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Hunter-Reay: Arbeite so, als müsse ich immer um mein Cockpit kämpfen

In IndyCar-Urgestein Ryan Hunter-Reay steckt ein echter Kämpfer - Er blickt auf seine Karriere und die harte Arbeit, die ihn zum Andretti-Dauerbrenner macht

Hunter-Reay: Arbeite so, als müsse ich immer um mein Cockpit kämpfen

Sich über 211 Rennen in der IndyCar-Serie zu halten, ist keine einfache Aufgabe, da die Konkurrenz sehr groß ist. Das weiß auch Urgestein Ryan Hunter-Reay, der jede Saison so angeht, als müsse er um sein Cockpit kämpfen. Der 40-Jährige hat im Jahr 2012 den IndyCar-Titel und 2014 das Indy 500 gewonnen. Im Jahr 2021 startet er mit einem nagelneuen Vertrag im Gepäck wieder für Andretti Autosport.

Hunter-Reay erklärt gegenüber 'IndyCar.com'. "Es war in meiner Karriere immer so: 'Hier ist deine Möglichkeit. Steig ins Auto und wir geben dir Bescheid, ob du im nächsten Rennen noch immer im Auto sitzt!'" Das war natürlich hauptsächlich zu Beginn seiner Karriere der Fall. Der US-Amerikaner hat sich im Laufe der Jahre zu einem Garant für Erfolg gemausert.

Vor seiner IndyCar-Karriere war Hunter-Reay für drei Teams in der ChampCar-Serie aktiv. Mit Herdez landete er im Jahr 2004 auf Platz neun der Gesamtwertung - sein bestes ChampCar-Ergebnis. Seit 2007 fährt er in der IndyCar-Serie, in der er ebenfalls für viele Teams gestartet ist. Im Gegensatz zu Rahal Letterman, Vision und A.J. Foyt hat ihn Andretti seit 2009 ein konstantes Zuhause geboten.

Ryan Hunter-Reay

Ryan Hunter-Reay startet seit 2009 für Andretti

Foto: IndyCar Series

Und er hat sich gemacht: Im Jahr 2021 ist Hunter-Reay der erfahrenste Fahrer im Team von Andretti, das außerdem auf die Dienste von Colton Herta, Alexander Rossi und James Hinchcliffe setzt. "Ich habe immer eine 'Pack es an'-Mentalität gehabt", erklärt der 40-Jährige aus Dallas, Texas. "Selbst als ich einen Dreijahres-Vertrag hatte, war ein schlechtes Wochenende das Ende der Welt für mich."

Hunter-Reay hat den Anspruch, an jedem Rennwochenende das Maximum aus sich und dem Auto herauszuholen. Das hat einen guten Grund: "Wenn ich das nicht schaffe, wird jemand mit einem breiten Lächeln einfach in meinen Sitz springen. Das ist Teil meiner Mentalität und wie ich es angehe. So mache ich es jetzt seit 20 Jahren."

Ryan Hunter-Reay

Für die Saison 2021 hat der US-Amerikaner einen neuen Vertrag bekommen

Foto: IndyCar Series

Der Erfolg gibt dem Andretti-Piloten Recht: In seinen bisher 211 IndyCar-Starts in 14 Jahren holte er bisher 16 Siege, 43 Podien und sechs Pole-Positions. Der Titel im Jahr 2012 und der Indy-500-Sieg im Jahr 2014 markieren seine bisherigen Karrierehöhepunkte. Außerdem liegt er unter den aktiven Fahrern mit seinen 16 IndyCar und zwei CART-Siegen auf Platz vier der ewigen Tabelle.

"Wir wissen, was es braucht, um zu gewinnen", zeigt sich der IndyCar-Veteran kämpferisch. "Wir wissen, was wir tun müssen. Wir kennen die Faktoren sowie Parameter und müssen das nur umsetzen, so einfach ist das!" Die IndyCar-Saison 2021 startet am 18. April mit dem Rennen in Birmingham.

Mit Bildmaterial von IndyCar Series.

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Urheber André Wiegold