Startaufstellung 12h Sebring 2026: Jack Aitken holt Pole für Cadillac
Kein Penske-Porsche in der ersten Startreihe, auch BMW muss sich hintenanstellen - Acura und Cadillac bestimmen das Quali zu den 12 Stunden von Sebring 2026
Jack Aitken holte sich die Pole für die 12 Stunden von Sebring 2026
Foto: Lumen Lumen
Jack Aitken hat sich im Action-Express-Cadillac #31 (Aitken/Bamber/Vesti; 1.) den besten Startplatz für den Langstrecken-Klassiker in Florida gesichert. In einem spannenden Schlagabtausch verwies er Tom Blomqvists Meyer-Shank-Acura #60 (Blomqvist/Braun/Dixon; 2.) auf den zweiten Rang. (Hier geht's zum Livestream)
Im Cadillac V-Series.R brannte der Brite eine Zeit von 1:46.153 Minuten in den Asphalt des geschichtsträchtigen Flugplatzkurses. Dabei setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch: Tom Blomqvist, der im Acura ARX-06 von Meyer Shank Racing angriff, fehlten am Ende lediglich 0,104 Sekunden auf die Bestzeit. (Ergebnis)
Die Top 3 komplettierte Filipe Albuquerque im WTR-Cadillac #10 (R. Taylor/Albuquerque/Stevens; 3.). Der bestplatzierte Porsche 963 war die #6 (L. Vanthoor/Estre/Campbell; 5.) von Kevin Estre. Porsche tritt in einem Retro-Design an, das an den Porsche 911 GT1 von 1996 erinnert. (BoP-Analyse 12h Sebring 2026)
GTP: Sekundenkrimi in den Schlussminuten
Das Zeittraining der Top-Klasse entwickelte sich gegen Ende zu einem echten Krimi. Zunächst legte Aitken sieben Minuten vor Schluss die erste Messlatte, doch die Führung wechselte in der Folge fast im Minutentakt.
Erst schob sich Albuquerque an die Spitze, kurz darauf konterte Blomqvist. Mit seinem letzten Versuch dreieinhalb Minuten vor dem Ende setzte Aitken jedoch den entscheidenden Konter, an dem sich die Konkurrenz bis zum Fallen der Zielflagge die Zähne ausbiss.

Die beiden Werks-Porsche 963 fahren in Sebring im Retro-Design
Foto: Porsche
Weniger Fortune hatte WRT: Philipp Eng kam mit dem WRT-BMW #25 (Eng/Wittmann/Magnussen; 11.) in der ersten Kurve von der Strecke ab, nachdem sein Fahrzeug heftig aufgesetzt hatte. Zwar konnte er einen Einschlag verhindern und die Session fortsetzen, über den letzten GTP-Startplatz kam er jedoch nicht hinaus.
LMP2: Strafe kostet Hyett die Bestzeit
In der LMP2-Klasse sorgte P.J. Hyett im AO-Oreca #99 (Hyett/Cameron/Edgar; 4.) "Spike" zwar für die absolut schnellste Zeit, durfte sich aber nur kurz darüber freuen. Da er im Freien Training eine Rote Flagge verursacht hatte, wurde seine Bestzeit gestrichen. Gewertet wurde stattdessen sein zweitbester Versuch, was ihn auf den vierten Rang zurückwarf.
Nutznießer war Misha Goikhberg im PR1-Mathiasen-Oreca #52 (Goikhberg/Thompson/Tincknell; 1. LMP2), der sich mit einer 1:51.182 Minuten die Pole sicherte. Goikhberg lobte nach der Session vor allem seine Mechaniker, die das Auto nach einer Nachtschicht perfekt vorbereitet hatten.
Auf den Plätzen zwei und drei folgten Daniel Goldburg im United-Autosports-Oreca #22 (Goldburg/di Resta/Lindh; 2. LMP2) und Jeremy Clarke im Inter-Europol-Oreca #43 (Dillmann/Garg/Clarke; 3. LMP2).
GTD Pro: Rekordrunde beim Jubiläum
Ein besonderes Jubiläum feierte Jack Hawksworth: Bei seinem 100. Einsatz für Lexus in der IMSA-Serie raste er im Vasser-Sullivan-Lexus #14 (Hawksworth/Barnicoat/Kirkwood; 1. GTD Pro) zur Poleposition in der GTD-Pro-Klasse. Mit einer Zeit von 1:58.480 Minuten pulverisierte er seinen eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr.
Hinter dem dominanten Lexus sortierte sich Luca Stolz im Winward-Mercedes #48 (Noble/Hart/Stolz; 2. GTD Pro) als Zweiter ein. Rang drei ging an Neil Verhagen im Paul-Miller-BMW #1 (Verhagen/de Phillippi/Hesse). Ricardo Feller im Manthey-Porsche #911 (Preining/Bachler/Feller; 4. GTD Pro) und Dean MacDonald im RLL-McLaren #59 (Esterson/N. Johnson/MacDonald; 5. GTD Pro) komplettierten die Top 5.
GTD: Premierenerfolg für Barrichello
In der GTD-Klasse gab es Grund zum Jubeln für Eduardo "Dudu" Barrichello. Der Brasilianer sicherte sich im Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 (Gamble/Barrichello/Robichon; 1. GTD) seine erste Poleposition überhaupt. Mit einer Zeit von 1:58.981 Minuten hielt er die versammelte Konkurrenz auf Distanz.
Dicht auf den Fersen war ihm Philip Ellis im Winward-Mercedes #57 (Ward/Ellis/Dontje; 2. GTD), dem am Ende nur knapp eine Zehntelsekunde auf den Spitzenplatz fehlte. Dahinter landete der Turner-BMW #96 (Gallagher/Foley/Selldorff; 3. GTD).
Start zum Rennen ist am Samstag um 15:10 Uhr MEZ. (Alle Infos zu den 12 Stunden von Sebring 2026)
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