BMW LMDh: Mike Krack stellt Kundenautos in Aussicht

Könnte es von BMWs LMDh-Projekt Kundenautos geben? - Mike Krack schließt sie nicht aus - GTD-Pro-Programm soll 2022 kommen, aber wie geht es dann weiter?

BMW LMDh: Mike Krack stellt Kundenautos in Aussicht

BMW lässt eine weitere Kerninformation zu seinem LMDh-Programm in der IMSA SportsCar Championship ab 2023 durchsickern. Vom noch zu benennenden Boliden könnte es mittelfristig auch Kundenfahrzeuge geben. Bislang war lediglich ein Werksengagement mit zwei Fahrzeugen angekündigt.

"Wir haben nicht gesagt, dass wir LMDh für immer als Werksteam machen", sagt Mike Krack, Leiter BMW M Motorsport. Wenn, dann wird es aber voraussichtlich nicht in der ersten Saison der Fall sein: "Wir wollen nicht zu viel auf einmal machen, weil wir einen engen Zeitplan haben. Da ist es besser, ein bisschen weniger zu machen und sich nicht ablenken zu lassen."

Es gäbe Pläne, doch über diese sei noch nicht entschieden worden. "Wenn wir sehen, wie sich das alles entwickelt, wollen wir uns aber die Möglichkeit offenhalten, solche anzubieten. Aber wenn wir feststellen, dass es uns nicht hilft oder zu viel Ablenkung kreiert, dann möchten wir lieber etwas konservativer vorgehen."

Auch betont er, dass das Werksteam nicht gegen die eigenen Kunden fahren soll. Das würde bedeuten, möglich wäre ein Kundeneinsatz zunächst einmal nur in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) möglich wäre, die BMW nicht werksseitig bestreiten möchte. Oder die IMSA schafft eine eigene LMDh-Kundenklasse.

Crash: Sheldon van der Linde, BMW M4 GT3

Crash: Sheldon van der Linde, BMW M4 GT3
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#82 BMW Motorsport BMW M4 GT3

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BMW M4 GT3

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#1 ROWE Racing BMW M6 GT3: Nick Catsburg, John Edwards, Philipp Eng, Nick Yelloly, BMW M4 GT3

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Ab 2023 LMDh und GTD Pro oder nur LMDh?

"Uns ist klar, dass die Konkurrenz auf mehreren Kontinenten und mit mehreren Kunden arbeitet, aber sie haben auch eine andere Struktur im Hintergrund. Wir wollen nur tun, was wir tun können. Wir werden sehen, wie sich das entwickelt, und uns entsprechend anpassen", so Krack. Das Rollout des Boliden soll Mitte 2022 erfolgen, das Renndebüt bei den 24 Stunden von Daytona 2023.

Gleichzeitig kündigt er auch an, dass sich BMW werksseitig in der neuen GTD-Pro-Kategorie in der Saison 2022 engagieren möchte. "Wir versuchen, GTD Pro zu machen, weil wir unser neues Auto herzeigen wollen." Vom neuen M4 GT3 können auch Kundenfahrzeuge eingesetzt werden können, weil diese in einer separaten Klasse fahren die entweder weiter GTD oder GTD Am heißen wird.

Die Frage ist, wie es in der GTD Pro weitergeht weiter geht, wenn 2023 das LMDh-Debüt erfolgt. "Ob wir dann noch in der GTD oder GTD Pro sein werden, kann ich nicht sagen", so Krack.

Es gäbe theoretisch die Möglichkeit, beides zu machen. Das derzeitige GTLM-Programm, das sich 2021 auf die vier Langstreckenrennen der IMSA SportsCar Championship beschränkt, wird in Zusammenarbeit mit Rahal Letterman Lanigan Racing gestemmt. Ein weiterer Partner von BMW ist Andretti Autosport in der Formel E. Dieses Programm läuft aus, LMDh wäre eine logische Fortsetzung.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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