Ericssons Ansage: Rennsieg als IndyCar-Rookie ist "erreichbar"

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Ericssons Ansage: Rennsieg als IndyCar-Rookie ist
Autor:
Co-Autor: David Malsher
22.01.2019, 15:31

Nach gerade mal zwei Testtagen gibt sich Marcus Ericsson vor seiner ersten IndyCar-Saison ausgesprochen zuversichtlich und will als erster Rookie seit 2016 siegen

Mit dem Stadtrennen in St. Petersburg (Florida) beginnt am 10. März die IndyCar-Saison 2019. Nach aktuellem Stand der Dinge wird es im diesjährigen Starterfeld fünf Piloten geben, die als Rookie in der Rennserie die gesamte Saison bestreiten: Marcus Ericsson, Felix Rosenqvist, Santino Ferrucci, Patricio O'Ward und Colton Herta.

Die drei letztgenannten waren in der Saison 2018 bereits bei einem Rennen (O'Ward und Herta) beziehungsweise drei Rennen (Ferrucci) am Start. Ericsson und Rosenqvist hingegen sind echte IndyCar-Neulinge, die in St. Petersburg ihr Debüt geben werden.

Fotostrecke: Fahrer und Teams für die IndyCar-Saison 2019:

Fotostrecke
Liste

Team Penske (Chevrolet)

Team Penske (Chevrolet)
1/42

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

2018: Josef Newgarden, Will Power, Simon Pagenaud

Bestätigt für 2019: Josef Newgarden (USA)

Bestätigt für 2019: Josef Newgarden (USA)
2/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

Bestätigt für 2019: Will Power (Australien)

Bestätigt für 2019: Will Power (Australien)
3/42

Foto: Gregg Feistman / LAT Images

Bestätigt für 2019: Simon Pagenaud (Frankreich)

Bestätigt für 2019: Simon Pagenaud (Frankreich)
4/42

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

A.J. Foyt Racing (Chevrolet)

A.J. Foyt Racing (Chevrolet)
5/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: Matheus Leist, Tony Kanaan

Bestätigt für 2019: Matheus Leist (Brasilien)

Bestätigt für 2019: Matheus Leist (Brasilien)
6/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

Bestätigt für 2019: Tony Kanaan (Brasilien)

Bestätigt für 2019: Tony Kanaan (Brasilien)
7/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

Schmidt Peterson Motorsports (Honda)

Schmidt Peterson Motorsports (Honda)
8/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: James Hinchliffe, Robert Wickens/Carlos Munoz

Bestätigt für 2019: James Hinchcliffe (Kanada)

Bestätigt für 2019: James Hinchcliffe (Kanada)
9/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

Bestätigt für 2019: Marcus Ericsson (Schweden)

Bestätigt für 2019: Marcus Ericsson (Schweden)
10/42

Foto: Sam Bloxham / LAT Images

Marcus Ericsson wechselt aus der Formel 1 zu Schmidt Peterson Motorsports in die IndyCar-Serie.

Meyer Shank Racing with Schmidt Peterson (Honda)

Meyer Shank Racing with Schmidt Peterson (Honda)
11/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

2018: Jack Harvey

Bestätigt für 2019: Jack Harvey (Großbritannien) *

Bestätigt für 2019: Jack Harvey (Großbritannien) *
12/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

* ausgewählte Rennen

Chip Ganassi Racing (Honda)

Chip Ganassi Racing (Honda)
13/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: Scott Dixon, Ed Jones

Bestätigt für 2019: Scott Dixon (Neuseeland)

Bestätigt für 2019: Scott Dixon (Neuseeland)
14/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

Bestätigt für 2019: Felix Rosenqvist (Schweden)

Bestätigt für 2019: Felix Rosenqvist (Schweden)
15/42

Foto: Sam Bloxham / LAT Images

Felix Rosenqvist wechselt aus der Formel E zu Chip Ganassi Racing in die IndyCar-Serie.

Rahal Letterman Lanigan Racing (Honda)

Rahal Letterman Lanigan Racing (Honda)
16/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

2018: Graham Rahal, Takuma Sato

Bestätigt für 2019: Graham Rahal (USA)

Bestätigt für 2019: Graham Rahal (USA)
17/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

Bestätigt für 2019: Takuma Sato (Japan)

Bestätigt für 2019: Takuma Sato (Japan)
18/42

Foto: Michael C. Johnson

Bestätigt für 2019: Jordan King (Großbritannien) *

Bestätigt für 2019: Jordan King (Großbritannien) *
19/42

Foto: Sam Cobb / LAT Images

Jordan King wechselt von Ed Carpenter Racing zu Rahal Letterman Lanigan Racing und fährt das Indy 500 plus möglicherweise weitere Rennen.

Dale Coyne Racing (Honda)

Dale Coyne Racing (Honda)
20/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: Sebastien Bourdais, Pietro Fittipaldi/Zachary Claman de Melo/Santino Ferrucci (nicht im Bild)

Bestätigt für 2019: Sebastien Bourdais (Frankreich)

Bestätigt für 2019: Sebastien Bourdais (Frankreich)
21/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

Bestätigt für 2019: Santino Ferrucci (USA)

Bestätigt für 2019: Santino Ferrucci (USA)
22/42

Foto: FIA Formula 2

Ed Carpenter Racing (Chevrolet)

Ed Carpenter Racing (Chevrolet)
23/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: Spencer Pigot, Ed Carpenter/Jordan King

Bestätigt für 2019: Spencer Pigot (USA)

Bestätigt für 2019: Spencer Pigot (USA)
24/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

Bestätigt für 2019: Ed Jones (Großbritannien) *

Bestätigt für 2019: Ed Jones (Großbritannien) *
25/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

Ed Jones wechselt von Chip Ganassi Racing zu Ed Carpenter Racing und fährt die Rundkurs-Rennen plus das Indy 500.

Bestätigt für 2019: Ed Carpenter (USA) *

Bestätigt für 2019: Ed Carpenter (USA) *
26/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

* nur die Ovalrennen

Carlin (Chevrolet)

Carlin (Chevrolet)
27/42

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

2018: Charlie Kimball, Max Chilton

Bestätigt für 2019: Max Chilton (Großbritannien)

Bestätigt für 2019: Max Chilton (Großbritannien)
28/42

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

Bestätigt für 2019: Charlie Kimball (USA) *

Bestätigt für 2019: Charlie Kimball (USA) *
29/42

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

* ausgewählte Rennen

Andretti Autosport (Honda)

Andretti Autosport (Honda)
30/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: Zach Veach, Alexander Rossi, Ryan Hunter-Reay (nicht im Bild)

Bestätigt für 2019: Zach Veach (USA)

Bestätigt für 2019: Zach Veach (USA)
31/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

Bestätigt für 2019: Alexander Rossi (USA)

Bestätigt für 2019: Alexander Rossi (USA)
32/42

Foto: XPB Images

Bestätigt für 2019: Ryan Hunter-Reay (USA)

Bestätigt für 2019: Ryan Hunter-Reay (USA)
33/42

Foto: Scott R LePage / LAT Images

Andretti Herta Autosport (Honda)

Andretti Herta Autosport (Honda)
34/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

2018: Marco Andretti

Bestätigt für 2019: Marco Andretti (USA)

Bestätigt für 2019: Marco Andretti (USA)
35/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

Juncos Racing (Chevrolet)

Juncos Racing (Chevrolet)
36/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

2018: Rene Binder/Kyle Kaiser/Alfonso Celis Jr.

Kandidat auf Juncos-Cockpit 2019: Alfonso Celis Jr. (Mexiko)

Kandidat auf Juncos-Cockpit 2019: Alfonso Celis Jr. (Mexiko)
37/42

Foto: Sutton Images

Harding Steinbrenner Racing (Honda)

Harding Steinbrenner Racing (Honda)
38/42

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2018: Gabby Chaves/Conor Daly/Colton Herta, Patricio O'Ward (nicht im Bild)

Bestätigt für 2019: Patricio O'Ward (Mexiko)

Bestätigt für 2019: Patricio O'Ward (Mexiko)
39/42

Foto: Harding Racing

Patricio O'Ward steigt aus der Indy-Lights-Serie auf.

Bestätigt für 2019: Colton Herta (USA)

Bestätigt für 2019: Colton Herta (USA)
40/42

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

Colton Herta steigt aus der Indy-Lights-Serie auf.

DragonSpeed (Chevrolet)

DragonSpeed (Chevrolet)
41/42

Foto: Geoffrey M. Miller / LAT Images

Bestätigt für 2019: Ben Hanley (Großbritannien) *

Bestätigt für 2019: Ben Hanley (Großbritannien) *
42/42

Foto: Nikolaz Godet / Motorsport.com

* Ben Hanley geht in der ersten IndyCar-Saison von DragonSpeed in St. Petersburg, in Birmingham, beim Indy 500, in Elkhart Lake und in Mid-Ohio

Und Ericsson, der bei Schmidt Peterson Motorsports Teamkollege von Routinier James Hinchcliffe ist und genau wie der Kanadier vom US-Elektronikkonzern Arrow gesponsert wird, blickt seinem IndyCar-Abenteuer nach zuletzt fünf Jahren Formel 1 voller Zuversicht entgegen.

"Mein zweiter Test lief sehr gut. Ich konnte auf den Erfahrungen, die ich im Dezember gesammelt hatte, aufbauen", blickt Ericsson im Gespräch mit 'Motorsport.com' auf den vor wenigen Tagen in Sebring stattgefundenen ersten IndyCar-Test 2019 zurück.

Sowohl im Dezember als auch im Januar saß Ericsson in Sebring jeweils nur einen Tag im Auto. Mehr als diese zwei Tage hat der Schwede bislang nicht im IndyCar-Cockpit zurückgelegt, aber sein Optimismus ist so groß, dass er schon von einem Sieg in seiner Rookie-Saison spricht.

"Ein Rennen zu gewinnen, muss natürlich das Ziel sein", sagt der Skandinavier, dem einst im Jahr 2010 als Rookie in der GP2-Serie auf Anhieb ein Sieg gelang. Damals triumphierte Ericsson auf dem Stadtkurs in Valencia. Dies ist aber nicht der Hauptgrund, weshalb er sich Ähnliches von seiner ersten IndyCar-Saison erhofft. Vielmehr ist es die Tatsache, dass er mit seinem neuen Teamkollegen Hinchcliffe schon jetzt technisch auf einer Wellenlänge liegt.

"Die positive Überraschung war, dass wir beide ganz ähnliche Rückmeldungen gegeben haben. Das, was wir uns vom Auto wünschen, ist ganz ähnlich", bemerkt Ericsson nach den beiden Sebring-Tests und spricht von einer "großen Hilfe für das gesamte Team, wenn die Fahrer in dieselbe Richtung arbeiten".

"Weil die Trainingssitzungen so kurz sind, können wir unterschiedliche Dinge ausprobieren. Wenn James dabei etwas findet, was für ihn funktioniert, dann wird es wahrscheinlich auch für mich funktionieren und umgekehrt. Das wird den Findungsprozess einer guten Abstimmung beschleunigen", ist Ericsson überzeugt.

Fotostrecke: Die schnellsten Strecken im IndyCar-Kalender:

Fotostrecke
Liste

#10: Portland International Raceway: 123,292 mph

#10: Portland International Raceway: 123,292 mph
1/20

Foto: Bob Heathcote

2018: Will Power (Penske-Chevrolet) mit 57,347 Sekunden

2018: Will Power (Penske-Chevrolet) mit 57,347 Sekunden
2/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

#9: Barber Motorsports Park: 124,089 mph

#9: Barber Motorsports Park: 124,089 mph
3/20

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

2016: Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet) mit 1:06,726 Minuten

2016: Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet) mit 1:06,726 Minuten
4/20

Foto: Foster Peters

#8: Mid-Ohio Sports Car Course: 127,271 mph

#8: Mid-Ohio Sports Car Course: 127,271 mph
5/20

Foto: Scott R LePage / LAT Images

2016: Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet) mit 1:03,870 Minuten

2016: Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet) mit 1:03,870 Minuten
6/20

Foto: IndyCar Series

#7: Indianapolis Grand Prix Circuit: 129,687 mph

#7: Indianapolis Grand Prix Circuit: 129,687 mph
7/20

Foto: Scott R LePage / LAT Images

2017: Will Power (Penske-Chevrolet) mit 1:07,705 Minuten

2017: Will Power (Penske-Chevrolet) mit 1:07,705 Minuten
8/20

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

#6: Road America: 145,924 mph

#6: Road America: 145,924 mph
9/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

2017: Helio Castroneves (Penske-Chevrolet) mit 1:41,300 Minuten

2017: Helio Castroneves (Penske-Chevrolet) mit 1:41,300 Minuten
10/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

#5: Iowa Speedway: 186,256 mph *

#5: Iowa Speedway: 186,256 mph *
11/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

* Durchschnitt für 2 Runden

2014: Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet) mit 17,279 Sekunden

2014: Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet) mit 17,279 Sekunden
12/20

Foto: Shawn Gritzmacher

#4: Gateway Motorsports Park: 189,642 mph *

#4: Gateway Motorsports Park: 189,642 mph *
13/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

* Durchschnitt für 2 Runden

2017: Will Power (Penske-Chevrolet) mit 23,729 Sekunden

2017: Will Power (Penske-Chevrolet) mit 23,729 Sekunden
14/20

Foto: Michael L. Levitt / LAT Images

#3: Texas Motor Speedway: 222,556 mph *

#3: Texas Motor Speedway: 222,556 mph *
15/20

Foto: Scott R LePage / LAT Images

* Durchschnitt für 2 Runden

2017: Charlie Kimball (Ganassi-Honda) mit 23,293 Sekunden

2017: Charlie Kimball (Ganassi-Honda) mit 23,293 Sekunden
16/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

#2: Pocono Raceway: 223,871 mph *

#2: Pocono Raceway: 223,871 mph *
17/20

Foto: Phillip Abbott / LAT Images

* Durchschnitt für 2 Runden

2014: Juan Pablo Montoya (Penske-Chevrolet) mit 40,202 Sekunden

2014: Juan Pablo Montoya (Penske-Chevrolet) mit 40,202 Sekunden
18/20

Foto: Bret Kelley

#1: Indianapolis Motor Speedway: 233,718 mph *

#1: Indianapolis Motor Speedway: 233,718 mph *
19/20

Foto: IndyCar Series

* Durchschnitt für 4 Runden

1996: Scott Brayton (Lola-Menard) mit 38,508 Sekunden

1996: Scott Brayton (Lola-Menard) mit 38,508 Sekunden
20/20

Foto: IndyCar Series

Und so schließt der De-Facto-Nachfolger von Robert Wickens seine Ausführungen mit Nachdruck ab: "Ich finde, man muss sich selbst hohe Ziele setzen, um etwas zu erreichen. Ich habe mir als persönliches Ziel gesetzt, in diesem Jahr ein Rennen zu gewinnen und so oft wie möglich in der Spitzengruppe mitzukämpfen. Das ist ein schwieriges Ziel, aber eines, das erreichbar ist, wie ich glaube."

Der bislang letzte IndyCar-Pilot, der als Rookie ein Rennen gewonnen hat, ist Alexander Rossi, dem dies in der Saison 2016 direkt beim prestigeträchtigen Indy 500 gelang. Apropos Rookie: Bei der 2019er Teampräsentation von Schmidt Peterson Motorsports in der vergangenen Woche in Denver war neben Hinchcliffes Bolide (Startnummer 5) und Ericssons Bolide (Startnummer 7) auch der Bolide des letztjährigen Rookies Robert Wickens (Startnummer 6) präsent.

Teambesitzer Sam Schmidt hat mehrfach versichert, dass der #6 Schmidt-Honda für Wickens bereitsteht, sobald sich der Kanadier körperlich in der Lage sieht, ein Comeback zu wagen. Infolge seines Horrorcrashs vom August 2018 in Pocono arbeitet Wickens seit Monaten mit eisernem Willen an der Genesung seiner schweren Rückenverletzungen.

 

Mit Bildmaterial von Schmidt Peterson Motorsports.

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Artikel-Info

Rennserie IndyCar
Fahrer Marcus Ericsson
Teams Schmidt Peterson Motorsports
Urheber Mario Fritzsche