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IMSA Detroit: Zweiter Saisonsieg für die Taylor-Brothers

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IMSA Detroit: Zweiter Saisonsieg für die Taylor-Brothers
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Ricky und Jordan Taylor gewinnen im Corvette-DP von Wayne Taylor Racing nach Long Beach auch beim Chevy-Heimspiel in Detroit – Dodge Viper siegt in einziger GT-Klasse.

Sieger: Ricky Taylor, Jordan Taylor, Wayne Taylor Racing, Chevrolet Corvette DP
#5 Action Express Racing, Corvette DP: Joao Barbosa, Christian Fittipaldi
#55 Mazda Motorsports, Mazda Prototype: Jonathan Bomarito, Tristan Nunez
#8 Starworks Motorsports, ORECA FLM09: Renger van der Zande, Alex Popow
#33 Riley Motorsports, SRT Viper GT3-R: Ben Keating, Jeroen Bleekemolen

Die Brüder Ricky und Jordan Taylor haben ihren zweiten IMSA-Saisonsieg in der Tasche. Am Steuer ihres Corvette-DP des väterlichen Teams Wayne Taylor Racing haben sie das als Chevrolet Sports Car Classic betitelte Rennen auf der Belle Isle in Detroit gewonnen.

Christian Fittipaldi und Joao Barbosa starteten im #5 Corvette-DP von Action Express von der Pole-Position, verloren die Führung aber im Verlauf des von vier Gelbphasen gekennzeichneten Rennens. Es dauerte nicht lange, bis es in dem auf eine Distanz von 1:40 Stunden angesetzten Stadtkurs-Rennen zum ersten Mal Schrott gab.

Fotos: IMSA in Detroit

Nach 15 Minuten setzte Marc Goossens die Corvette-DP von VisitFlorida (ehemals Spirit of Daytona) in die Streckenbegrenzung von Kurve 12. Grund war ein massiver Abtriebsverlust an der Hinterachse, weil kurz zuvor – von Goossens offenbar unbemerkt – der Heckflügel verlorengegangen war.

Direkt hinter dem blauen Corvette-DP von Goossens lag zum Zeitpunkt des Abflugs der baugleiche Action-Express-Prototype der Vorjahressieger Dane Cameron und Eric Curran. Curran hatte keine Chance, dem Goossens-Crash auszuweichen und beschädigte sich bei der unvermeidbaren Kollision die linke Vorderradaufhängung.

Rennergebnis: IMSA in Detroit

Klassensiege für Starworks und Riley-Viper

Drei weitere Gelbphasen folgten, ehe sich Taylor/Taylor mit einem Vorsprung von 1,740 Sekunden gegenüber Fittipaldi/Barbosa durchsetzten. Platz drei in der Prototype-Klasse ging an Tristan Nunez und Jonathan Bomarito im Mazda.

Die Prototype-Challenge-Klasse wurde von Renger van der Zande und Alex Popow im Starworks-Oreca gewonnen. In der GTD-Klasse setzten sich Ben Keating und Jeroen Bleekemolen in der Dodge Viper durch.

Die Piloten und Teams der GTLM-Klasse waren in Detroit nicht am Start. Für viele von ihnen steht am Sonntag der wichtige Vortest für die 24 Stunden von Le Mans an.

Im IMSA-Kalender 2016 geht es auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke in Watkins Glen weiter.

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