ZVO Racing: Neues Team im ADAC GT Masters will CO2-neutral fahren

Der neue Rennstall von Philipp Zakowski und Jörg van Ommen platziert Nachhaltigkeit als sein zentrales Thema - Fahrplan für erste Testfahrten abgesteckt

ZVO Racing: Neues Team im ADAC GT Masters will CO2-neutral fahren

ZVO Racing, der neugegründete Rennstall von Philipp Zakowski und Jörg van Ommen, gibt in der Saison 2022 seinen Einstand im ADAC GT Masters. Außerdem tritt das Team in der ADAC GT4 Germany, der GT4 European Series (jeweils mit Mercedes-AMG) und darüber hinaus mit Ferrari in der Ferrari-Challenge an.

"Ich habe mich entschieden, etwas Neues zu machen, und habe Kontakt mit Jörg aufgenommen", erklärt Philipp Zakowski, Bruder von Zakspeed-Teambesitzer Peter Zakowski, und fügt mit Verweis auf seinen neuen Geschäftspartner van Ommen hinzu: "Wir kennen uns schon seit meiner Kindheit, da unsere Eltern befreundet sind. Jörg ist in den 1990ern für Zakspeed gefahren, ich später in seiner Kartserie."

"Alleine hätte ich das ADAC GT Masters nicht gemacht", gibt van Ommen zu. "Ich bin schon die alte Generation, aber für solch ein Projekt muss die jüngere Generation dabei sein. Und da ist Philipp genau der Richtige."

Als Betätigungsfeld für ihr neues Team haben van Ommen und Philipp Zakowski die Plattform des ADAC GT Masters gewählt. Zakowski erklärt, warum: "Ich kenne die Serien des ADAC aus den vergangenen Jahren sehr gut. Das Format passt, sie sind eine ideale Plattform für Partner und Sponsoren. Daher kam für uns auch nichts anderes in Frage."

Eine wichtige Rolle für ZVO Racing spielt das Thema Nachhaltigkeit. "Da ist der ADAC, glaube ich, schon weiter als andere Rennserien", sagt Zakowski, nennt als Beispiel "das Konzept der 'Bottle Free Zone'" und erklärt: "Daran wollen wir anknüpfen und uns selbst auch beim Thema Nachhaltigkeit engagieren. Wir haben dafür ein relativ großes Budget eingeplant. Wir wollen 2022 in Form eines Ausgleichs CO2-neutral fahren."

In der ersten Dezember-Woche hat ZVO Racing seine Mercedes-Fahrzeuge für die Rennsaison(s) 2022 bei AMG in Affalterbach abgeholt. "Dass wir auf Fahrzeuge von Mercedes-AMG setzen, war ein logischer Schritt", sagt Zakowski. "Ich arbeite schon viele Jahre mit Mercedes-AMG zusammen und habe dorthin gute Kontakte. Die Autos sind auf allen Strecken konkurrenzfähig und dank ihrer Bauweise auch sehr sicher. Sie werden nun sorgfältig vorbereitet."

Und wie sieht der Fahrplan für die Testfahrten aus? "Mit unserem GT4-Team wollen wir noch vor Weihnachten mehrere Tage in Portimao testen. Für das GT3-Auto ist ein erster Test Ende Januar, Anfang Februar realistisch. Dann wollen wir in Südeuropa mehrere Tage am Stück absolvieren und ein gesamtes Rennwochenende durchspielen, vom Boxenaufbau bis zu Rennsimulationen mit Boxenstopps", erklärt Zakowski.

Was die Fahrer betrifft, so hat ZVO das Aufgebot für den Mercedes im ADAC GT Masters noch nicht bekanntgegeben. Derweil steht schon fest, dass sowohl in der ADAC GT4 Germany als auch in der GT4 European Series Gabriela Jilkova und Robert Haub antreten werden. "Mit Gabi und Robert haben wir ein starkes Fahrerduo", sagt Zakowski und ist überzeugt: "Gabi ist die schnellste Rennfahrerin, die ich je gesehen habe."

Mit Bildmaterial von Zakowski van Ommen.

geteilte inhalte
kommentare
Mies zeigt's den Australiern: Aus der Quarantäne zum Bathurst-Sieg
Vorheriger Artikel

Mies zeigt's den Australiern: Aus der Quarantäne zum Bathurst-Sieg

Nächster Artikel

Emil Frey Racing: ADAC GT Masters 2022 mit möglichem Großaufgebot

Emil Frey Racing: ADAC GT Masters 2022 mit möglichem Großaufgebot
Kommentare laden