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Alonso-Comeback beim Indy 500? Brown: "Reden jedes Mal drüber”

Trifft Mick Schumacher bald beim Indianapolis 500 auf Fernando Alonso? - McLaren-Chef Zak Brown will die Formel-1-Legende unbedingt zurückholen

Alonso-Comeback beim Indy 500? Brown: "Reden jedes Mal drüber”

Zak Brown will Fernando Alonso zu weiteren Starts beim Indianapolis 500 überreden

Foto: LAT

Noch bereitet sich Fernando Alonso auf die Formel-1-Saison mit Aston Martin vor. Es könnte seine letzte Saison in der Königsklasse des Motorsports werden, denn sein Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Danach könnte es für ihn zurück zum Indianapolis 500 gehen, wenn es nach McLaren-CEO Zak Brown geht.

Bei der Präsentation des IndyCar-Teams für die Saison mit den Stammfahrern Pato O'Ward, Christian Lundgaard und Nolan Siegel sowie dem vierten Mann für das Indy 500, Ryan Hunter-Reay, unterstreicht Brown, dass er es mit Alonso unbedingt noch einmal versuchen möchte.

Für 2026 konzentriere man sich auf Routinier Hunter-Reay, um das Rennen zu gewinnen, so Brown auf die Frage von Motorsport.com USA, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Aber für danach spreche ich mit Fernando jedes Mal darüber, wenn ich ihn sehe. Wenn er in der Formel 1 aufhört - dies ist sein letztes Vertragsjahr, was aber nicht bedeutet, dass er nicht weitermachen wird - dann glaube ich, dass wir ein Auto haben, das das Indy 500 gewinnen kann. Und ich glaube, er bringt alle Fertigkeiten mit, das Indy 500 zu gewinnen", so der ehemalige Rennfahrer.

"Ich habe die Zeit sehr genossen, als er für uns gefahren ist. Er hat es bis auf ein Jahr immer genossen, aber das erste Jahr hat er geliebt. Ich meine, es war magisch. Ich würde Fernando gerne wieder mit uns beim Indy 500 sehen. Das ist etwas, womit ich ihn weiterhin nerven werde."

Worauf Brown anspricht: Im Jahr 2017, bei seinem Indy-500-Debüt, schockte Alonso die Szene, als er sich bei seinem allerersten IndyCar-Rennen als Fünfter qualifizierte, 27 Runden lang führte und ein realistischer Siegkandidat war, bis ihm 21 Runden vor Schluss der Motor an siebter Stelle liegend platzte. Der Einsatz war eine Kooperation zwischen McLaren und Andretti, das in jenen Jahren das Platzhirsch-Team beim Indy 500 war.

2019 folgte dann der Tiefpunkt. Ohne Andretti, mit neuer Aerodynamik (2018 war das Universal-Kit eingeführt worden, das bis heute zum Einsatz kommt) und im McLaren-Alleingang verfehlte Alonso die Qualifikation für das auf 33 Fahrzeuge begrenzte Rennen. Die Szene war erneut geschockt, diesmal am anderen Ende des Spektrums. Das ist das "bis auf ein Jahr", das Brown anspricht.

Es folgte noch ein letzter Anlauf im Jahr 2020 wieder mit McLaren. Während sein Teamkollege Pato O'Ward Fünfter wurde, hatte Fernando Alonso ein zähes Rennen und wurde überrundet 21. Danach verabschiedete er sich wieder in die Formel 1.

Mit zwei Siegen beim Grand Prix von Monaco (2006 und 2007) und seinen zwei Siegen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (2018 und 2019) fehlt ihm noch ein Erfolg beim Indianapolis 500 für die "Triple Crown" des Motorsports. Dieses Kunststück ist in der Geschichte bislang lediglich Graham Hill gelungen.

McLaren brachte in den vergangenen Jahren immer wieder prominente Fahrer in einem zusätzlichen Auto beim Indy 500 an den Start. Nach Alonso waren es Juan Pablo Montoya (2021/22), Tony Kanaan (2023), und zuletzt der zweimalige NASCAR-Cup-Champion Kyle Larson (2024/25).

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