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"Sprachlos": BMW nach GTLM-Sieg in Daytona überwältigt

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"Sprachlos": BMW nach GTLM-Sieg in Daytona überwältigt
27.01.2020, 08:14

BMW gewinnt Daytona-Thriller gegen Porsche: Zweiter GTLM-Triumph in Folge für den M8 GTE beim IMSA-Saisonauftakt

Über 40 Führungswechsel, Spannung bis zur letzten Runde und grenzenloser Jubel: Das BMW Team RLL hat in Daytona zum zweiten Mal hintereinander den Saisonauftakt der IMSA SportsCar Championship in der GTLM-Klasse gewonnen.

Auf dem "Daytona International Speedway sicherten sich John Edwards, Jesse Krohn, Augusto Farfus und Chaz Mostert mit dem #24 BMW M8 GTE den Klassensieg. Das Schwesterauto mit der Startnummer 25 kam auf Platz fünf ins Ziel. An der Spitze begeisterten die Fahrer die GT-Fans mit großartigen Überholmanövern. Schließlich behielt BMW gegen die beiden Porsche (Plätze zwei und drei) die Oberhand.

Bereits 2019 hatte das BMW Team RLL den GTLM-Sieg in Daytona gefeiert. Damals sicherte Farfus mit einer starken Leistung im Schlussstint den ersten Platz beim Langstreckenklassiker in Florida. Diesmal saß Krohn für den letzten Stint des Rennens am Steuer. 46 Minuten vor Schluss überholte er den zu diesem Zeitpunkt führenden #911 Porsche, absolvierte kurz darauf seinen letzten Boxenstopp und gab den ersten Platz bis zum Ende nicht mehr ab. In 1:42,168 Minuten gelang Krohn auch die schnellste Runde des Rennens.

Damit konnte BMW Motorsport ein weiteres Kapitel in seiner Daytona-Erfolgsgeschichte schreiben: Erstmals hatte BMW 1976 im "World Center of Racing" gewonnen, damals mit dem 3.0 CSL. 1997 und 1998 feierte der BMW M3 GTR Klassensiege. Daytona-Prototypen mit BMW-Motor überquerten 2011 und 2013 als Sieger die Ziellinie. Für den M8 GTE war es der vierte GTLM-Triumph in der IMSA-Serie.

Pech hatten Connor De Phillippi, Bruno Spengler, Philipp Eng und Colton Herta (USA), die sich im #25 BMW M8 GTE abwechselten. In der Anfangsphase des Rennens beschädigten Trümmerteile eines anderen Fahrzeugs eine Ölleitung. Es folgte ein langer Reparaturstopp, der das Fahrerquartett weit zurückwarf. Mehr als Platz fünf war für die Besetzung mit der Startnummer 25 daher nicht möglich.

In der GTD-Klasse kämpfte das Team von Turner Motorsport mit dem #96 BMW M6 GT3 um ein Top-Ergebnis beim Saisonauftakt. Jens Klingmann, Bill Auberlen, Robby Foley und Dillon Machavern belegten nach 763 Runden den sechsten Platz.

BMW-Stimmen zu den 24 Stunden von Daytona

John Edwards (#24 BMW M8 GTE; P1): "Nur selten fehlen mir die Worte, diesmal ist es so. Ich hatte volles Vertrauen in Jesse, dass er es am Ende nach Hause bringen würde. Das hat er geschafft. Es war ein richtig harter Kampf, so wie immer in der GTLM-Klasse. Die vielen Duelle waren extrem anstrengend, vor allem während meines Dreifachstints. Das ist definitiv der größte Erfolg meiner Karriere. Ich bin sehr glücklich."

Augusto Farfus (#24 BMW; P1): "Ich bin sprachlos. Das war das beste 24-Stunden-Rennen, das ich in meinem Leben gefahren habe. Es war extrem schnell, extrem eng, es gab keinen Raum für Fehler. Wir haben ein perfektes Rennen abgeliefert: Team, Strategie, Fahrer, Mechaniker. Das Auto hat über die gesamte Renndistanz funktioniert. Es passiert nicht oft, dass man so durch die 24 Stunden kommt. Dieses Rennen zwei Mal in Folge zu gewinnen, das ist einzigartig."

Chaz Mostert (#24 BMW; P1): "Unfassbar! Das ist der größte Sieg für mich seit Bathurst 2014. Meine Teamkollegen haben mich durch dieses Rennen getragen. Vielen Dank an BMW Motorsport und RLL, dass ich dabei sein durfte. 2019 hat das andere Auto gewonnen. Ich habe mir damals nicht ausmalen können, wie es sich für die Jungs anfühlen muss. Jetzt stand ich selbst ganz oben. Das ist etwas ganz Besonderes."

Jesse Krohn (#24 BMW; P1): "Was für ein Rennen! Es fühlt sich einfach unglaublich an. Ich gehe in mein drittes Jahr in der GTLM-Klasse und das ist mein erster Sieg. So oft waren wir nah dran, jetzt hat es hier in Daytona geklappt. Das Team war sensationell. Vielen Dank an BMW Motorsport und RLL für das Vertrauen, dass ich das Rennen zu Ende bringen durfte. Jeder Einzelne hat einen mega Job gemacht. Ich kann nicht glauben, dass wir jetzt ganz oben auf dem Treppchen stehen."

Augusto Farfus, Jesse Krohn, John Edwards, Chaz Mostert

Der mattschwarze #24 BMW hielt die beiden Porsche im packenden Rennen hinter sich

Foto: Motorsport Images

Connor De Phillippi (#25 BMW; P5): "Zwei Siege hintereinander, das ist fantastisch für das Team. Ich habe das Rennen nicht mal gewonnen, freue mich aber dennoch total für die Jungs. John und Jesse hatten in den vergangenen Jahren oft Pech. Umso schöner ist es zu sehen, dass sie diesmal gewonnen haben. Auch für Chaz und Augusto ist es natürlich super. Ich selbst hätte gerne ein besseres Ergebnis eingefahren. Wir verlieren aber als Team und wir gewinnen als Team. Heute haben wie gemeinsam gesiegt. Jetzt ist es an der Zeit, in Sebring zu gewinnen."

Philipp Eng (#25 BMW; P5): "Ich bin überglücklich für die Jungs mit der Startnummer 24. Der Sieg ist absolut verdient. Ich freue mich für alle Fahrer, es sind alles super Typen. Wir sind Freunde. Es ist nicht nur ein Spruch: ein Team, ein Ziel. Ich freue mich total für sie. Schade, was unserem Fahrzeug passiert ist. So etwas passiert. Nächstes Mal greifen wir wieder an."

Bruno Spengler (#25 BMW; P5): "Wir hatten in diesem Rennen eine Menge Pech. So lagen wir schon früh 13 Runden zurück und hatten keine Chance, noch viel weiter nach vorn zu kommen. Das Auto war aber grundsätzlich super. Das ganze Team hat großartig gearbeitet. Ich bin sehr glücklich für die Crew und meine Teamkollegen. Das haben sich die Jungs verdient. Glückwunsch zu der tollen Leistung."

Colton Herta (#25 BMW; P5): "Für unser Auto bin ich natürlich enttäuscht, aber für das Team freue ich mich. Über das ganze Wochenende haben alle fehlerlos gearbeitet. Wir sind früh weit zurückgefallen, haben dann aber eine gute Pace gezeigt. Jetzt freue ich mich für meine Teamkollegen. Sie haben sich diesen Sieg verdient."

Connor de Phillippi, Philipp Eng, Bruno Spengler, Colton Herta

Der weiße #25 BMW wurde von Technikpech gebremst und belegte P5

Foto: Motorsport Images

Bobby Rahal (Teamchef BMW Team RLL): "Wer geglaubt hat, dass wir im vergangenen Jahr nur mit Glück gewonnen haben, der wurde eines Besseren belehrt. Es war ein Kampf über 24 Stunden. Die Fahrer haben einen großartigen Job gemacht. Dasselbe gilt für die Crew. Wir haben uns keine Fehler geleistet. Es tut mir leid für die Jungs mit der Startnummer 25, denn sie wären ohne den Reparaturstopp auch weiter vorne gelandet. Insgesamt freue ich mich riesig für meine Mannschaft und für BMW Motorsport. Glückwunsch auch an Porsche und Corvette, die mit ihren neuen Autos sofort gut dabei waren. Heute sind wir alle einfach nur sehr glücklich."

Jens Marquardt (BMW-Motorsportdirektor): "Zwei Daytona-Siege für den BMW M8 GTE hintereinander: Das ist eine sensationelle Leistung vom BMW Team RLL, den Fahrern und unseren Ingenieuren bei BMW Motorsport in München. Die beiden Triumphe lassen sich nur schwer miteinander vergleichen. 2019 haben wir nur eine einzige Runde geführt und im Regen unsere späte Chance auf den Sieg genutzt. In diesem Jahr waren wir ab der allerersten Runde ganz vorne dabei. Kein anderes GTLM-Fahrzeug hat so lange geführt."

"Das tolle Duell unserer Startnummer 24 mit den beiden Porsche hat das gesamte Rennen geprägt", so Marquardt weiter. "Wir haben hartes, aber faires Racing gesehen. Genauso muss es sein. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg an John Edwards, Jesse Krohn, Chaz Mostert und Augusto Farfus sowie an die ganze Mannschaft im Hintergrund. Hätte die Startnummer 25 nicht schon früh einen Reparaturstopp einlegen müssen, nachdem Trümmerteile eines anderen Fahrzeugs eine Ölleitung beschädigt hatten, wären sicher auch Connor De Phillippi, Bruno Spengler, Colton Herta und Philipp Eng für ein Top-Ergebnis gut gewesen. In jedem Fall gehen wir jetzt mit viel Schwung in die weitere IMSA-Saison."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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