Kevin Estre von IMSA bestraft: Schuld an Kollision mit Aitken
Kevin Estre bekommt zwei Strafen für die Kollision mit Jack Aitken - Der Cadillac und der Porsche kollidierten beim letzten Restart im Kampf um Platz zwei
Der Porsche und Cadillac sahen beide die Zielflagge nicht
Foto: Getty Images
Nach dem 6-Stunden-Rennen auf der Road America haben die Verantwortlichen der IMSA den Unfall kurz vor Schluss fertig analysiert. Gegen Porsche Penske Motorsport und Kevin Estre wurden zwei Strafen für die Kollision mit Jack Aitken im Action-Express-Cadillac #31 (Aitken/Bamber/Vesti) verhängt.
Nach einer umfassenden Überprüfung des Unfalls beim SportsCar Endurance Grand Prix am vergangenen Sonntag bestraften die Rennkommissare den Penske-Porsche #6 (L. Vanthoor/Estre) und seinen Piloten auf Grundlage des IMSA-Sportreglements 2026 wie folgt:
1. Nachträgliche Zeitstrafe: Der Porsche Penske Motorsport #6 erhält wegen Verursachens einer Kollision gemäß Artikel 57.3.5 eine Zeitstrafe, die einer Fünf-Minuten-Stop-and-Go-Strafe entspricht. Die #6 fällt von P17 auf P20, beziehungsweise von P8 auf P10 in der GTP-Klasse zurück.
2. Fahrer auf Bewährung: Kevin Estre wird wegen des Eingehens eines unverhältnismäßigen Risikos gemäß den Artikeln 30.2.4 und 57.3.3 für zwei Rennen auf Bewährung gesetzt. Die IMSA betont ausdrücklich, dass weitere Vergehen während dieser Zeit zu einer Rennsperre führen können.
Das Drama spielte sich in den letzten Minuten des Rennen auf dem 6,514 Kilometer langen Kurs in Elkhart Lake ab. Rund zehn Minuten vor dem Ende lagen Estre und Aitken in einem harten Duell um Rang zwei hinter dem Führenden Filipe Albuquerque. Es war vor der Caution bereits zu mehreren Berührungen gekommen.
Als das GTP-Feld beim letzten Restart auf die Start-Ziel-Gerade einbog und auf Kurve 1 zubeschleunigte, kamen sich die beiden Kontrahenten im Kampf vor Kurve 1 erneut zu nahe. Durch die Berührung rutschten beide Fahrzeuge in hohem Tempo in die Streckenbegrenzung. Damit war das Rennen für beide schlagartig beendet. Die dadurch ausgelöste Gelbphase beendete das Rennen.
Die Gelbphase machte den Weg frei für Filipe Albuquerque und seinen Teamkollegen Ricky Taylor im Wayne-Taylor-Racing-Cadillac #10, die den Sieg gelassen ins Ziel steuerten.
Estre und Aitken wurden im Klassement auf den Rängen acht und neun der GTP-Klasse gewertet. Die nachträgliche Fünf-Minuten-Zeitstrafe besiegelt das bittere Wochenende für die Besatzung des #6 Porsche endgültig, während die Meisterschaft 2026 auf die Zielgerade einbiegt. Aitkens Vorsprung auf Laurin Heinrich in der Meisterschaft wuchs durch die gewonnene Position von 108 auf 118 an.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.