Daytona-Erfolge für Wayne Taylor "keine Raketenwissenschaft"

Vier Siege in fünf Jahren bei den 24h Daytona sind laut WTR-Teambesitzer Wayne Taylor das logische Ergebnis konsequenter Vorbereitung und fehlerloser Arbeit

Daytona-Erfolge für Wayne Taylor "keine Raketenwissenschaft"

Der erneute Gesamtsieg des Teams von Wayne Taylor bei den 24 Stunden von Daytona ist für den erfolgsverwöhnten Teambesitzer alles andere als Zufall. Nach den Siegen in den Jahren 2017, 2019 und 2020 mit einem Cadillac DPi gelang der dritte Daytona-Triumph in Folge für Wayne Taylor Racing (WTR) diesmal mit einem Acura DPi.

Wenngleich die Umstellungszeit auf das neue Auto extrem kurz war, zeigt sich der Boss im Team wenig überrascht, dass man auch damit und mit der neuen Besetzung Filipe Albuquerque, Ricky Taylor, Alexander Rossi und Helio Castroneves den Weg in die Victory Lane gefunden hat.

"Die Leute neigen dazu, es als Raketenwissenschaft hinzustellen, aber das ist es nicht", sagt Wayne Taylor und erklärt, was er sich von anderen Größen der US-Rennszene abgeschaut hat: "Es sind die einfachen Dinge, die ich von Leuten wie Tim Cindric oder Roger [Penske] gelernt habe. Wenn sie ihre Autos für das Indy 500 aufbauen, verbringen sie vier Monate mit der Vorbereitung."

Filipe Albuquerque, Ricky Taylor, Alexander Rossi, Helio Castroneves

Boxenstopps nur für die nötigsten Dinge: Das Erfolgsrezept von Wayne Taylor Racing

Foto: Motorsport Images

"Also sage ich immer zu meinen Jungs, dass das Auto kugelsicher sein muss, um die 24 Stunden zu gewinnen. Boxenstopps braucht es zum Reifenwechsel, zum Nachtanken und zum Fahrerwechsel", so Taylor.

"Wenn man aber wegen etwas anderem an die Box kommen muss, verliert man das Rennen heutzutage", weiß der erfolgsverwöhnte WTR-Boss, dessen schwarzer Acura mit der Startnummer 10 während der 24 Stunden am vergangenen Wochenende tatsächlich die geringste Zeit aller DPi-Boliden in der Boxengasse verbracht hat.

Bildergalerie: 24 Stunden von Daytona 2021

Während des für Wayne Taylor Racing am vergangenen Wochenende schon der insgesamt fünfte Sieg bei den 24 Stunden von Daytona (2005, 2017, 2019, 2020, 2021) war und der vierte, der mit mindestens einem Familienmitglied als Fahrer zustande kam, durfte man sich diesmal nicht nur über den Gesamtsieg freuen. Denn Jordan Taylor, der jüngere der beiden fahrenden Söhne von Wayne Taylor, fuhr für Corvette unter bizarren Umständen den Gesamtsieg in der GTLM-Klasse ein.

2017 und 2019 war Jordan Taylor in Daytona jeweils Teil des siegreichen Teams seines Vaters gewesen. Jordans Bruder Ricky Taylor, der 2017 ebenfalls zum Aufgebot gehörte, hat nun seinerseits seinen zweiten Daytona-Sieg für das väterliche Team eingefahren. Beim ersten Sieg im Jahr 2005 saß Wayne Taylor noch selbst im Cockpit.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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