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Cadillac bestätigt DPi-Verbleib für 2020, aber was dann?

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Cadillac bestätigt DPi-Verbleib für 2020, aber was dann?
Autor:
Co-Autor: Gary Watkins
20.10.2019, 13:12

Cadillac wird auch 2020 in der IMSA SportsCar Championship antreten - General Motors macht allerdings noch keine weitergehenden Ankündigungen

Cadillac hat sein DPi-Programm in der IMSA SportsCar Championship um ein Jahr verlängert. Die Einsatzteams, angeführt von Action Express Racing und Wayne Taylor Racing, werden damit weiter unterstützt. Allerdings gibt es noch keine Entscheidung für 2021, geschweige denn 2022 unter den neuen DPi-2.0-Regeln.

Eine wichtige Säule der IMSA SportsCar Championship bleibt somit ein Jahr lang weiter bestehen. Neben AXR und WTR vertrauten 2019 JDC-Miller Motorsports und Juncos Racing auf das Produkt von General Motors. Bis zu sechs Caddys nahmen an den Rennen in der DPi-Klasse teil. Action Express wird jedoch für 2020 auf ein Fahrzeug zurückrüsten.

GM-Motorsportchef Mark Kent sagt gegenüber 'Sportscar365': "Wir werden die Cadillacs kommendes Jahr einsetzen und dann sehen, was 2021 bereithält. Es ist eine tolle Plattform für Cadillac, ihr Produkt zu zeigen. Bislang hat es sehr gut für sie funktioniert. Aber man kann das nur machen, wenn man gewinnt."

Und das zunehmend schwieriger. Die reinen Werksteams von Mazda und Acura haben 2019 richtig aufgedreht. Nur durch massive BoP-Zugeständnisse am Ende der Saison konnte Action Express Racing noch einmal beim Petit Le Mans triumphieren. Ansonsten taten sich die Caddys, die von Kundenteams eingesetzt werden, schwer.

Kent fordert daher gleiche Voraussetzungen für alle, um weiter bestehen zu können. "Solange wir das können, sind wir sehr glücklich mit unserem DPi-Programm. Und uns macht die Zusammenarbeit mit der IMSA Spaß. Sie sind auf einem spannenden Weg."

Simon Trummer, Stephen Simpson

JDC-Miller und Juncos setzten 2019 ebenfalls auf das GM-Fabrikat

Foto: LAT

Dieser ist jedoch für General Motors schwierig: "Wir haben keinerlei Pläne für einen Hybridantrieb. Wir wollen komplett elektrisch werden" sagt Kent. "Wenn Hybrid gut für die Meisterschaft ist, dann unterstützen wir das. Aber unsere Position ist ganz klar: Es muss ein einheitliches System sein, damit das nicht in einen Entwicklungskrieg ausartet."

Wayne Taylor Racing mit Ex-Ford-Werksfahrern?

Beim Einsatzteam Wayne Taylor Racing steht derweil ein Wechsel an: Weil Jordan Taylor auf dem Weg ins Corvette-Werksteam in der GTLM-Kategorie ist, braucht Renger van der Zande einen neuen Teamkollegen. Wayne Taylor verliert somit auch den zweiten seiner Söhne an ein Werksteam. Ricky Taylor fährt bereits seit 2018 für Penske.

Ein möglicher Kandidat ist Ryan Briscoe, wie Wayne Taylor 'Motorsport-Total.com' verrät. Dieser ist durch das aus des Ford-Programms frei geworden. Gleiches gilt für Richard Westbrook. Kamui Kobayashi ist bereits als dritter Fahrer für die 24 Stunden von Daytona 2020 bestätigt. Fernando Alonso, der 2019 Teil des Siegerteams war, wird nicht zurückkehren, weil er die Rallye Dakar fahren wird.

"Jordan zu verlieren wird hart sein", sagt er. "Ich hatte erst gedacht, dass es toll sei, dass Ricky zu Penske geht. Aber ich habe nicht bedacht, wie groß der Verlust sein würde. Ich arbeite hart daran, jemanden zu finden, der in dieses familiäre Team passt. Mehrere Fahrer haben angefragt und ich arbeite mich jetzt durch eine Liste."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Heiko Stritzke