Fahrerlager-Radar der ADAC GT4 Germany vom Red-Bull-Ring
Die ADAC GT4 Germany absolvierte das vorletzte Rennwochenende 2025 - Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock
Oskar Lind Kristensen (rechts) möchte einmal seinen Onkel Tom Kristensen übertreffen
Foto: ADAC Motorsport
Prominenter Gratulant: Der zweifache DTM Champion Gary Paffett überreichte auf dem Red-Bull-Ring die Trophäen der ADAC GT4 Germany. "Es freut mich, all die jungen und aufstrebenden Piloten zu sehen", so Paffett im Podiumsbereich. "Das Racing in der ADAC GT4 Germany ist sehr gut und richtig spannend."
Zweifacher Champion vor Ort: 2022 und 2023 holte Mike David Ortmann den Titel in der ADAC GT4 Germany. Derzeit ist er in der amerikanischen GT4-Serie erfolgreich unterwegs, stattete dem deutschen Championat nun aber einen Besuch ab.
"Ich betreue Damon Surzyshyn als Fahrer-Coach", klärte Ortmann auf. "Es war natürlich super, viele bekannte Gesichter im Fahrerlager zu treffen." Ortmann kommentierte zudem das Samstagrennen aus der Sprecherkabine.
Schneller Rookie: Sein bislang bestes Rennwochenende in der ADAC GT4 Germany erlebte Porsche-Pilot Maximilian Schreyer (W&S Motorsport). Im Rennen am Sonntag gewann er die Rookie-Wertung und stand somit erstmals auf dem Podium der ADAC GT4 Germany.
"Es war ein mega Gefühl, so weit vorne mitfahren zu können", strahlte Schreyer, der sich das Cockpit mit Luciano Schneider teilte. "Ich hoffe, wir können auf dem Hockenheimring an die Leistung anknüpfen. Dafür werden wir alles geben."
Erfolgreicher Gentleman: Erstmals gab es auf dem Red-Bull-Ring eine Wertung in der neuen PRO-AM-Kategorie. Die Siege gingen an Laurenz Rühl und Damon Surzyshyn (Razoon - xAutomotive Racing) im BMW M4 GT4.
"Auf dem Podium zu stehen, war unbeschreiblich", strahlte Surzyshyn. "Wir hatten gute Rennen und die Atmosphäre mit den Alpen im Hintergrund war faszinierend. Die ADAC GT4 Germany ist eine wirklich tolle Rennserie."
Lokalmatadore: Mit Daniel Drexel (Razoon), Raphael Rennhofer (Wimmer Werk Motorsport) und Luis Moser (Razoon) erlebten drei Piloten auf dem Red-Bull-Ring ihr Heimspiel.
"Ich war schon als Kind auf dem Red-Bull-Ring, um die Formel 1 und die DTM zu verfolgen", erzählt Moser. "Nun einmal selbst hier Rennen gefahren zu sein, war unfassbar schön. Die Strecke gehört zu den adrenalinvollsten überhaupt, da es viele Bremszonen gibt und das Set-up genau passen muss. Tatsächlich hatte ich sogar meinen ersten GT4-Test auf den Red-Bull-Ring absolviert."
Legendärer Onkel: Oskar Lind Kristensen gewann zusammen mit Lachlan Robinson (W&S Motorsport) das Sonntagrennen. Der Däne hat einen extrem bekannten Onkel: Den neunmaligen Sieger der 24h Le Mans - Tom Kristensen.
"Ich möchte natürlich in seine Fußstapfen treten", stellt er klar. "Ich träume von einem Weihnachtsessen irgendwann in der Zukunft, wenn ich ihm sage 'Sorry Tom, aber leider gehört der Le-Mans-Rekord nun mir.' Das ist mein Karriereziel."
Reiseleiter: Landsmann Drexel hatte zudem eine Zusatzaufgabe. In einem Reisebus gefüllt mit Zuschauern kommentierte er die sogenannte DTM-Track-Safari. "Die GT3-Autos vorbeischießen zu sehen, war beeindruckend, da man deren Geschwindigkeit sehr gut wahrnehmen konnte", erklärt Drexel nach der so speziellen Session. "Die Interaktion mit den Zuschauern machte richtig Spaß. Ich denke, es war für alle ein ganz besonderes Erlebnis."
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