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Zahlen und Fakten zum Auftakt des GT-Masters in Oschersleben

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Zahlen und Fakten zum Auftakt des GT-Masters in Oschersleben

Die "Liga der Supersportwagen" startet an diesem Wochenende in ihre neue Saison - Fans erwartet ein starkes Feld mit 31 GT-Fahrzeugen von acht Marken

Am Wochenende geht es wieder los: In der Motorsport Arena Oschersleben startet das GT-Masters in die neue Saison. Die beiden Rennen in der Magdeburger Börde werden am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr von Sport1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Zum insgesamt 13. Mail startet das GT-Masters in der Motorsport Arena Oschersleben, zwölf Mal war diese bisher Austragungsort des Saisonauftaktes. Nur im Debütjahr des GT-Masters startete die Serie zuerst auf dem Nürburgring. Der Kalender umfasst 2019 insgesamt sieben Läufe mit jeweils zwei Rennen in Deutschland, Tschechien, Österreich und den Niederlanden.

Gleich acht ehemalige GT-Masters-Champions treten in Oschersleben an: Christopher Haase (2007), Sebastian Asch (2012 und 2015), Maximilian Götz (2012), Daniel Keilwitz (2013), Kelvin van der Linde (2014), Luca Ludwig (2015), Christopher Mies (2016) und Titelverteidiger Robert Renauer.

Mit 22 Siegen hat Daniel Keilwitz so viele Rennen gewonnen wie kein Fahrer im GT-Masters. Der aktuelle Aston-Martin-Pilot hält auch den Rekord für die meisten Saisonsiege: 2014 triumphierte er sechs Mal. Insgesamt haben 31 Fahrer mindestens einen Sieg in der Serie eingefahren - also genau die Hälfte des gesamten Starterfeldes.

Rekordsieger in Oschersleben ist Luca Ludwig. Der jetzige Ferrari-Pilot gewann in der Magdeburger Börde bereits vier Mal, darunter gleich zwei Mal bei seinem GT-Masters-Debüt vor zehn Jahren.

Ein Oschersleben-Spezialist ist außerdem Christian Engelhart. Der Deutsche gewann dort bereits drei Mal und hält mit 1:23.362 Minuten den Qualifying-Rekord. Zusammen mit Lamborghini-Teamkollege Mirko Bortolotti hält er mit 1:25.306 Minuten in der Motorsport Arena auch den Rundenrekord im GT-Masters. Das Besondere: Engelhart stellte den Rekord 2018 im ersten Rennen auf, Bortolotti zog im zweiten Durchgang nach und fuhr auf die Tausendstelsekunde genau die gleiche Rundenzeit.

Mit Mattia Drudi, Valentin Hasse-Clot, Arlind Hoti, Maximilian Paul, Thomas Preining, Aidan Read, Simon Reicher, Hugo de Sadeleer, Carrie Schreiner, Wolfgang Triller, Fabian Vettel und Mick Wishofer debütieren zwölf Piloten in Oschersleben im GT-Masters. In diesem Jaht geben mehrere Piloten aber auch ein Comeback in der "Liga der Supersportwagen" - allen voran die fünfmaligen Rennsieger Maxime Martin und David Jahn.

Der dreimalige Oschersleben-Sieger Martin startete zuletzt 2012 in der Serie. Jahn, der Vizechampion von 2016, kehrt nach zwei Saisons zurück. Ebenfalls zurückgekehrt sind Jeroen Bleekemolen, der in Oschersleben 2015 den bisher einzigen Bentley-Sieg in der Serie einfuhr, sowie Matteo Cairoli, der ehemalige Formel-4-Champion Marvin Dienst und Kelvin Snoeks.

Zwei Fahrer spielen auch in dieser Saison eine Doppelrolle und sind gleichzeitig Teamchef: Timo Bernhard tritt für das KÜS Team75 Bernhard an, das dem Sportwagen-Weltmeister zusammen mit Vater Rüdiger gehört. Porsche-Markenkollege Jan-Erik Slooten startet für seinen Rennstall Iron Force Racing.

Auch in dieser Saison ist das Starterfeld des GT-Masters international. In Oschersleben starten Piloten aus 13 Nationen. Am stärksten vertreten ist Deutschland mit 31 Fahrern, also genau der Hälfte des Feldes, dann folgen die Schweiz (7) sowie Italien und Österreich (je 5).

Jüngster Fahrer im Starterfeld ist im dritten Jahr in Folge Audi-Pilot Ricardo Feller. Der Schweizer ist beim Saisonauftakt 18 Jahre alt. Ältester Pilot ist Serienneuling Wolfgang Triller. Der Bayer wurde Ende März 51 Jahre alt.

Mit dem jüngsten Fahrerduo im Feld tritt T3 Motorsport an: Die Rookies Maximilian Paul und Simon Reicher sind beide 19 Jahre alt. Den größten Altersunterschied zwischen zwei Teamkollegen gibt es bei Aust Motorsport: Wolfgang Triller und Arlind Hoti, die sich den Audi mit der Startnummer "4" teilen, trennen 31 Jahre.

Das Feld des GT-Masters umfasst Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche. Es kommt damit auf mehr als 17.000 PS. Dabei ist der Audi R8 LMS mit 13 Fahrzeugen erneut das unter den Teams beliebteste GT3-Modell im GT-Masters, danach folgen der Mercedes-AMG GT3 mit fünf sowie der neue Porsche 911 GT3 R mit vier Autos.

Audi ist mit insgesamt 37 Siegen auch die bisher erfolgreichste Marke der Serie, dahinter folgen Corvette mit 32 und Lamborghini mit 29 Triumphen. Rückkehrer Aston Martin startet erstmals wieder seit 2013 im GT-Masters. Bisher gelangen der britischen Nobelmarke zwei Siege in der GT-Serie: 2008 und 2012 triumphierte sie jeweils ein Mal auf dem Sachsenring.

Mit HCB-Rutronik Racing, Propeak Performance und T3 Motorsport debütieren 2019 drei Rennställe in der "Liga der Supersportwagen". Insgesamt treten in diesem Jahr 19 verschiedene Teams in der Serie an, 16 davonkommen aus Deutschland, zwei aus Österreich und eines aus Tschechien.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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