Lamborghini Huracan zu Siegern erklärt wurden.

Bildergalerie: GT-Masters in Oschersleben

Connor de Phillippi und Christopher Mies (Audi) belegten am Ende den zweiten Platz vor Florian Stoll und Laurens Vanthoor (Audi) und Christiaan Frankenhout und Christopher Haase in einem weiteren Audi R8.

Martin Ragginger/Robert Renauer erzielten mit Position sechs das beste Ergebnis für Porsche, Jesse Krohn/Martin Tomczyk holten Platz acht für BMW. Direkt dahinter: die bestplatzierte Corvette von Patrick Assenheimer/Dominik Schwager. Der erste Bentley folgte mit Andreas Weishaupt und Jordan Lee Pepper auf Rang 18.

 

Das Rennen war aufgrund von zahlreichen Zwischenfällen gleich mehrfach neutralisiert und nach einem Startcrash sogar kurzzeitig unterbrochen worden.

In der ersten Kurve war es zu einem heftigen Unfall zwischen den beiden Attempto-Lamborghinis und der Callaway-Corvette von Jules Gounon/Daniel Keilwitz gekommen, was von der Rennleitung als Rennunfall eingestuft wurde. Glück für den späteren Sieger Engelhart: Er war einer der Auslöser dieses Zwischenfalls, hielt sein Auto jedoch schadlos.

Später krachte Edward Sandström im Audi nach einem Rempler heftig in die Leitplanken, wobei sein Auto heftig beschädigt wurde – und ein Sportwart sich gerade noch rechtzeitig wegducken konnte.

Weiter geht’s mit dem GT-Masters bereits in zwei Wochen am Sachsenring. Den kompletten Rennkalender finden Sie hier.

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