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Heute Oval-Premiere von Mick Schumacher: Darauf kommt es an

Mick Schumacher wird am heutigen Mittwoch erstmals im "Nudeltopf" fahren - Der IndyCar-Rookie hat klare Ziele für den Privattest mit RLL in Homestead

Heute Oval-Premiere von Mick Schumacher: Darauf kommt es an

Es wird ernst: Mick Schumacher geht heute zum ersten Mal ins Oval

Foto: Penske Entertainment

Irgendwann ist immer das erste Mal: Mick Schumacher wagt sich am heutigen Mittwoch erstmals auf eine Oval-Rennstrecke. Es handelt sich um den Homestead-Miami Speedway, der zwar nicht Teil des IndyCar-Kalenders ist, sich aber aufgrund seines klassischen Layouts mit zwei 180-Kurven und 1,5 Meilen Länge ideal zum Training für das Indianapolis 500 eignet. (FAQ: Das Racing im Oval genau erklärt)

Schumacher ist noch nie in einem "Nudeltopf" gefahren und wird daher viel lernen müssen. Es ist ohne Zweifel die größte Herausforderung, der er sich seit seiner Formel-1-Zeit stellt. Er wird dabei von Ex-IndyCar-Pilot Ryan Briscoe betreut, außerdem steht ihm die komplette Oval-Expertise von Teambesitzer Bobby Rahal und dessen Sohn Graham zur Verfügung, der Stammfahrer im Team ist.

Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, dessen Slogan #KeepFightingMichael er immer auf seinem Helm hat, freut sich darauf, die für ihn neue Art des Racings kennenzulernen. Er hat klare Vorstellungen davon, was er nach dem ersten Oval-Tag in seinem Dallara-Honda von Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) gelernt haben möchte.

"Die Herausforderung besteht darin, dass alles so anders ist und man verstehen muss, was die High Lines sind, was die Low Lines bewirken und wie sich Luftverwirbelungen des Vordermanns auf die Vorder- oder Hinterachse auswirken. Das ist alles sehr neu für mich. Aber ich bin sehr neugierig und interessiert daran, mehr darüber zu erfahren", sagt der 26-Jährige.

Bislang hat er zwar im Simulator für Ovale trainiert, als hinreichende Vorbereitung sieht er das aber nicht an: "Es gibt eine Grenze, was man im Simulator anstellen kann. Im Prinzip geht es da immer nur links herum." (Warum Mick Schumacher nach dem Formel-1-Aus nicht gleich zu den IndyCars gewechselt ist)

"Daraus lässt sich nicht so viel lernen, weil es sehr schwierig ist, Bodenwellen und das generelle Verhalten des Autos adäquat nachzustellen. Aber ich werde ausreichend Zeit haben, zu verstehen, wie man in einem Oval fährt." Schumacher verbrachte insgesamt zwei halbe Tage im Simulator, netto also einen kompletten Arbeitstag.

Schumacher möchte mehr reden

Auch die Zusammenarbeit mit seinem Spotter wird Schumacher erstmals erfahren. Der Spotter sagt Fahrern im Oval genau an, wo sich gegnerische Fahrzeuge befinden. "Das ist etwas komplett Neues und wird deshalb eine Herausforderung darstellen", so der ehemalige Formel-1- und Sportwagenpilot.

"Aber ich bin immer ein Fahrer gewesen, der gerne viele Informationen hat. Ich ermutige meine Ingenieure immer, so viel wie möglich mit mir zu reden. Ich denke, das wird auch diesmal ähnlich sein."

Und weil er gerne alle möglichen Informationen haben möchte, hinterfragt er sofort die Teamphilosophie: "Einer der Punkte, den ich meinem Team gegenüber sehr deutlich gemacht habe, war, warum wir kein Mehrkanal-Funksystem haben, über das der Ingenieur oder wer auch immer mich erreichen kann, selbst wenn jemand anderes gerade spricht."

"Aktuell haben wir das Problem, dass, wenn jemand mit dir spricht, die andere Person im Team dich nicht erreichen kann. Für mich ist es ganz normal, selbst bei voller Fahrt offen miteinander diskutieren zu können. Das müssen wir unbedingt klären."

Nach dem Test in Homestead geht es für Mick Schumacher am 17. und 18. Februar auf den Phoenix Raceway zu einem Kollektivtest, bei dem das 2026er-IndyCar-Feld erstmals aufeinandertrifft.

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