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Rühl/Surzyshyn: Das sind die Pro-Am-Champions der ADAC GT4 Germany

Laurenz Rühl und Damon Surzyshyn von Razoon - xAutomotive Racing sicherten sich 2025 den Titel in der Pro-Am-Kategorie der ADAC GT4 Germany

Rühl/Surzyshyn: Das sind die Pro-Am-Champions der ADAC GT4 Germany

Laurenz Rühl und Damon Surzyshyn: Die Pro-Am-Sieger der ADAC GT4 Germany 2025

Foto: ADAC Motorsport

Großer Erfolg für Laurenz Rühl und Damon Surzyshyn. Die Piloten eines BMW M4 GT4 triumphierten in der 2025 neugeschaffenen Pro-Am-Wertung der ADAC GT4 Germany für Paarungen bestehend aus einem Silber- und einem Bronze-Rennfahrer. "Einen Titel zu gewinnen, ist ganz besonderes. Man hat etwas, dass man seiner Familie oder auch den Sponsoren vorweisen kann", erklärt Rühl, der zusätzlich noch den dritten Platz in der Rookie-Wertung erzielte.

Rühl/Surzyshyn saßen erst ab dem vorletzten Rennwochenende auf dem Red-Bull-Ring gemeinsam im BMW von Razoon - xAutomotive Racing. Von da an konnten sie in jedem Rennen den Klassensieg holen. "Auf dem Red-Bull-Ring waren wir sehr konkurrenzfähig und auch beim Finale in Hockenheim hatten wir eine klasse Pace", schaut Surzyshyn zurück. "Insgesamt machte die Zeit mit Laurenz richtig viel Spaß."

Für Surzyshyn hat die ADAC GT4 Germany einen hohen Stellenwert. Er reist für die Rennen jeweils extra aus Winnipeg in Kanada an. "Rennstrecken wie der Red-Bull-Ring, Hockenheim oder auch der Sachsenring sind einfach legendär und haben Weltruhm", zählt er die Gründe für die lange Anreise auf. "Zudem laufen die Rennen sehr sauber und ohne viele Unterbrechungen ab. Der Standard in der Serie ist einfach extrem hoch. Das Fahrerlager hat eine ganz spezielle Energie und die Fans kennen sich richtig gut aus."

Der Kanadier begann 2010 mit dem Motorsport, als er auf der bekannten Strecke von Mont-Tremblant eine Rennfahrerschule besuchte. Danach war er hauptsächlich im Club-Sport und im Tourenwagen unterwegs. 2021 wagte er den Schritt in den GT4. Ab 2023 ist er regelmäßig in der ADAC GT4 Germany unterwegs. "Trotz des Altersunterschieds verstehen ich mich mit Damon richtig gut", erzählt Teamkollege Rühl. "Er hat einen nordamerikanischen Blick auf den Motorsport, der sich von unserem unterscheidet. Das ist aber sehr bereichernd für mich."

Surzyshyn produziert zudem eine eigene TV-Show, die von seinen Rennaktivitäten handelt. Die Sendung wird weltweit bei großen Fernsehsendern übertragen und hat ein Millionenpublikum. In seiner Freizeit geht Surzyshyn gerne Mountainbiken und betreibt viel Wintersport.

Rühl machte 2022 seine Rennlizenz in den Niederlanden. 2024 lernte er das DTM-Rennwochenende durch den NXT-Gen-Cup kennen und so stieg er 2025 in die ADAC GT4 Germany ein. "Laurenz ist ein großartiger Typ. Wir haben eine ähnliche Herangehensweise, denn uns beiden ist es wichtig, keine verrückten Dinge anzustellen, sondern die Rennen zu beenden. So bekommt jeder von uns viel Fahrzeit. Außerdem arbeiten wir beim Fahrzeug-Set-up in dieselbe Richtung", meint Surzyshyn.

Laurenz Rühl lebt vorwiegend in London und studiert dort BWL. Zudem besitzt er eine Dental Software-Firma. Seine Hobbys sind Mühlespielen, Sudoku und Golf.

Wie es 2026 mit den beiden Champions weitergeht, steht aktuell noch nicht fest. "Die ADAC GT4 Germany ist die beste GT4-Serie der Welt und somit wäre es ein Traum, auch 2026 wieder antreten zu können. Jedoch ist derzeit noch nichts fixiert", stellt Surzyshyn klar.

Ähnlich sieht es auch Rühl: "Ich mag das Razoon-Team, den BMW und natürlich auch die ADAC GT4 Germany. Ich bin interessiert, auch 2026 wieder dabei zu sein, denn die Atmosphäre auf der DTM-Plattform ist klasse. Das Fahrerlager und die Fans sind wirklich beeindruckend."

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