Boxenstopp verhauen! Mick Schumacher verliert Führungsrunde in Phoenix
Mick Schumacher verliert nach einer guten Anfangsphase die Führungsrunde, weil beim ersten Boxenstopp der Schlagschrauber vorn rechts versagt!
Ärgerlicher Rückschlag für Mick Schumacher in Phoenix
Foto: Penske Entertainment
Böser Rückschlag für Mick Schumacher (RLL-Honda): Beim ersten Boxenstopp beim Good Ranchers 250 auf dem Phoenix International Raceway in Avondale in Arizona patzte seine Boxencrew. Das rechte Vorderrad kam nicht runter.
Der Grund war, dass der Schlagschrauber vorne rechts versagte. Der Mechaniker musste bis zur Box seines Teamkollegen Graham Rahal rennen, um Ersatz zu besorgen. Dadurch dauerte der Stopp unverhältnismäßig lang.
Schumacher verlor dadurch reichlich an Boden und kam direkt vor den lange Zeit Führenden wieder auf die Strecke zurück. Das waren zu diesem Zeitpunkt Josef Newgarden und David Malukas (beide Penske-Chevrolet). Schumacher wehrte sich gegen die Überrundung, wie es das IndyCar-Reglement erlaubt, letztlich gingen aber beide Penske in einem sehenswerten Überholmanöver an ihm vorbei.
Die Hoffnung ist aber noch nicht begraben. Bei Gelbphasen besteht für Schumacher die Möglichkeit, die verlorene Runde wieder aufzuholen. Lediglich die verlorenen Positionen muss er nun selbst wieder aufholen. (Rennbericht: So ging das IndyCar-Rennen in Phoenix für Mick Schumacher aus)
Bis dahin lieferte Schumacher eine gute Leistung bei seinem ersten Ovalrennen ab. Von Platz vier gestartet, verlor er erwartungsgemäß zunächst einige Positionen, da die deutlich erfahreneren Gegner den Grip optimistischer einschätzten. Schumacher blieb zunächst in den Top 10, auch als ein Unfall Tabellenführer und Seriensieger Alex Palou (Ganassi-Honda) aus dem Rennen riss.
Zuvor hatte es bereits eine Gelbphase gegeben, als Rookie Dennis Hauger (Coyne-Honda) die Kontrolle verlor, auf bemerkenswerte Weise aber einen Einschlag verhindern konnte und rückwärts mit rund 200 km/h die ehemalige Start-/Zielgerade entlang sauste, bevor er sich mit einem J-Turn wieder in die richtige Richtung brachte. Eine sehenswerte Einlage.
Nach zwei Gelbphasen stabilisierte sich Schumacher zunächst auf Platz elf, bis es zum verhängnisvollen Boxenstopp kam. In Führung liegt nach 100 von 250 Runden Patricio "Pato" O'Ward (McLaren-Chevrolet), der sich mit einem Undercut an die Spitze setzte.
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