24h Daytona 2019: Infos zu Live-Stream, Starterliste, Zeitplan u.v.m.

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24h Daytona 2019: Infos zu Live-Stream, Starterliste, Zeitplan u.v.m.
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23.01.2019, 13:57

Alle Informationen zu den 24 Stunden von Daytona 2019 im Überblick: Der IMSA-Saisonauftakt mit Ex-Formel-1-Star Fernando Alonso und Alex Zanardi!

Zum 57. Mal trifft sich die Sportwagen-Elite zum Auftakt in die Motorsportsaison in Daytona Beach in Florida beim Januar-Klassiker. Die 47 gemeldeten Fahrzeuge - drei weniger als noch 2018 - verteilen sich bei den 24 Stunden von Daytona 2019 wieder auf vier Klassen, nachdem die IMSA die Prototypen-Kategorie in DPi und LMP2 aufgesplittet hat. Cadillac, Nissan, Mazda und Acura kämpfen um den Gesamtsieg. Neu sind außerdem die Michelin-Einheitsreifen in den Klassen DPi, LMP2 und GTD (bisher: Continental).

Zeitplan 24h Daytona 2019 (alle Zeiten MEZ)

250 Minuten Trainingszeit stehen noch einmal vor dem Rennen auf dem Programm, nachdem die Teams schon drei Tage lang bei den offiziellen Testfahrten Anfang Januar ihre Set-ups perfektionieren konnten. Das Rahmenprogramm bilden die IMSA SportsCar Challenge (GT4 und TCR-Fahrzeuge) sowie die BMW Endurance Challenge. Die Zeiten des Hauptevents:

Donnerstag, 24. Januar

16:20 - 17:05 Uhr: 1. Freies Training

17:05 - 17:20 Uhr: Extra-Training für GTD-Amateure

19:30 - 20:25 Uhr: 2. Freies Training

21:35 - 22:40 Uhr: Qualifying in drei Abschnitten (GTD, GTLM, DPi/LMP2)

Freitag, 25. Januar

01:00 - 02:30 Uhr: 3. Freies Training (Nacht)

16:00 - 17:00 Uhr: 4. Freies Training

Samstag, 26. Januar

20:35 Uhr: Rennstart 57. 24 Stunden von Daytona (Zielankunft: Sonntag, 20:35 Uhr)

Die Zeitverschiebung nach Florida beträgt sechs Stunden, die für die Ortszeit abgezogen werden müssen. Rennstart Ortszeit ist also 14:35 Uhr.

Starterliste & Spotterguide 24h Daytona 2019: Teams & Fahrer

Alle Fahrzeugdesigns lassen sich mit dem IMSA-Spotterguide nachvollziehen.

Klasse DPi (Daytona Prototype international; 11 Fahrzeuge):

5 - Action Express Racing (Cadillac DPi V.R) - J. Barbosa/M. Conway/F. Albuquerque/C. Fittipaldi

6 - Acura Team Penske (Acura ARX-05) - J.P. Montoya/D. Cameron/S. Pagenaud

7 - Acura Team Penske (Acura ARX-05) - R. Taylor/H. Castroneves/A. Rossi

10 - Wayne Taylor Racing (Cadillac DPi-V.R) - R. v. d. Zande/J. Taylor/F. Alonso/K. Kobayashi

31 - Action Express Racing (Cadillac DPi-V.R) - F. Nasr/E. Curran/L. F. Derani

50 - Juncos Racing (Cadillac DPi-V.R) - W. Owen/R. Binder/A. Canapino/K. Kaiser

54 - Core Autosport (Nissan DPi) - J. Bennett/C. Braun/R. Dumas/L. Duval

55 - Mazda Team Joest (Mazda RT24-P) - J. Bomarito/H. Tincknell/O. Pla

77 - Mazda Team Joest (Mazda RT24-P) - O. Jarvis/T. Nunez/T. Bernhard/R. Rast

84 - JDC-Miller Motorsports (Cadillac DPi-V.R) - S. Trummer/S. Simpson/C. Miller/J. Piedrahita

85 - JDC-Miller Motorsports (Cadillac DPi-V.R) - M. Goikhberg/T. Vautier/D. DeFrancesco/R. Barrichello

Klasse LMP2 (Le Mans Prototype 2; 4 Fahrzeuge):

18 - DragonSpeed (Oreca 07 - Gibson) - R. Gonzales/P. Maldonado/S. Saavedra/R. Cullen

38 - Performance Tech Motorsports (Oreca 07 - Gibson) - K. Masson/R. Masson/C. Cassels/K. Wright

52 - PR1/Mathiasen Motorsports (Oreca 07 - Gibson) - M. McMurry/G. Aubry/M. Kvamme/E. Guibbert

81 - DragonSpeed (Oreca 07 - Gibson) - H. Hedman/B. Hanley/N. Lapierre/J. Allen

Klasse GTLM (Gran Turismo Le Mans; 9 Fahrzeuge):

3 - Corvette Racing (Corvette C7.R) - J. Magnussen/A. Garcia/M. Rockenfeller

4 - Corvette Racing (Corvette C7.R) - O. Gavin/T. Milner/M. Fässler

24 - BMW Team RLL (BMW M8 GTE) - J. Krohn/J. Edwards/C. Mostert/A. Zanardi

25 - BMW Team RLL (BMW M8 GTE) - A. Farfus/C. d. Phillippi/P. Eng/C. Herta

62 - Risi Competizione (Ferrari 488 GTE) - D. Rigon/M. Molina/A. Pier Guidi/J. Calado

66 - Ford Chip Ganassi Racing (Ford GT) - J. Hand/D. Müller/S. Bourdais

67 - Ford Chip Ganassi Racing (Ford GT) - R. Briscoe/R. Westbrook/S. Dixon

911 - Porsche GT Team (Porsche 911 RSR) - P. Pilet/N. Tandy/F. Makowiecki

912 - Porsche GT Team (Porsche 911 RSR) - E. Bamber/L. Vanthoor/M. Jaminet

Klasse GTD (Gran Turismo Daytona; 23 Fahrzeuge):

8 - Starworks Motorsport (Audi R8 LMS) - P. Chase/R. Dalziel/E. Perez Companc/C. Haase

9 - Pfaff Motorsports (Porsche 911 GT3 R) - S. Hargrove/Z. Robichon/L. Kern/D. Olsen

11 - GRT Grasser Racing Team (Lamborghini Huracan GT3) - R. Ineichen/M. Bortolotti/C. Engelhart/R. Breukers

12 - AIM Vasser Sullivan (Lexus RC F GT3) - F. Montecalvo/T. Bell/A. Telitz/J. Segal

13 - Via Italia Racing (Ferrari 488 GT3) - C. Longo/V. Franzoni/M. Gomes/A. Bertolini

14 - AIM Vasser Sullivan (Lexus RC F GT3) - R. Helstand/J. Hawksworth/A. Cindric/N. Cassidy

19 - Moorespeed (Audi R8 LMS) - A. Davis/A. Riberas/W. Hardeman/M. Winkelhock

29 - Land Motorsport (Audi R8 LMS) - D. Morad/C. Mies/R. Feller/D. Vanthoor

33 - Riley Motorsports (Mercedes-AMG GT3) - B. Keating/J. Bleekemolen/L. Stolz/F. Fraga

44 - Magnus Racing (Lamborghini Huracan GT3) - J. Potter/A. Lally/S. Pumpelly/M. Mapelli

46 - Ebimotors (Lamborghini Huracan GT3) - E. Busnelli/F. Babini/T. Proto

47 - Precision Performance Motorsports (Lamborghini Huracan GT3) - S. Dunn/L. Lundqvist/M. Pavlovic/D. Yount

48 - Paul Miller Racing (Lamborghini Huracan GT3) - B. Sellers/R. Hardwick/C. Lewis/A. Caldarelli

51 - Spirit of Race (Ferrari 488 GT3) - P. Dalla Lana/P. Lamy/M. Lauda/D. Serra

57 - Meyer Shank Racing (Acura NSX GT3) - K. Legge/A. Beatriz/S. d. Silvestro/C. Nielsen

63 - Scuderia Corsa (Ferrari 488 GT3) - C. MacNeil/T. Vilander/D. Farnbacher/J. Westphal

71 - P1 Motorsports (Mercedes-AMG GT3) - M. Buhk/F. Schiller/D. Baumann/J.C. Perez

73 - Park Place Motorsports (Porsche 911 GT3 R) - P. Lindsey/P. Long/M. Campbell/N. Boulle

86 - Meyer Shank Racing (Acura NSX GT3) - M. Farnbacher/T. Hindman/J. Marks/A.J. Allmendinger

88 - Audi Sport Team WRT (Audi R8 LMS) - F. Vervisch/K. v.d. Linde/J. James/R. DeAngelis

96 - Turner Motorsport (BMW M6 GT3) - B. Auberlen/R. Foley/D. Machavern/J. Klingmann

99 - NGT Motorsport (Porsche 911 GT3 R) - J. Häring/K. Bachler/S. Müller/S. Görig/A. Renauer

540 - Black Swan Racing (Porsche 911 GT3 R) - T. Pappas/M. Seefried/M. Cairoli/D. Werner

Live-Stream und Live-Timing

Wie immer überträgt die IMSA im kostenlosen HD-Livestream auf imsatv.imsa.com mit englischem Kommentar. In der Vergangenheit kam es vor, dass der Livestream erst kurz vor Rennstart zugänglich wurde. Aus den USA ist der Stream wegen des TV-Vertrags mit NBC nur zu den Zeiten zugänglich, in denen NBCSN nicht auf Sendung ist. Eine deutsch kommentierte Übertragung des Rennens gibt es nicht. Das Live-Timing gibt es unter scoring.imsa.com.

Alle Funktionen der IMSA-Seite inklusive Timing, Livestream und IMSA Radio gibt es für mobile Endgeräte (Android und iOS) in der kostenlosen IMSA App. Wer das Rennen nicht verfolgen kann, bekommt auf dem offiziellen Youtube-Kanal der IMSA nach einigen Tagen die Möglichkeit, das Rennen in voller Länge on demand zu schauen.

Wettervorhersage, Stand: 23.01.2019

Von Daytona Beach ist es nicht mehr weit bis zur Karibik, wodurch das Klima auch im tiefsten Winter mild ist. Doch genau zum Rennwochenende wird es für Florida-Verhältnisse relativ kühl: Nach dem Donnerstag (Höchsttemperatur: 20 Grad Celsius) folgt ein Temperatursturz auf nur noch acht Grad in der Nacht auf Freitag. An den beiden darauf folgenden Tagen klettert die Temperatur nicht mehr über zwölf Grad, fällt aber - wenn überhaupt - nur knapp unter zehn in der Nacht. Erst am Sonntag zum Zieleinlauf werden wieder bis zu 15 Grad erwartet.

Die ersten Trainingssitzungen am Donnerstag könnten noch auf feuchter Strecke stattfinden, denn für den Donnerstagmorgen sind teils heftige Gewitter vorhergesagt. Die Wolken machen jedoch noch am Nachmittag der Sonne Platz und es wird von da an ein trockenes, sonniges Wochenende werden. Der Wind weht aus nördlicher bis westlicher Richtung. Vereinzelt können Böen mit über 30 km/h auftreten.

Daten zum Daytona International Speedway

Streckentyp: Tri-Oval mit Infield

Streckenlänge: 5,729 Kilometer

Eröffnung: 1959

Überhöhung der Steilkurven: Bis 31 Grad

Rundenrekord: P.J. Jones (Toyota Eagle Mk. III, 1993) in 1:33.875 Minuten

Inoffizieller Streckenrekord: Oliver Jarvis (Mazda RT24-P, 2019) in 1:33.398 Minuten

24 Stunden von Daytona seit: 1966

Adresse: 1801 International Speedway Boulevard, Daytona Beach, FL 32114

Wissenswertes zum Rennen

- Christian Fittipaldi wird nach den 24 Stunden von Daytona 2019 seine Karriere beenden. Der 48-jährige Neffe von Formel-1-Legende Emerson Fittipaldi war mehr als 30 Jahre im Motorsport aktiv, darunter bei 43 Formel-1-Rennen zwischen 1992 und 1994. Er hat dreimal (2004, 2014 und 2018) die 24 Stunden von Daytona gewonnen.

- 13 ehemalige Formel-1-Piloten nehmen am Rennen teil.

- Fernando Alonso tritt zum zweiten Mal bei den 24 Stunden von Daytona an. Nachdem das Engagement bei United Autosports mit einem nicht konkurrenzfähigen Ligier-LMP2 noch zur Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans diente, will er dieses Jahr im Wayne-Taylor-Cadillac den Gesamtsieg.

- Alle Teams fahren 2019 auf Michelin-Reifen. In der GTLM herrscht freier Wettbewerb, doch es gibt keinen Herausforderer für die Franzosen.

- In den Klassen DPi, LMP2 und GTLM wird mit E20-Sprit gefahren, die GTD fährt mit E10. Es gab bereits Zeiten, in denen die GTLM umweltfreundlich mit E85 unterwegs war, doch die IMSA wollte sich hier den 24 Stunden von Le Mans anpassen, um Umbauarbeiten am Kraftstoffsystem der Fahrzeuge zu vermeiden.

- 13 verschiedene Hersteller nehmen an den 57. 24 Stunden von Daytona teil. Mit Rahmenserien sind es sogar deren 19.

- Alex Zanardi bestreitet sein erstes Langstreckenrennen seit den 24 Stunden von Spa 2015. Im Vorfeld des Rennens ging ein Video viral, das ihn mit artistischen Einlagen beim Fahrerwechsel zeigt.

- Mazda bestimmte den IMSA-Test "Roar before the 24" Anfang Januar. Nach den Testfahrten hat es keine großen Anpassungen bei der Balance of Performance (BoP) mehr gegeben, lediglich die Tankgrößen wurden minimal verändert.

Alle Sieger seit 2014

2014: Barbosa/Fittipaldi/Bourdais/Friselle (Corvette DP)

2015: Dixon/Kanaan/Larson/McMurray (Riley-Ford DP)

2016: Brown/van Overbeek/Sharp/Derani (Ligier JS P2-Nissan)

2017: Angelelli/Gordon/Taylor/Taylor (Cadillac DPi-V.R)

2018: Barbosa/Fittipaldi/Albuquerque (Cadillac DPi-V.R)

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie IMSA
Urheber Heiko Stritzke