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Indy 500: Coronavirus sorgt für Verschiebung in den August

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Indy 500: Coronavirus sorgt für Verschiebung in den August
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26.03.2020, 17:36

UPDATE: Die 500 Meilen von Indianapolis 2020 werden nicht im Mai, sondern erst im August stattfinden - Weitere Verschiebungen im Kalender mit neuem Finale

Nun ist auch der Monat Mai im IndyCar-Kalender von den Verschiebungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie betroffen. Der Saisonhöhepunkt - die 104. Auflage des Indy 500 - wird nicht wie geplant am 24. Mai stattfinden. Stattdessen wurde seitens IndyCar nun ein neuer Termin verkündet: 23. August.

Neben dem Indy 500, das wie üblich auf dem 2,5-Meilen-Oval des Indianapolis Motor Speedway ausgetragen wird, ist auch der auf dem Rundkurs im Infield ausgetragene Grand Prix von Indianapolis betroffen. Dieses Rennen stand ursprünglich für den 9. Mai im Kalender. Neuer Termin ist der 4. Juli, der US-amerikanische Unabhängigkeitstag (Independence Day).

Double-Header IndyCar/NASCAR im Juli

Wie bei den ursprünglichen Terminen, so handelt es sich auch bei den neuen Terminen im Falle des Indy 500 um einen Sonntag und im Falle des Indianapolis-Grand-Prix um einen Samstag.

Weil am 5. Juli, dem Tag nach dem neuen Termin für den Indianapolis-Grand-Prix, das Brickyard 400 der NASCAR Cup Series in Indianapolis steigt, kommt es erstmals zu einem Double-Header IndyCar/NASCAR - auf unterschiedlichen Streckenkonfigurationen. Die zweite NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) allerdings fährt am 4. Juli wie die IndyCar-Serie auf dem Rundkurs.

"Der Monat Mai auf dem Indianapolis Motor Speedway ist meine Lieblingszeit im Jahr", gesteht Roger Penske als der neue Besitzer der berühmten Rennstrecke und der gesamten IndyCar-Serie. "Wie unsere Fans, so bin auch ich enttäuscht, dass wir das Indianapolis 500 verschieben mussten. Doch die Gesundheit und Sicherheit unserer Veranstaltungsteilnehmer und Zuschauer hat für uns höchste Priorität."

"Wir glauben", so Penske weiter, "dass die Verschiebung der Veranstaltung angesichts der Bedingungen und Einschränkungen, mit denen wir konfrontiert sind, eine verantwortungsvolle Entscheidung ist." Im US-Bundesstaat Indiana, wo Indianapolis liegt, gilt seit Mittwoch eine Ausgangssperre. Davon betroffen sind nicht zuletzt die IndyCar-Teams. An die üblichen Rennvorbereitungen in den Werkshallen ist derzeit nicht zu denken.

Weitere Verschiebungen im IndyCar-Kalender: St. Petersburg als Finale?

Der Trainingsbetrieb zum Indy 500 soll am Mittwoch, den 12. August, beginnen. Das Qualifying ist nun für 15./16. August angesetzt. Weil aber von der Verlegung des Saisonhöhepunkts andere Renntermine betroffen sind, gibt es auch neue Termine für Mid-Ohio (9. August), St. Louis (30. August) und Portland (13. September).

Die für März und April geplant gewesenen Rennen in St. Petersburg (Florida), Birmingham (Alabama), Long Beach (Kalifornien) und Austin (Texas) wurden bereits vor einigen Tagen auf unbestimmte Zeit verschoben (Birmingham und Austin) beziehungsweise komplett gestrichen (Long Beach).

St. Petersburg - eigentlich als Saisonauftakt geplant gewesen - soll nun das Saisonfinale ausrichten. Einen konkreten Termin gibt es dafür aber noch nicht. Eigentlich ist Laguna Seca (Kalifornien) am 20. September als Finale vorgesehen. Ein neuer Termin auf dem temporär zu errichtenden Stadtkurs in St. Petersburg würde - wenn es dazu kommt - später liegen.

Stand jetzt würde die IndyCar-Saison 2020 am 30./31. Mai mit dem Double-Header in Detroit (Michigan) beginnen. Ob dieser Termin gehalten werden kann, wird die Entwicklung in den kommenden Wochen zeigen.

In den USA schreitet die Ausbreitung des Coronavirus rasant voran. In der offiziellen Statistik weisen derzeit lediglich China und Italien eine noch höhere Zahl an registrierten Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auf. Die Zahl der an der Lungenkrankheit COVID-19 verstorbenen Menschen hat inzwischen auch in den USA die 1.000 überschritten.

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Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Mario Fritzsche