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Rennbericht

ADAC GT4 Germany Lausitzring 2024: Permierensieg in der Heimat für Mücke

Enzo Joulie und Marc de Fulgencio gelingt der erste Sieg für Mücke in der ADAC GT4 Germany - Zwei Porsche von W&S ebenfalls auf dem Podium

ADAC GT4 Germany Lausitzring 2024: Permierensieg in der Heimat für Mücke

Regen, Reifenwechsel, wechselnde Führung und neue Sieger. Das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Lausitzring war ein echtes Motorsport-Fest. Am Ende siegten Enzo Joulie und Marc de Fulgencio im Mercedes-AMG GT4 von Mücke und feierten nicht nur den ersten Triumph des Berliner Rennstalls in der ADAC GT4 Germany, sondern auch den Heimsieg.

Platz zwei ging an Finn Zulauf und Josef Knopp (W&S) im Porsche 718 Cayman GT4 vor deren Teamkollegen Max Kronberg und Hendrik Still. "Hier auf dem Lausitzring den Heimsieg für Mücke klar zu machen, ist etwas ganz Besonderes. Wir werden heute im Team sicherlich ordentlich feiern", jubelt de Fulgencio.

Hektik gab es im Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Lausitzring schon vor dem Start. Noch in der Startaufstellung entlud sich ein Regenschauer, der das Feld zwang, Regenreifen montieren zu lassen. Die Rennfreigabe erfolgte zudem hinter dem Safety-Car und Porsche-Pilot Zulauf, der von der Poleposition gestartet war, bestimmte zunächst auch das Geschehen.

Nach rund zehn Rennminuten konnte Still seinen Mannschaftskollegen jedoch überholen und die Spitze übernehmen. Ein sehenswertes Duell bildete sich - und Zulauf übernahm kurz vor Rennhalbzeit erneut die Führung, nachdem Still mit einem zu überrundenden Fahrzeug leicht kollidierte. Den Logenplatz hatte Mercedes-AMG-Fahrer Joulie inne, der weite Teile der ersten Rennhälfte auf Rang drei fuhr.

Da weiterer Regen ausblieb, wechselte das Feld während der Pflichtboxenstopps auf profillose Slicks. Am besten durch diese Phase kam der BMW M4 GT4 der Tabellenführer Michael Schrey und Gabriele Piana (Hofor by Bonk), die von Platz elf auf vier vorstoßen konnten. An der Spitze übernahmen Knopp von Zulauf und Kronberg von Still.

Die beiden Porsche bestimmten zunächst auch das Geschehen der zweiten Rennhälfte. Dann gab es jedoch den Schock am W&S-Kommandostand. Beide Cayman waren während einer Full-Course-Yellow-Phase zu schnell unterwegs und mussten eine Penalty-Lap absolvierten.

Somit erbte de Fulgencio, der zuvor von Joulie den drittplatzierten Mercedes-AMG übernommen hatte, die Spitze und fuhr letztendlich auch souverän zum Sieg, der für Joulie zudem den Triumph in der Juniorwertung bedeutete.

Um Platz zwei entwickelte sich in der Schlussphase ein sehenswerter Dreikampf zwischen den Porsche von Knopp und Kronberg sowie Piana im BMW. Der Italiener gab alles, fand aber keinen Weg mehr vorbei. Zusammen mit Teamkollege Schrey führt er aber weiterhin die Tabelle der ADAC GT4 Germany an. Kronberg freute sich zudem über den Sieg in der Trophy-Wertung.

Platz fünf ging an Ferdinand Winter und Ivan Ekelchik (Wimmer Werk) in einem weiteren Porsche vor Leyton Fourie und Max Rosam (FK Performance) im BMW. Auch die Plätze sieben bis neun sicherten sich BMW-Fahrer: Tim Reiter und Leon Wassertheurer (Hofor by Bonk) vor Mohan Ritson und Gianni van de Craats (FK Performance) und vor Thomas Rackl und Andreas Jochimsen (ME). Die Top 10 komplettierte der Aston Martin Vantage GT4 von Jan Marschalkowski und Philipp Gogollok (Zakspeed).

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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