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Warum Yaco Racing im GT-Masters 2020 doch nicht dabei ist

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Warum Yaco Racing im GT-Masters 2020 doch nicht dabei ist
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Die On-Off-Beziehung zwischen Yaco Racing und dem GT-Masters geht weiter: Warum das Team nach Neustart doch noch eine Saison abwartet - Vielschichtige Gründe

Auch 2020 wird das Team Yaco Racing nicht im GT-Masters an den Start gehen. Auf der im Juni verkündeten Nennliste fehlt das unweit des Schleizer Dreiecks beheimatete Team, obwohl man zu Beginn des Jahres noch den Wiedereinstieg verkündet hat.

'Motorsport-Total.com' sprach ausführlich mit Peter Reicher, der die Teamgeschicke mittlerweile mit Uwe Geipel gemeinsam führt. Der Österreicher, dessen Sohn Simon gemeinsam mit dem GT-Experten Norbert Siedler auf dem Fahrzeug sitzen sollte, nennt dabei ganz offen mehrere Gründe. Er versichert auch, dass aufgeschoben nicht aufgehoben ist.

"Der ganze Coronamist hat alles völlig durcheinandergewirbelt", sagt er. Zwar ist sein Unternehmen nicht so schwer getroffen worden wie andere Geschäftsfelder, doch es bleibt viel Unsicherheit. Seine Geschichte gleicht derjenigen von zahlreichen Unternehmern, die gerne Motorsport betreiben.

"Auf meiner größten Baustelle arbeiten 160 Mann", so Reicher. "Lass da nur einen infiziert sein, dann sperren sie die ganze Baustelle zu. Das wäre eine Katastrophe für unsere Firma. In so einer Situation kann ich schlecht ein buntes Auto im Kreis fahren lassen."

Zwar stünden die meisten Arbeiter hinter dem Rennprojekt, zumal sie auch an die Strecke geladen werden, versichert er. "Aber die Frage ist, ob das gut für die Moral und die Loyalität der Menschen ist. Da muss ich als Unternehmer sagen, dass mir diese Dinge mehr wert sind."

Hinzu kommt, dass bei Yaco Racing die meisten Mechaniker und Ingenieure Freelancer sind und diese Tätigkeit nebenberuflich machen. Sollte es im engen Zeitplan des GT-Masters 2020 zu einem größeren Schaden kommen - in der heiß umkämpften Serie immer im Bereich des Möglichen - müsste Reicher von den Mechanikern Opfer im Hauptjob verlangen, worauf er ebenfalls verzichten möchte.

Übergangssaison mit Testfahrten

Angesichts dieser Situation macht das Team nun aus der Not eine Tugend, wie Reicher sagt. "Wir werden jetzt über die Saison testen gehen und alle Strecken [des GT-Masters] abfahren. So fahren wir uns ein Basis-Set-up heraus, sodass wir bereits vor den Rennen zu 95 Prozent vorbereitet sein werden. Die letzten fünf Prozent gibt es dann im Training."

‘¿’Und das Testen soll sich bereits ausgezahlt haben. Bei einem Track Day am Nürburgring konnten sich Siedler und Reicher mit einigen Spitzenteams aus dem GT-Masters messen. Der Testtag mit viel mehr Trainingszeit als im GT-Masters ermöglichte es dem Team, das Set-up zu perfektionieren.

Peter Reicher kann es kaum glauben: "Wenn man sieht, was ein Mann wie Norbert [mit dem richtigen Set-up] aus dem Auto herausholen kann: Doa legst die Ohrwaschln an! Und wenn der Simon dann auf zwei Zehntel darankommt, dann ist das einfach geil! Da haben beide sich etwas erarbeitet."

So wird das Team seine Vorbereitungssaison fortsetzen. Dem Team hilft dabei, dass der GT-Masters-Kalender sehr konstant ist. In der Regel ändert sich maximal eine Strecke pro Jahr. In der Saison 2021 soll dann endlich das Comeback von Yaco Racing im GT-Masters erfolgen - sofern nicht wieder ein Ereignis wie COVID-19 dazwischenkommt.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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Artikel-Info

Rennserie GT-Masters
Fahrer Norbert Siedler , Simon Reicher
Teams Yaco Racing
Urheber Heiko Stritzke