Titelkampf in der ADAC GT4 Germany spitzt sich weiter zu
Nur zehn Punkte trennen die beiden erstplatzierten Fahrer-Duos vor den Rennen auf dem Red-Bull-Ring: Drei Lokalmatadoren wollen beim Heimspiel glänzen
Raphael Rennhofer will im Porsche beim Heimrennen auf das Podium fahren
Foto: ADAC Motorsport
Vorhang auf für die vorletzte Runde der ADAC GT4 Germany 2025. Auf dem Red-Bull-Ring in Österreich wird im Rahmen der DTM der einzige Auslandsauftritt der Saison absolviert - und der Kampf um den Titel ist im vollen Gange. Die in die Natur eingebettete Strecke verspricht nicht nur tolle Bilder mit Alpenkulisse im Hintergrund, sondern durch viele Überholmöglichkeiten stets auch packende Rennaction.
Neben dem spannenden Titelkampf gilt es auch auf drei Lokalmatadore zu achten. Die Action der ADAC GT4 Germany wird auf adac.de/motorsport, ServusTV ON, Joyn, sport1.de und youtube.com/adacmotorsports im Livestream übertragen. Rennstart am Samstag ist 16:25 Uhr und am Sonntag 9:55 Uhr. Der Sender Sky Sport Mix zeigt die Rennen zudem mehrfach re-live im Fernsehen.
Enrico Förderer und Jay Mo Härtling (SR Motorsport by Schnitzelalm) reisen als Tabellenführer nach Österreich. Von der Theorie her könnte das Mercedes-AMG GT4-Duo auf dem Red-Bull-Ring bereits vorzeitig den Titel klarmachen. Doch da haben die zweitplatzierten Gabriele Piana und Berkay Besler (FK Performance) noch ein Wörtchen mitzureden. Im BMW M4 GT4 liegen sie in der Tabelle lediglich zehn Punkte zurück. Zuletzt auf dem Nürburgring und Sachsenring erzielten Piana/Besler jeweils einen Laufsieg. Daran möchten sie auf dem Red-Bull-Ring anknüpfen.
Ebenfalls noch aussichtsreich im Titelrennen befinden sich die drittplatzierten Raphael Rennhofer und Emil Heyerdahl (Wimmer Werk) Rennhofer gibt auf dem Red-Bull-Ring sein Heimspiel und hat somit einiges vor. "Es wird sicherlich ein tolles Wochenende. Die Anreise ist kurz und viele Freunde sowie die Familie wollen mich besuchen", erläutert der Pilot eines Porsche 718 Cayman GT4.
"Unserem Auto liegt das Streckenlayout, da es relativ viel Stop&Go gibt. Somit sollten wir gute Chancen haben, vorne dabei zu sein. Der Fahrer-Titel ist weiterhin das Ziel, aber wir gehen ohne Druck ins Wochenende und hoffen, im Idealfall zweimal auf dem Podium zu stehen."
Für seinen Landsmann und Markenkollege Daniel Drexel (Razoon) hat der Red-Bull-Ring ebenfalls einen hohen Stellenwert. "Ich freue mich riesig auf das Heimwochenende. Die Fans haben uns österreichische Fahrer stets ganz besonders im Blick und schenken uns viel Aufmerksamkeit. Das freut mich natürlich sehr", schaut Drexel, der zusammen mit Luca Link startet, voraus.
"Insbesondere die letzten beiden Kurven finde ich klasse. Zunächst geht es mit sehr viel Speed über die Kuppe - und dann fließend in die Zielkurve. Als sportliches Ziel haben wir uns die Top 10 vorgenommen."
Sein Rennstall Razoon hat auf jeden Fall die kürzeste Anreise. Der Team-Standort in Eggersdorf bei Graz ist nur rund eine Stunde vom Red-Bull-Ring entfernt. Neben zwei Porsche setzt die Mannschaft von Dominik Olbert auch wieder zwei BMW ein. Mit Luis Moser hat das Team einen weiteren Lokalmatadoren im Aufgebot. Im zweiten BMW feiert der Kanadier Damon Surzyshyn auf dem Red-Bull-Ring sein Serien-Comeback. Ebenfalls zurück in die ADAC GT4 Germany kommt der Brite Alex Connor, der sich bei Mücke einen Mercedes-AMG mit Julien Apotheloz teilt.
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