24h Daytona: Fehlstart und Bestzeit für Wayne Taylor Racing bei Flutlicht

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24h Daytona: Fehlstart und Bestzeit für Wayne Taylor Racing bei Flutlicht
Mario Fritzsche
Autor: Mario Fritzsche , Redakteur
27.01.2017, 01:45

Beim Nachttraining für die 24 Stunden von Daytona sorgte Jeff Gordon für einen Fehlstart, bevor Max Angelelli Bestzeit fuhr – Ford gibt im GT-Feld weiter das Tempo vor.

#10 Wayne Taylor Racing, Cadillac DPi: Ricky Taylor, Jordan Taylor, Max Angelelli, Jeff Gordon
#67 Ford Performance Chip Ganassi Racing, Ford GT: Ryan Briscoe, Richard Westbrook, Scott Dixon
#10 Wayne Taylor Racing, Cadillac DPi: Ricky Taylor, Jordan Taylor, Max Angelelli, Jeff Gordon
Polesitter: Joao Barbosa, Action Express Racing
Jeff Gordon, Wayne Taylor Racing
Max Angelelli, Wayne Taylor Racing
#31 Action Express Racing, Cadillac DPi: Eric Curran, Dane Cameron, Seb Morris, Mike Conway
#66 Ford Performance Chip Ganassi Racing, Ford GT: Joey Hand, Dirk Müller, Sébastien Bourdais
#24 BMW Team RLL, BMW M6 GTLM: John Edwards, Martin Tomczyk, Nicky Catsburg, Kuno Wittmer
#59 Manthey Racing, Porsche 911 GT3 R: Sven Muller, Reinhold Renger, Harald Proczyk, Steve Smith, Ma

In Daytona ist der Großteil des Fahrbetriebs im Vorfeld des 24-Stunden-Rennens absolviert. Unter Flutlicht ging am Donnerstagabend das 3. Freie Training über die Bühne.

Nach Bestzeiten des #5 Cadillac DPi von Action Express im 1. und 2. Freien Training sowie im Qualifying war unter Flutlicht der #10 Cadillac von Wayne Taylor Racing das schnellste der insgesamt 55 Autos.

Für die Bestzeit verantwortlich war Max Angelelli mit einer Rundenzeit von 1:37,757 Minuten. Zum Vergleich: Die bei Tageslicht am Nachmittag gefahrene Pole-Zeit von Action-Express-Fahrer Joao Barbosa war 1:36,903 Minuten.

Fehlstart von Jeff Gordon

Angefangen hatte das Flutlicht-Training für die unterm Strich schnellste Crew von Wayne Taylor Racing nicht nach Plan. Jeff Gordon saß zuerst im Auto, kam aber schon in der Runde direkt aus der Box vom rechten Weg ab.

Mit kalten Reifen rutschte Gordon in Kurve 6 in Richtung Reifenstapel. Ein Einschlag blieb aus, aber es dauerte lange, bis der viermalige NASCAR-Champion mit der für ihn ungewohnten Wippenschaltung am Lenkrad den Rückwärtsgang gefunden hatte.

Bildergalerie: 24h Daytona 2017

Nachdem Angelelli das Auto kurz nach Gordons Ausrutscher auf Platz 1 gefahren und die Session auch dort beendet hatte, stand der #5 Cadillac von Action Express mit den Polesittern Joao Barbosa, Christian Fittipaldi und Filipe Albuquerque als Verfolger Nummer 1 da. Der Rückstand von Albuquerques auf Angelellis Zeit betrug 0,148 Sekunden.

Auf den Plätzen 3 und 4 fanden sich die beiden von Extreme Speed Motorsports (ESM) eingesetzten Nissan DPi-Boliden ein, wobei Brendon Hartley im Auto mit der Startnummer 22 schneller war als Scott Sharp im Schwesterauto mit der Startnummer 2.

Ford gibt weiter das GT-Tempo vor

Im GT-Feld hält Ford die Konkurrenz weiter auf Distanz. In den Händen von Ryan Briscoe war diesmal der #67 Ford GT der schnellste, gefolgt vom #912 Porsche. In diesem hatte Kevin Estre lange die Bestzeit gehalten, dann aber wurde der neue Mittelmotor-Wagen frühzeitig an die Box geschoben. Der andere der neuen Porsche 911 RSR klassierte sich auf Platz 3, gefolgt vom #66 Ford und der #3 Corvette.

In der GTD-Klasse ging die Flutlicht-Bestzeit an den #73 Porsche 911 GT3 von Park Place Motorsports mit Jörg Bergmeister am Steuer.

Ergebnis: Flutlicht-Training für die 24h Daytona 2017

Am Freitag steigt ab 10:00 Uhr Ortszeit (16:00 Uhr MEZ) das 4. und letzte Freie Training (60 Minuten). Der Rennstart erfolgt am Samstag um 14:30 Uhr Ortszeit (20:30 Uhr MEZ).

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