Vorschau GT Masters 2018: Sieben Meister greifen an

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Vorschau GT Masters 2018: Sieben Meister greifen an
26.03.2018, 16:22

Das Fahrerfeld des GT Masters begeistert 2018 mit großen Namen und bekannten Neueinsteigern

Weltmeister, Le-Mans-Sieger, Ex-Formel-1-Pilot, DTM-Titelgewinner, ALMS-Titelträger und sieben ehemalige Champions - das Fahrerfeld des GT Masters kann sich 2018 wahrlich sehen lassen. Während des Medientags beim offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben wurden die Starter für die neue Saison vorgestellt. Mit Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG, Porsche und erstmals auch Honda sind 2018 acht Marken im Feld vertreten. Den Auftaktlauf trägt das GT Masters vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben aus.

23 Teams mit 36 Autos von acht Herstellern - darunter Neueinsteiger Honda und Rückkehrer Ferrari: Das GT Masters präsentiert in seiner zwölften Saison ein abwechslungsreiches und hochklassiges Starterfeld. "Ich bin mir sicher, dass wir auch 2018 wieder eine hochspannende Saison im GT Masters erleben werden", sagt ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Das GT Masters entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und unterstreicht erneut seinen Ruf als eine der stärksten GT3-Serien weltweit."

Auch Motorsportchef Thomas Voss freut sich auf die 14 Saisonrennen: "Wir sind sehr glücklich über das große Interesse am GT Masters. Mit Honda dürfen wir eine neue Marke begrüßen, aber auch, dass Ferrari wieder dabei ist, ist eine sehr positive Entwicklung. Die Rückkehr namhafter Rennställe wie Phoenix Racing und Team Rosberg unterstreicht die hohe Bedeutung des GT Masters."

Prominente Namen im Fahrerfeld

Gleich mehrere international bekannte Piloten geben in diesem Jahr ihren Einstand im GT Masters. So startet der zweimalige WEC-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard erstmals selbst für seinen Rennstall Team75 Bernhard, wo er sich einen 911 GT3 mit seinem Porsche-Werksfahrerkollegen Kevin Estre teilt. Mit Lucas Luhr startet ein weiterer ehemaliger Weltmeister zum ersten Mal. Der Titelgewinner der FIA-GT1-Weltmeisterschaft 2011, Gesamtsieger der American Le Mans Series (ALMS) und zweimalige Gewinner des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring fährt ebenfalls einen "Elfer" - und zwar für das neue Team Ring Police, das von YouTube-Star JP Kraemer unterstützt wird.

Ebenfalls neu im GT Masters ist Timo Scheider. Der DTM-Titelgewinner von 2008 und 2009 pilotiert einen BMW M6 GT3. Für Gasteinsätze ist auch DTM-Pilot Jamie Green eingeplant. Der Audi-Fahrer steuert immer dann einen R8 LMS von Mücke Motorsport, wenn Stammfahrer Stefan Mücke Verpflichtungen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) hat. Mit Markus Winkelhock, Frank Stippler, Pierre Kaffer und Rahel Frey treten vier weitere ehemalige DTM-Piloten in einem Audi R8 LMS an.

Gleich sieben ehemalige GT-Masters-Champions starten in der Saison 2018 - viele davon mit einem neuen Team. So kehrt der zweimalige Titelgewinner Sebastian Asch zum Team Zakspeed zurück und pilotiert dort einen Mercedes-AMG GT3. Auch mit dem Stern unterwegs ist Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz, der Champion von 2012. Seine Premiere im Ferrari 488 GT3 feiert dagegen der Titelgewinner von 2015, Luca Ludwig.

Drei ehemalige Titelgewinner vertrauen auf den Audi R8 LMS: Christopher Haase wechselt zu Mücke Motorsport, Kelvin van der Linde Land-Motorsport. Dort ist er Teamkollege von Christopher Mies. Mit der Corvette C7 GT3-R, dem Meisterauto von 2017, startet dagegen Daniel Keilwitz.

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Artikel-Info

Rennserie GT-Masters
Event Oschersleben
Ort Oschersleben
Artikelsorte Vorschau