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Porsche erklärt späten Einbruch der #6 bei den 24h Daytona 2026

Porsche verlor einen möglichen Doppelsieg durch einen mysteriösen Performance-Verlust bei der #6 - Mittlerweile steht fest, woran es gelegen hat

Porsche erklärt späten Einbruch der #6 bei den 24h Daytona 2026

Die Beschädigung an der Seite des Porsche #6 führte zu einem hohen Spritverbrauch

Foto: Getty Images

Während der Penske-Porsche #7 (Nasr/Andlauer/Heinrich) den dritten Sieg in Folge für den Porsche 963 beim Rolex 24 in Daytona feierte, erlebte die Crew der #6 (L. Vanthoor/Estre/Campbell) ein schwieriges Finale. Sie hatte das Rennen ursprünglich zusammen mit ihrem Schwesterauto lange Zeit dominiert.

Das Rennen der #6 geriet erstmals aus den Fugen, als man in der finalen Gelbphase als einziges GTP-Auto draußen blieb, nachdem die Boxengasse geöffnet wurde. Informationen von Motorsport-Total.com zufolge war ein umfassendes Kommunikationsproblem am Daytona International Speedway schuld, das auch andere Teams und sogar die offizielle Zeitnahme betraf.

In diesem Fall wurde der #6 Porsche von der Fehlfunktion kalt erwischt und musste zu einem späteren Zeitpunkt in der Caution stoppen, was das Auto zurückwarf. Die Crew kämpfte sich zwar wieder zurück, erlebte aber einen mysteriösen Leistungseinbruch in der Schlussphase, als Kevin Estre plötzlich keinerlei Pace mehr fand. (Das Problem in Zahlen aufgearbeitet)

Bei der offiziellen Pressekonferenz nach dem Rennen verneinte Porsches Leiter Werksmotorsport LMDh, Urs Kuratle, dass es ein anhaltendes Problem mit der #6 im letzten Stint gegeben habe.

In einer späteren Pressemitteilung machte Estre jedoch den Kontakt mit dem LMP2-Auto zu einem früheren Zeitpunkt des Rennens verantwortlich: "Das Team konnte den Schaden nicht vollständig reparieren. So werden wir nie erfahren, wie gut unser 963 ohne diesen Zwischenfall abgeschnitten hätte."

Auf Nachfrage zur Klarstellung erklärt ein Porsche-Sprecher gegenüber Motorsport-Total.com: "Der Treffer durch den LMP2 knapp zwei Stunden nach Rennstart hat das Auto ziemlich 'verwundet'. Dies hat aufgrund der Aero auch zu einem etwas erhöhten Verbrauch geführt."

Der Porsche #6 war in einem früheren Boxenstopp-Rhythmus als das Schwesterauto #7 unterwegs, um Boden gutzumachen, den man durch den verpassten Stopp unter Gelb verloren hatte. Diese Strategie zahlte sich zunächst aus, da die #6 vor dem letzten Service bis auf den zweiten Platz kletterte.

Dieser letzte Stopp wurde 48 Minuten vor Ende absolviert. Unter normalen Umständen ist es für ein GTP-Auto auch auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Daytona kein Problem, mit dieser Kraftstoffmenge das Ziel zu erreichen, aber aufgrund der Beschädigungen litt der Porsche LMDh unter einem höheren Verbrauch als üblich.

"Man hat versucht, dies zu reparieren und die Fahrer haben es durch ihr zusätzliches Engagement größtenteils kompensieren können. Aber das Auto war halt angeschlagen", so der Sprecher weiter.

Wie Competition Director Travis Law während der Pressekonferenz nach dem Rennen erklärte, hoffte Porsche Penske Motorsport in der letzten Stunde auf eine Gelbphase, die der Kraftstoffsituation der #6 geholfen hätte. Diese Gelbphase kam jedoch nie, was Penske einen möglichen Doppelsieg kostete.

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