Alexander Rossi in Silber: Indy-500-Sieger auf der Borg-Warner-Trophy

Ein halbes Jahr nach seinem Triumph im 100. Indy 500 in Indianapolis wurde Alexander Rossi nun in Sterling-Silber auf der berühmten Borg-Warner-Trophy verewigt.

Wie schon seit 1990 zeichnete erneut Künstler Williams Behrends für das kleine Silbergesicht verantwortlich, das den Rennsieger auf dem großen Indy-Pokal abbildet. Es war bereits sein 27. Siegerporträt.

Und Rossi zeigt sich begeistert: "Ich bin total hin und weg. Das ist zweifelsfrei etwas ganz Besonderes. So detailliert, so präzise und schön – besser, als ich es mir vorgestellt hätte."

Nun prangt sein Konterfei neben vielen Größen des Sports, die vor ihm das Indy 500 gewonnen haben, auf dem riesigen Pokal. "Ich glaube, all das ist noch gar nicht richtig bei mir angekommen", meint Rossi.

Die rund 3,7 Millionen Euro teure Trophäe bleibt allerdings im Museum des Indianapolis Motor Speedway, Rossi selbst erhält nur eine Replik.

Der US-Amerikaner ist übrigens bereits das 103. Gesicht auf dem Pokal. 1924 und 1941 teilten sich 2 Fahrer das siegreiche Auto und wurden daher beide auf der Trophäe verewigt, außerdem erhielt der ehemalige Speedway-Besitzer Tony Hulman Jr. einen Platz darauf. Und während der beiden Weltkriege wurden teilweise keine Rennen gefahren.

Der traditionelle Indy-500-Siegerpokal ist seit 1936 nach dem Automobilzulieferer BorgWarner benannt. Das Unternehmen stellt unter anderem die Turbolader für die IndyCar-Serie zur Verfügung.

Video: Making of

 

 

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Über diesen Artikel
Rennserien IndyCar
Veranstaltung Indy 500
Rennstrecke Indianapolis Motor Speedway
Fahrer Alexander Rossi
Teams Andretti Autosport , Bryan Herta Autosport
Artikelsorte News
Tags borg-warner trophy, borgwarner