Absage: 2016 doch kein IndyCar-Einladungsrennen in China

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Absage: 2016 doch kein IndyCar-Einladungsrennen in China
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen , German Editor
Co-Autor: David Malsher
02.06.2016, 10:25

IndyCar-Serienchef Mark Miles hat bestätigt, dass seine Meisterschaft in diesem Jahr doch kein Einladungsrennen in China abhalten wird.

Mark Miles
Simon Pagenaud, Team Penske Chevrolet
Helio Castroneves, Team Penske, Chevrolet
Will Power, Team Penske Chevrolet
Helio Castroneves, Team Penske, Chevrolet
Ryan Hunter-Reay, Andretti Autosport, Honda
Sieger Alexander Rossi, Herta - Andretti Autosport, Honda

Denn auf chinesischer Seite sind die Vorbereitungsarbeiten für das für Oktober geplante Rennen ins Stocken geraten. „Und wir wollen keine internationale Veranstaltung durchführen, wenn es an der Durchführung gewisse Zweifel gibt“, sagt Miles.

Was Miles und seine US-amerikanischen Mitstreiter zum Nachdenken gebracht hat: Bisher wurde noch nicht am Stadtkurs für das Beijing Indy 600, wie das Rennen genannt werden sollte, gearbeitet. Zwar wäre bis zum anvisierten Termin im Oktober noch Zeit, doch die IndyCars winken ab.

„Wir sind für uns zu dem Schluss gekommen, dass es zu viele Unwägbarkeiten gibt. Es traten einige Probleme auf, die ich hier nicht alle erwähnen will. Unterm Strich haben wir jedoch die Entscheidung getroffen, in diesem Jahr nicht auf das Angebot einzugehen“, sagt Miles.

Der Serienchef betont: Chinesische Investoren hätten den Rennvorschlag an die IndyCars herangetragen, nicht umgekehrt. „Es wurde uns angeboten“, sagt Miles. „Wir haben nicht aktiv danach gesucht.“

Bildergalerie: IndyCar 2016

Allerdings will die IndyCar-Serie durchaus in internationale Märkte vorstoßen. „Das erscheint uns sinnvoll“, sagt Miles, „sofern wir die passenden Gelegenheiten finden.“ Eine eben solche war Peking offenbar (doch) nicht.

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Urheber Stefan Ehlen
Artikelsorte News