Video Corvette C8 Z06 GT3.R (2024): Chevrolet filmt den Rollout

General Motors veröffentlicht ein erstes Video von der Corvette Z06 GT3.R der Baureihe C8 - Erste Soundaufnahmen enthüllen den V8-Klang

Video Corvette C8 Z06 GT3.R (2024): Chevrolet filmt den Rollout
Audio-Player laden

Die Corvette C8 Z06 GT3.R hat erfolgreich ihren Rollout absolviert. Die General-Motors-Tochter Chevrolet hat ein Video in den sozialen Medien veröffentlicht, das den Boliden auf dem firmeneigenen Testgelände in Michigan in Action zeigt.

Dazu gibt es auch eine Soundprobe, die für die Fans wahrscheinlich ernüchternd, wenn auch nicht überraschend ausfallen wird: Der Bolide teilt sich das Aggregat mit dem GTE-Boliden C8.R. Der 5,5-Liter-LT6-Motor kommt deshalb mit einem ähnlichen Sound daher, also einem Flatplane-V8-Sound mit relativ wenigen Umdrehungen.

Das US-typische V8-Crossplane-Bollern, wie man es von der Callaway-Corvette aus der Vergangenheit kennt, gehört bei Corvette also auch im GT3-Sport der Vergangenheit an. Von den Crossplane-V8 ist damit nur noch der Lexus RC F GT3 übrig, nachdem Bentley sein Programm beendet hat (und natürlich der Mercedes-AMG GT3, dessen Motor allerdings vom SLS stammt).

 

Mit dem Boliden steigt General Motors ab 2024 ins Kundensport-Geschäft ein. In der Vergangenheit wurden die Corvette-GT3-Modelle privat von Callaway aufgebaut. Der GT3-Markt hat sich jedoch mittlerweile dahin geändert, dass die Hersteller ihre Fahrzeuge direkt für Kunden entwickeln. Im Falle Corvette macht das der langjährige Entwicklungspartner Pratt & Miller.

Doch die Boliden werden auch werksseitig zum Einsatz kommen. Momentan fährt Corvette Racing in der IMSA Sportscar Championship in der GTD-Pro-Kategorie mit einer notdürftig an die GT3 angeglichenen C8.R. Antonio Garcia und Jordan Taylor holten damit den Vizetitel. Nach der Saison 2023 läuft der Waiver für die C8.R GTD ab.

Für das ADAC GT Masters hat Callaway Competition angekündigt, im Jahr 2024 mit dem Boliden zurückzukehren - dann als Kundenteam und nicht als Entwickler. Derzeit legt das in Leingarten beheimatete Team rund um Ernst Wöhr eine zweijährige Pause ein.

Der Vorgänger C7 GT3-R, der 2017 den Titel im ADAC GT Masters geholt hat, hätte ein Evopaket erfordert, um mit den neuesten GT3-Waffen anderer Hersteller mithalten zu können. Das hätte sich für zwei Jahre jedoch nicht gelohnt.

Mit Bildmaterial von General Motors.

geteilte inhalte
kommentare
Sven Müller erklärt seine Strafe am Sachsenring
Vorheriger Artikel

Sven Müller erklärt seine Strafe am Sachsenring

Nächster Artikel

Bruderkampf im ADAC GT Masters: "Warum ist Jusuf schneller?"

Bruderkampf im ADAC GT Masters: "Warum ist Jusuf schneller?"