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Fernando Alonso will im Hypercar dritten Le-Mans-Sieg holen
Die Le-Mans-Siege in den Jahren 2018 und 2019 sind nicht genug: Fernando Alonso möchte den Langstrecken-Klassiker ein drittes Mal gewinnen, in einem Hypercar
André Wiegold
Bearbeitet: 18.06.2020, 12:06
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Zweimal hat Fernando Alonso in der LMP1-Kategorie der Langstrecken-WM (WEC) die 24h von Le Mans im Toyota gewonnen. Sollte er den Klassiker in Frankreich ein drittes Mal angehen, wird der zweimalige Formel-1-Weltmeister voraussichtlich ein Hypercar steuern. Wann der Spanier wieder in Le Mans starten wird, steht aber noch in den Sternen.
Auf die Frage auf 'Instagram', ob Alonso Interesse an einem Start in Le Mans in einem Hypercar habe, antwortet er: "Ja, ich denke schon! Ich finde, dass das Hypercar ein tolles Projekt ist. Die Langstrecken-WM geht aktuell durch einen guten Prozess, auch zusammen mit der IMSA-Serie. Ich möchte definitiv Teil davon sein, aber wann es klappen wird, kann ich noch nicht sagen."
"Ich bin in Le Mans zwei Rennen gefahren und habe zweimal gewonnen [2018, 2019 mit Toyota]", so Alonso weiter. "Ich will versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Wir werden sehen, wann es klappt." Von der Zusammenarbeit zwischen der WEC und der IMSA-Serie ist der Spanier begeistert und er glaubt an einen Erfolg der beiden Konzepte, die die Speerspitze des Langstrecken-Sports bilden werden.
Während der Automobile Club de l'Ouest (ACO) auf das Hypercar-Konzept setzt, wartet die IMSA-Serie mit dem günstigeren LMDh-Modell auf Basis von LMP1-Autos auf. Doch beide Klassen sollen im direkten Duell sowohl in der WEC als auch in der IMSA-Serie gegeneinander antreten dürfen. Dafür sollen die Fahrzeugtypen beispielsweise in Le Mans angeglichen werden, um einen spannenden Kampf in der Top-Klasse zu garantieren.

Wird Fernando Alonso die 24h von Le Mans schon bald in einem Hypercar bestreiten?
Foto: Toyota Gazoo Racing
Laut Alonso hängt der Erfolg der LMDh-Klasse vom Engagement der Hersteller in Europa, Asien und den USA ab. Außerdem glaubt er, dass auch Privatteams eine wichtige Rolle spielen werden. Kleinere Hersteller könnten aber Probleme bekommen, wie der Fall Glickenhaus und ByKolles zeigt. Beide Hypercar-Hersteller werden aktuell durch das Reglement aus der IMSA-Serie ausgeschlossen.
Alonso möchte in den Rennen aber so viele Autos wie nur möglich sehen: "Das Hypercar ist ein Schritt vorwärts. Mit den Ausstiegen von Porsche und Audi aus der LMP1-Klasse, war die Top-Klasse etwas schwach besetzt. Das Hypercar wird hoffentlich wieder neues Leben in die Spitzenklasse bringen. Wenn viele Fahrzeuge am Start sind, werden wir viel Action sehen - dabei ist es egal, ob es Werks- oder Privatteams sind. Es ist wichtig, dass viele Autos an den Start gehen."
Mit Bildmaterial von LAT.
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