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Testfahrten ADAC GT Masters 2021: Testbestzeit für Bernhard-Porsche

Das Team 75 Bernhard geht mit der Testbestzeit beim Test des ADAC GT Masters aus Oschersleben nach Hause - Auch WRT zeigt auf - Zakspeed-Unfall kurz vor Schluss

Testfahrten ADAC GT Masters 2021: Testbestzeit für Bernhard-Porsche

Mit drei Sitzungen sind am Mittwoch die Testfahrten des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben zu Ende gegangen. Zwei von drei Sitzungen liefen ohne Vorfälle ab, doch in der Abschlusssession gab es doch noch Schrott zu beklagen.

Ein Unfall des Zakspeed-Mercedes #20 (Schöll/Gounon) sorgte für ein frühzeitiges Ende der letzten Sitzung etwa 15 Minuten vor Schluss. Der Einschlag erfolgte in der schnellen vorletzten Kurve, wobei der Mercedes-AMG GT3 vorne und hinten beschädigt wurde.

Es war ein unrühmliches Ende eines Tages, der für Zakspeed eigentlich erfolgreich verlief. Denn in der Tages- und kumulierten Gesamtwertung belegt der Krankenkassen-Bolide den zweiten Rang. Es fehlten lediglich elf Tausendstelsekunden auf die Bestzeit des Bernhard-Porsches #75 (Engelhart/Preining).

Kurznews vom Test des ADAC GT Masters

Die Bestzeiten wurden in der letzten Session am späten Mittwochnachmittag aufgestellt. Mit einer Zeit von 1:23.779 Minuten fehlte Thomas Preining noch etwa eine halbe Sekunde auf die Polezeit vom November 2020, als es deutlich kühler war.

Mit einer Bestzeit in der ersten Sitzung am Vormittag meldete sich der WRT-Audi #32 (Vanthoor/Weerts; 3.) zurück. Das W Racing Team hatte den Dienstag ausgelassen, weil man erst am Wochenende einen Doppeleinsatz in GT-World-Challenge (GTWC) Europe und europäischer Le-Mans-Serie (ELMS) inklusive Gesamtsieg hatte. Die 1:23.983 Minuten reichten zu Platz drei in der Endabrechnung.

Zakspeed-Mercedes nach Unfall beim ADAC GT Masters Test auf Abschleppwagen

Den Zakspeed-AMG zerlegte es kurz vor Ende des Tages

Foto: smg/Stritzke

Porsche erneut stark in den Top 10 vertreten

Ein weiterer Topfavorit auf den Titel landete mit dem Toksport-WRT-Mercedes #22 (Engel/Stolz; 4.) knapp dahinter. 1:24.012 Minuten waren die zweitschnellste Zeit der ersten Sitzung. Auf Platz fünf sortierte sich der zweite Bernhard-Porsche, Fahrzeug #74 (Fittje/Pereira), in 1:24.026 Minuten ein.

Die Bestzeit in der zweiten Sitzung am frühen Nachmittag war nur Platz sechs wert: Der Herberth-Porsche #99 (Renauer/Müller) untermauerte allerdings damit die noch immer bärenstarke Form des Porsche 911 GT3 R in Oschersleben, während sich der SSR-Porsche #92 (Ammermüller/Jaminet; 7.) diesmal vornehm zurückhielt, aber einen weiteren Elfer in die Top 10 brachte. Insgesamt blieben am Mittwoch zehn Fahrzeuge unter der Bestzeit vom Dienstag.

Für eine weitere Unterbrechung in der Abschlussession sorgte der Grasser-Lamborghini #16 (Ortmann/Schmid) mit einem Abflug in der Schikane, ohne dabei einzuschlagen. Der Tag war für den Lamborghini dennoch beendet.

Am Mittwoch wurde auch ausgiebig die neue Strafrunde einem Praxistest unterzogen. Mehrere Fahrer brachten ihr Feedback bei der Rennleitung ein. Es war überwiegend positiv. Auch das FCY-Prozedere wurde getestet.

Der Auftakt zum ADAC GT Masters findet vom 14. bis 16 Mai wieder in der Motorsport Arena Oschersleben statt.

Ergebnis Session 1
Ergebnis Session 2
Ergebnis Session 3

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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Rennserie ADAC GT Masters
Urheber Heiko Stritzke