IMSA Road America 2023: Penske fährt mit dem Porsche 963 zum Start-Ziel-Sieg
Penske feierte auf der Road America den zweiten Saisonsieg: Matt Campbell und Felipe Nasr fahren mit dem Porsche 963 zum souveränen Start-Ziel-Sieg
Penske feiert auf der Road America den zweiten Triumph mit dem Porsche 963: Matt Campbell und Felipe Nasr gingen nach dem Start des Rennens, das über eine Distanz von 2:40 Stunden ausgetragen wurde, in Führung und gaben die Spitzenposition bis zur Zielflagge nicht mehr her.
Tom Blomqvist und Colin Braun steuerten den Acura ARX-06 von Meyer Shank auf die zweite Position. Filipe Albuquerque und Ricky Taylor komplettieren das Podium in einem weiteren Acura von Wayne Taylor.
Dass Porsche beim Start überhaupt in Führung gehen konnte, war einem Zwischenfall im Warm-up zu verdanken, in dessen Folge der Action-Express-Cadillac #31, der eigentlich auf Poleposition stehen sollte, vom Ende des Feldes in das Rennen ging.
Porsche mit starkem Auftritt
"Für uns war es natürlich ein großer Vorteil, dass wir nach dem Unfall des Cadillac im Warmup von der Poleposition starten durften", weiß Campbell. "Es macht auf dieser Strecke einen sehr großen Unterschied, auf welcher Seite der Fahrbahn der Startplatz liegt. Abseits der Ideallinie ist viel Schmutz, diesen konnten wir als Erste glücklicherweise vermeiden und waren deswegen in den ersten Runden erheblich schneller als die Verfolger."
Bereits nach drei Runden hatte Startfahrer Campbell seinen Vorsprung an der Spitze auf über vier Sekunden ausgebaut. Auch Nasr verteidigte die Spitze in der Folge souverän. Am Ende brachte er den Porsche 963 mit einem Vorsprung von 4,635 Sekunden über den Zielstrich.
Felipe Nasr und Matt Campbell feierten den Sieg auf der Road America Foto: Porsche AG
BMW mit enttäuschendem Totalausfall
Das Schwesterauto von Nick Tandy und Matthieu Jaminet fiel nach einem Reifenschaden zurück und konnte sich im Verlauf des Rennens nicht mehr nach vorne arbeiten. Mike Rockenfeller und Tijmen van der Helm landeten mit dem Kunden-Porsche 963 von JDC-Miller auf Gesamtrang fünf. Das GTP-Debüt von Proton endete auf dem achten Platz.
Schon in der Einführungsrunde rutschte Connor De Phillippi mit seinem BMW M Hybrid V8 ins Kiesbett. Dort konnte sich der Amerikaner zwar befreien, allerdings drehte er sich in der Anfangsphase des Rennens, vermutlich aufgrund eines Folgeschadens, in die Mauer. Später folgte der Totalausfall für die Münchener, weil auch Philipp Eng seinen LMDh-Boliden nach 55 Runden mit einem technischem Defekt abstellen musste.
"Bereits kurz nach dem Start das Auto zu verlieren, das auf Platz zwei in der Meisterschaft liegt, ist natürlich bitter, sagt BMW-Motorsportchef Andreas Roos. Die Titelhoffnungen der Münchener haben dadurch einen starken Dämpfer bekommen. Die IMSA gastiert am 27. August auf dem Virginia International Raceway.
Mit Bildmaterial von Porsche AG.
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