Indy-500-Feld komplett: Mick Schumacher trifft auf Katherine Legge
Das Feld für das 110. Indianapolis 500 ist komplett: Die Britin Katherine Legge kehrt zurück und sorgt beim Debüt von Mick Schumachers für weibliche Konkurrenz
Katherine Legge tritt 2026 wieder beim Indy 500 an
Foto: Meg Meg
Bei seiner Premiere beim Indianapolis 500 (24. Mai) bekommt Mick Schumacher weibliche Konkurrenz. Die Britin Katherine Legge wurde als 33. Teilnehmerin für die 110. Ausgabe des Saisonhöhepunkts der IndyCar-Serie bestätigt. Damit ist das Starterfeld des Rennens, das oft als "The Greatest Spectacle in Racing" bezeichnet wird, nun vollständig besetzt.
Legge kehrt nach einem Jahr Pause zum Indy 500 zurück. Sie wird den Chevrolet mit der Startnummer 11 steuern. Der Einsatz erfolgt durch HMD Motorsports in Kooperation mit AJ Foyt Racing.
"Wir haben unglaublich hart gearbeitet, um beim diesjährigen Indianapolis 500 wieder dabei zu sein, und ich sehe keinen Moment davon als selbstverständlich an", erklärte die 45-jährige Legge.
Für Legge ist es die fünfte Teilnahme am Indy 500. Ihr letzter Auftritt fand im Jahr 2024 mit Dale Coyne Racing statt. Damals musste sie aufgrund eines mechanischen Defekts nach 22 Runden aufgeben und wurde als 29. gewertet.
Ihr Debüt gab sie im Jahr 2012, als sie sich als neunte Frau überhaupt für das Rennen qualifizierte und den 22. Platz erreichte, was bis heute ihr bestes Ergebnis darstellt. Im Jahr 2023 stellte sie zudem einen Rekord auf, als sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 231,07 mph (371,87 km/h) zur schnellsten Frau wurde, die sich jemals für das Rennen qualifiziert hat.
"Es fühlt sich ehrlich gesagt wie Weihnachten an, wieder zurück beim 500 zu sein. Jedes Mal, wenn ich zurückkehre, entwickle ich eine tiefere Wertschätzung dafür, was es braucht, um hier nicht nur anzutreten, sondern überhaupt erst die Chance dazu zu bekommen", sagt Legge
Zuletzt machte die Britin im Jahr 2025 Schlagzeilen, als sie sich als erste Frau seit Danica Patricks Debüt im Jahr 2012 für ein Rennen des NASCAR-Cup qualifizierte. Damit war sie die erste Frau seit sieben Jahren, die ein Rennen in der Cup-Serie startete.
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