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Die IndyCar-Woche: Kleine Teams müssen neu planen

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Die IndyCar-Woche: Kleine Teams müssen neu planen
Autor:
Co-Autor: David Malsher-Lopez, U.S. editor
26.05.2020, 13:59

DragonSpeed, Foyt, Carpenter und Coyne: Die Coronakrise hat in der IndyCar-Serie insbesondere Auswirkungen auf die Mittelfeldteams

Der Rennkalender für die IndyCar-Saison 2020 wurde am vergangenen Donnerstag zum wiederholten Mal aufgrund der Coronakrise angepasst. Der verspätete Saisonauftakt ist schon länger für den 6. Juni auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth geplant. Anschließend würde es nach aktuellem Stand der Dinge aber vier Wochen dauern, bis es zum zweiten Rennen (Grand Prix von Indianapolis am 4. Juli) geht (Aktueller IndyCar-Kalender 2020).

Die zahlreichen Absagen und Verschiebungen von Rennen haben vor allem auf die kleineren Teams im Feld Auswirkungen. DragonSpeed beispielsweise hatte für den ursprünglichen Saisonauftakttermin (15. März in St. Petersburg) mit Ben Hanley geplant. Zudem wollte das Team bei fünf weiteren Saisonrennen antreten, wobei die Fahrerfrage noch offen war.

Nun muss man umplanen. "Nachdem wir jeden Penny investiert hatten, um unser Auto für das erste Freie Training in St. Pete vorzubereiten, wäre 'gebrochen' eine Untertreibung dafür, wie wir uns fühlten, als all die Bemühungen von heute auf morgen plötzlich umsonst waren", sagt DragonSpeed-Teambesitzer Elton Julian im Gespräch mit 'Motorsport.com'.

Elton Julian

Elton Julian und seinem Team macht die Coronakrise zu schaffen

Foto: LAT

"Wir haben ja noch nicht mal ein Foto mit unserem neuen aufregenden Autodesign auf der Strecke. Und ganz zu schweigen davon hatten wir keine Gelegenheit, uns in Vorbereitung auf Long Beach und das Indianapolis 500 mit unseren Gegnern zu messen", so Julian.

Long Beach wurde abgesagt, das Indy 500 auf den 23. August verschoben. Zumindest den IndyCar-Saisonhöhepunkt will DragonSpeed auch am neuen Termin wahrnehmen. "Wir wollen wieder IndyCar-Rennen fahren, wobei das Indy 500 für uns oberste Priorität hat", so Julian. Wie es abgesehen davon für das Team in der IndyCar-Saison 2020 weitergeht, steht in den Sternen.

Im Verlauf der mittlerweile über zweimonatigen Coronazeit habe man laut Julian alles getan, um "unser Team nahezu intakt überleben zu lassen". Das IndyCar-Programm steht bei DragonSpeed aber nicht an erster Stelle, wie der Teambesitzer klarstellt: "Langstreckenrennen sind für uns das A und O. IndyCar ist unser Fokus, wenn wir über künftiges Wachstum sprechen."

Was die Langstreckenszene betrifft, tritt DragonSpeed sowohl in der IMSA als auch in der ELMS an. Die IMSA-Saison ist seit Januar unterbrochen, die ELMS-Saison hat noch nicht begonnen. Für die 24 Stunden von Le Mans (19./20. September) hat DragonSpeed einen LMP2-Boliden auf der Meldeliste stehen. Der zweite befindet sich gegenwärtig auf Platz eins der Reserveliste und würde noch ins Feld rücken, sollte ein (weiteres) Fahrzeug eines anderes Teams zurückgezogen werden.

Sebastien Bourdais, AJ Foyt

Sebastien Bourdais: Für A.J. Foyt Racing wohl nur zwei statt vier Rennen

Foto: IndyCar Series

DragonSpeed ist nicht das einzige IndyCar-Team, das umplanen muss. Bei A.J. Foyt Racing hätte Sebastien Bourdais die ersten drei Rennen des ursprünglichen Rennkalenders (St. Petersburg, Birmingham, Long Beach) im Auto mit der Startnummer 14 fahren sollen. Für die weiteren Saisonrennen waren mit Ausnahme von Portland (nochmals Bourdais) Dalton Kellett (Rundkurse) und Tony Kanaan (Ovale) in diesem Auto vorgesehen.

St. Petersburg ist im neuen Rennkalender das Finale und dort plant man weiterhin mit Bourdais, der in St. Petersburg zu Hause ist. "Hoffentlich können wir ihn für dieses Rennen ins Auto setzen. Abgesehen davon hätte er auch Portland fahren sollen. Wenn es also keine weiteren Verschiebungen gibt, sollten wir ihm zumindest zwei Rennen anbieten können", meint Foyt-Teamchef Larry Foyt gegenüber 'Racer' und lässt damit anklingen, dass er Franzose wohl nicht vor September ins Cockpit klettern wird.

Apropos ins Cockpit klettern: Für den Saisonauftakt am 6. Juni in Fort Worth müssen nach aktuellem Stand der Dinge vor allem Ed Carpenter Racing und Dale Coyne Racing jeweils um einen Stammfahrer zittern. Denn Rinus VeeKay, der in den Niederlanden wohnt und Alex Palou, der in Spanien wohnt, haben noch keine endgültige Klarheit, ob sie angesichts der aktuellen Reisebeschränkungen in die USA einreisen dürfen. Es ist nicht auszuschließen, dass die beiden IndyCar-Rookies beim Saisonauftakt kurzfristig durch in den USA wohnhafte Piloten vertreten werden müssen.

Mit Bildmaterial von DragonSpeed.

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Rennserie IndyCar
Urheber Mario Fritzsche