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Indy 500: Andretti-Team führt Qualifying 1 an - Alonso startet weit hinten

Ab der vierten Reihe steht Startaufstellung für 104. Indy 500 fest: Fernando Alonso startet weit hinten - Besetzung für Top-9-Shootout liegt vor

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Indy 500: Andretti-Team führt Qualifying 1 an - Alonso startet weit hinten

Die erste von zwei Qualifying-Sessions zur 104. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis ist absolviert. Am Samstag wurde der 2,5 Meilen lange Indianapolis Motor Speedway von allen 33 gemeldeten Teilnehmern für das diesjährige Indy 500 unter die Räder genommen. Auf dem Programm standen für jeden Fahrer vier zusammenhängende Runden in Alleinfahrt. Dabei wurden die Startplätze zehn bis 33 für den Renntag (23. August) schon fest vergeben.

Interessant sind nach Qualifying 1 aber auch die Top 9. Denn nur sie werden am Sonntag in Qualifying 2 antreten (abermals vier Runden in Alleinfahrt) und dabei die ersten neun Startplätze - also die ersten drei Startreihen - für das 104. Indy 500 ausfahren.

Vier Andretti-Honda, kein Penske-Chevrolet in den Top 9

Nach Qualifying 1 sind die Spitzenpositionen fest in Hand des Honda-Topteams Andretti Autosport, während das Chevrolet-Topteam Penske keinen einzigen seiner vier Piloten ins Qualifying 2 für Sonntag gebracht hat. Die Reihenfolge der Top 9, die aber noch nicht als Startaufstellung zählt, lautet:

Marco Andretti (Herta/Andretti-Honda), Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda), Alexander Rossi (Andretti-Honda), James Hinchcliffe (Andretti-Honda), Scott Dixon (Ganassi-Honda), Rinus VeeKay (Carpenter-Chevrolet), Alex Palou (Coyne-Honda), Graham Rahal (Rahal-Honda) und Takuma Sato (Rahal-Honda).

FOTOS: Trainings und Qualifying zum 104. Indy 500

Rinus VeeKay, der mit seinem originalen niederländischen Namen eigentlich Rinus van Kalmthout heißt, war als Sechstschnellster nicht nur der mit Abstand schnellste Chevrolet-Fahrer. Der 19-Jährige war auch der schnellste der fünf Rookies im diesjährigen Indy-500-Feld. In Person von Alex Palou hat aber ein zweiter Rookie ebenfalls den Top-9-Einzug geschafft.

Scott Dixon, seines Zeichens fünfmaliger IndyCar-Champion und der aktuelle Tabellenführer 2020, hatte nach dem ersten Q1-Versuch aller 33 Piloten an sechster Stelle gelegen. Im weiteren Verlauf der Session war er aber einer derjenigen, die zu weiteren Vier-Runden-Anläufen ausrückten. Dabei steigerte sich Dixon, übertrumpfte zumindest VeeKay noch und schloss den ersten der beiden Qualifying-Tage auf P5 ab.

Tagesbestwert für Marco Andretti

Der Tagesbestwert aber wurde am Samstag von Marco Andretti mit einem Vier-Runden-Schnitt von 231,351 Meilen pro Stunde (2:35.608 Minuten) erzielt. Dies ist einerseits keine Überraschung, weil der Sohn von Michael Andretti und Enkel von Mario Andretti schon am "Fast Friday" das Tempo vorgegeben hatte. Anderseits hatte er bei der am Freitagabend vorgenommenen Auslosung der Reihenfolge, in der die Piloten ihre vier Q1-Runden in Angriff nehmen, kein gutes Los gezogen.

Marco Andretti

Marco Andretti ist bislang der bestimmende Mann, seitdem der Ladedruck erhöht wurde

Foto: Motorsport Images

Marco Andretti durfte am Samstag nämlich erst als 28. der 33 Piloten auf die Strecke. Dies war insofern ein Nachteil, da Luft- und Asphalttemperatur zu Beginn der Session noch etwas niedriger gewesen waren. Trotzdem gelang es Andretti mit seinem Vier-Runden-Schnitt von 231,531 Meilen pro Stunde, alle 32 Konkurrenten zu übertrumpfen - auch diejenigen, die sich wie Scott Dixon für mehrere Versuche entschieden.

Zum Vergleich: 2019 lag der Bestwert in Qualifying 1 bei 230,083 Meilen pro Stunde (2:36.465 Minuten) und wurde vom damaligen Carpenter-Piloten Spencer Pigot gefahren. Die tags darauf im Top-9-Shootout von Penske-Pilot Simon Pagenaud gefahrene Pole-Zeit war sogar einen Tick langsamer. Die 230er-Marke wurde bei dieser Gelegenheit verpasst.

Allerdings war der Ladedruck der IndyCar-Turbomotoren für Freitag, Samstag und Sonntag des Indy-500-Quali-Wochenendes 2019 bei 1,4 bar angesiedelt. In diesem Jahr sind es 1,5 bar. Eben dieses zusätzliche Plus an Ladedruck im Vergleich zu den üblichen 1,3 bar (die beim Indy 500 im Rennen gefahren werden) hat in diesem Jahr schon am Freitag für superschnelle Runden gesorgt.

"Morgen können wir spielen", meint Marco Andretti nach seiner Q1-Bestzeit zufrieden, merkt aber auch an: "Morgen wird es von den Bedingungen her ein anderer Tag."

Colton Herta

Ganz knapp: Colton Herta fehlten auf vier Runden 0,011 Sekunden für die Top 9

Foto: IndyCar Series

Colton Herta (Harding/Andretti-Honda) ist mit P10 am Samstag knapp gescheitert am Einzug in die Top 9, die am Sonntag ins Q2 gehen werden. Mit einem Vier-Runden-Schnitt von 230,775 Meilen pro Stunde (2:35.996 Minuten) fehlte ihm in der Addition der vier Runden die Winzigkeit von 0,011 Sekunden auf Takuma Sato!

Somit wird Herta am Renntag den zehnten Startplatz einnehmen und damit die vierte Startreihe anführen. Diese teilt er sich mit Marcus Ericsson (Ganassi-Honda; 11.) und Spencer Pigot (Buhl/Rahal-Honda; 12.).

Fernando Alonso auf Startplatz 26 - setzt auf das Rennen

Fernando Alonso (McLaren-Chevrolet) ging gemäß Auslosung als 13. der 33 Piloten auf seinen Q1-Versuch über vier Runden. Mit einem dabei erzielten Schnitt von 228,768 Meilen pro Stunde war der Spanier, nachdem alle 33 Piloten einmal auf der Strecke waren, aber nur an 26. Stelle zu finden gewesen. Und dabei blieb es für ihn.

Alonsos McLaren-Teamkollegen Patricio O'Ward und Oliver Askew haben die Startplätze 15 und 21 an Land gezogen. Im Gegensatz zu Alonso war O'Ward einer derjenigen, die es nicht bei nur einem Vier-Runden-Versuch beließen.

 

Alonso begnügte sich mit einem Versuch und startet im Rennen als 26. aus der neunten von elf Startreihen. Am Crash vom Donnerstag soll es nicht gelegen haben. "Der hat nicht viel ausgemacht, weil wir insgesamt trotzdem viele Runden gedreht haben", so Alonso mit Verweis auf die gesamte Trainingswoche. Nach Platz 25 am "Fast Friday" ist der zweimalige Formel-1-Weltmeister aber ohnehin ohne große Erwartungen in das Qualifying gegangen.

Fernando Alonso

McLaren-Pilot Fernando Alonso geht von Startplatz 26 ins Rennen am 23. August

Foto: Motorsport Images

"Ich glaube, unser Renntempo ist besser als das Qualifying-Tempo. Mit einem schwierigen Qualifying hatten wir gerechnet, aber das Rennen ist erst nächsten Sonntag", so Alonso nach seinen vier Quali-Runden.

Auffällig ist trotzdem: Am Mittwoch hatte Alonso die Trainingswoche mit einem starken fünften Platz eröffnet. Seit dem Crash vom Donnerstag kam er nicht mehr annähernd in diesen Bereich der Zeitenlisten. Damit ist Alonso allerdings alles andere als der einzige Chevrolet-Fahrer, dem es so geht.

ERGEBNIS: Qualifying 1 zum 104. Indy 500

Chevrolet-Pleite auch im Qualifying: Frust bei Penske

Das Chevrolet-Topteam Penske nämlich hat seine vier Piloten Josef Newgarden (IndyCar-Champion 2017 und 2019), Will Power (IndyCar-Champion 2014 und Indy-500-Sieger 2018), Simon Pagenaud (IndyCar-Champion 2016 und Indy-500-Sieger 2019) und Helio Castroneves (Indy-500-Sieger 2001, 2002 und 2009) nur auf die Startpositionen 13, 22, 25 und 28 gebracht.

"Es ist frustrierend. Ich stand während der kompletten vier Runden die ganze Zeit voll auf dem Gas, war aber einfach nur langsam. Mehr war nicht drin", so die für das ganze Penske-Team stellvertretende Stellungnahme von Will Power.

Power ist eigentlich als der absolute Qualifying-König der IndyCar-Serie bekannt. In Indianapolis gelten aber eben eigene Gesetze. Und da hilft es auch nicht, dass Roger Penske inzwischen der Besitzer der berühmten Rennstrecke ist.

Will Power

Frust bei Will Power: Er und seine drei Penske-Kollegen enttäuschten

Foto: Motorsport Images

Die letzte der insgesamt elf Startreihen wird beim Rennen am 23. August eingenommen von Sage Karam (Dreyer/Reinbold-Chevrolet), J.R. Hildebrand (Dreyer/Reinbold-Chevrolet) und Ben Hanley (DragonSpeed-Chevrolet). Bei allen drei Piloten handelt es sich um Teilzeitstarter, die nicht die volle IndyCar-Saison 2020 fahren.

Hanley, für den das Indy 500 genau wie für Hildebrand sogar der einzige Auftritt der Saison ist, war wie schon am Freitag erneut der mit Abstand langsamste der 33 Teilnehmer. Am Mittwoch und Donnerstag hatte er aufgrund der spät erfolgten DragonSpeed-Meldung und einiger technischer Probleme gar nicht offiziell trainieren können.

Übrigens: Nach drei Trainingstagen und dem ersten von zwei Qualifying-Tagen ist der Crash von Fernando Alonso vom Donnerstag weiterhin der einzige Unfall beim Fahrbetrieb zum diesjährigen Indy 500.

Q2: Kampf um die ersten drei Startreihen am Sonntag

Qualifying 2 in Form des Top-9-Shootouts der neun schnellsten Piloten vom Samstag geht am Sonntag ab 13:15 Uhr Ortszeit (19:15 Uhr MESZ) über die Bühne. Dabei gehen die Top 9 in umgekehrter Reihenfolge des Samstagsergebnisses auf ihre vier entscheidenden Qualifying-Runden.

Takuma Sato wird den Kampf um die Pole-Position somit eröffnen. Marco Andretti wird als Letzter zu seinem Q2-Anlauf ausrücken. Mehrere Versuche, wie sie noch am Samstag möglich waren, gibt es am Sonntag nicht.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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