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Etappenbericht
IMSA 24h Daytona

24h Daytona 2023: Nächster Rückschlag für Porsche, Mercedes-AMG dreht auf

Acht Stunden vor Schluss haben nur noch drei LMDh-/GTP-Boliden realistische Sieg-Chancen: Drama für Acura, Cadillac und Porsche

24h Daytona 2023: Nächster Rückschlag für Porsche, Mercedes-AMG dreht auf

Der Kreis der Sieganwärter für die 24 Stunden von Daytona 2023 hat sich weiter gelichtet: Zu Beginn des letzten Renndrittels haben noch drei LMDh-/GTP-Fahrzeuge realistische Chancen auf den Sieg. Dabei handelt es sich um die beiden Ganassi-Cadillacs #01 und #02 und den Meyer-Shank-Acura #60.

Auch der RLL-BMW #24 (Eng/Farfus/Wittmann/Herta) befindet sich noch in der Führungsrunde. Allerdings fällt der LMDh-Prototyp mangels Pace immer wieder aus dieser heraus. So sind die Münchner auf Gelbphasen angewiesen, um den Anschluss zu halten.

Ähnlich erging es dem WTR-Acura #10 (R. Taylor/Albuquerque/Deletraz/Hartley), bei dem sich etwa zur Rennmitte ein Drama abspielte: Acura entschied sich für eine Ölspülung an beiden Fahrzeugen. Dabei entdeckte man bei Wayne Taylor Racing allerdings einen losen Öleinfüllstutzen, der "behind the wall" repariert werden musste.

Acura, Cadillac, Porsche: Rückschläge für GTP-Klasse

Die Reparatur konnte unter Gelb durchgeführt werden, doch eine Runde später musste die #10 erneut für einen Splash an die Box. Da einer dieser Stopps bei geschlossener Boxengasse durchgeführt wurde, kam noch eine Stop-and-Go-Strafe von 60 Sekunden hinzu. Damit verlor der WTR-Acura insgesamt drei Runden.

Nach ziemlich genau 15 Stunden wurde auch der Action Express Cadillac #31 (Derani/Sims/Aitken) vom Defektteufel heimgesucht. Luis Felipe "Pipo" Derani fuhr im Schleichtempo um das Daytona-Oval. Zurück in der Garage wurde ein Getriebeschaden als Ursache ausgemacht.

Rund 40 Minuten später der nächste Nackenschlag für das Porsche-Team: Nick Tandy flog im Penske-Porsche #6 (Jaminet/Tandy/Cameron) beim Überrunden eines LMP3-Fahrzeugs im Infield ab. Der Brite brachte den 963 anschließend an die Box, wo Front- und Heckpartie getauscht wurden. Nach viereinhalb Minuten schickte Penske den Wagen wieder auf die Strecke.

Drei Autos mit realistischen Sieg-Chancen in Daytona

Mit noch acht Stunden auf der Uhr führt der Ganassi-Cadillac #01 (van der Zande/Bourdais/Dixon) vor dem Meyer-Shank-Acura #60 (Blomqvist/Braun/Castroneves/Pagenaud) und dem Ganassi-Cadillac #02 (Bamber/Lynn/Westbrook).

In der LMP2-Klasse leistete sich das PR1-Mathiasen-Team den gleichen Fehler wie Wayne Taylor Racing. Der Oreca #52 (Keating/Chatin/Quinn/Lapierre) befindet sich nun im Hintertreffen. Nach 16 Stunden führt hier der TDS-Oreca #35 (Heriau/van der Garde/Pierson/van Uitert), während in der LMP3-Klasse der Sean-Creech-Ligier #33 (Willsey/Barbosa/Pino/Siegel) das Klassement anführt.

Mercedes-AMG hat in den GT-Klassen zuletzt für Furore gesorgt. Sowohl in der GTD-Pro- als auch in der GTD-Klasse lieferte sich die Marke mit dem Stern spannende Duelle mit der Aston-Martin-Fraktion. Mittlerweile führt der WeatherTech-Mercedes #79 (MacNeil/Engel/Gounon/Juncadella) die Pro-Kategorie der GT3-Fahrzeuge an.

Mercedes-AMG führt beide GTD-Klassen an

Dani Juncadella biss sich zuvor an David Pittard im Heart-of-Racing-Aston-Martin #23 (Gunn/Riberas/Pittard) die Zähne aus. Das Überholmanöver gelang schließlich beim Boxenstopp. Seitdem hat die #79 das Geschehen in der GTD Pro mehr oder weniger im Griff, während die #23 nach einem Abflug derzeit in der Box steht.

Ausruhen kann sich das AMG-Quartett aber nicht, denn der Vasser-Sullivan-Lexus #14 (Hawksworth/Barnicoat/Conway) und die Corvette #3 (Garcia/J. Taylor/Milner) lauern als schärfste Verfolger dicht dahinter. Das Lexus-Gespann erholte sich von einer 60-sekündigen Stop-and-Go-Strafe wegen eines Frühstarts beim Restart.

Heart of Racing gegen Winward lautet derzeit das Duell in der GTD-Klasse. Der Winward-AMG #57 (Ward/Ellis/Dontje/Morad) hat derzeit die Nase vorn und führt knapp vor dem Aston Martin #27 (de Angelis/Sörensen/James/Turner). Im gesamten GT-Feld liegt der Mercedes-AMG #57 auf Platz zwei hinter dem Mercedes-AMG #79.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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