Indy 500 Qualifying 1: Startposition von Mick Schumacher steht fest
Im vertagten Q1-Segment des Indianapolis-Qualifyings mit 33 Teilnehmern hat Mick Schumacher den Startplatz für sein erstes Indy 500 eingeloggt
Mick Schumacher (Rahal-Honda) startet sein erstes Indy 500 aus Reihe 10
Foto: Penske Entertainment
Auf dem Indianapolis Motor Speedway ist am frühen Sonntagnachmittag das wetterbedingt vertagte erste Qualifying (Q1) zur 110. Auflage des Indy 500 über die Bühne gegangen. Im Gegensatz zum Samstag als aufgrund von Dauerregen überhaupt nicht gefahren werden konnte, war das Wetter am Sonntag bestens. Sonnenschein, kaum Wind und eine Lufttemperatur im Bereich von 27 Grad Celsius lagen an, als die 33 Teilnehmer das auf drei Stunden verkürzte Q1-Segment in Angriff absolvierten.
Für das 33-köpfige Teilnehmer-Feld am Saisonhighlight der IndyCar-Serie ging es darum, dass jeder Fahrer einen Vier-Runden-Versuch auf die Strecke bringt, also vier fliegende Runden am Stück fährt, um mit einem gültigen Wert im Q1-Ergegnis aufzutauchen. Mehrere Vier-Runden-Versuche, wie sie es am Samstag bei geplanter Durchführung des Qualifying-Wochenendes gegeben hätte, waren im vertagten Q1 am Sonntag nicht erlaubt.
Die Luft- und Asphalttemperatur war an keinem der Trainingstage so hoch wie im Qualifying am Sonntag. Basierend auf dem nun vorliegenden Q1-Ergebnis stehen einerseits die Startplätze 13 bis 33 für das 500-Meilen-Rennen am kommenden Sonntag (24. Mai) bereits fest. Andererseits stehen die Top 12 fest, die in wenigen Stunden ins zweite der in diesem Jahr drei stattfindenden Qualifying-Segmente vorrücken.
Mick Schumacher startet sein erstes Indy 500 aus Reihe 10
Zu denjenigen, die ihren Startplatz für das 110. Indianapolis 500 bereits kennen, zählt Mick Schumacher (Rahal-Honda). Er hat im Q1-Segment am Sonntag auf P28 abgeschlossen und startet somit in genau einer Woche von Startplatz 28 und damit aus Startreihe 10 in sein erstes Indy 500.
Basierend auf der Auslosung, die bereits am Freitagabend vorgenommen wurde, ging Schumacher in Reihen der 33 Piloten als 15. ins Qualifying, um seinen Vier-Runden-Versuch zu absolvieren. Eben diese vier Runden hat der Rookie in Diensten von Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 229,450 Meilen pro Stunde (369,185 km/h) absolviert.
"Das ganze Wochenende war nicht einfach", so Schumacher nach seinem Qualifying-Run im TV-Interview mit Fox. "Wir müssen jetzt verstehen, was im Qualifying los war. Das Auto fühlte sich gut an, was vielleicht gar nicht mal das Beste ist. Vielleicht will man hier eher ein Auto haben, dass ein bisschen nervös ist. Wir werden uns das jetzt anschauen und haben dann hoffentlich ein gutes Auto für das Rennen."

Mit dem Handling im Qualifying war Schumacher nicht ganz glücklich
Foto: Penske Entertainment
Mit Blick auf das Rennen über eine Distanz von 200 Runden sagte Schumacher bereits am Freitag: "Ich freue mich einfach darauf, was hier am Tag des Rennens los sein wird. Es ist eines dieser großen Rennen. Ich bin in Monaco und in Le Mans gefahren. Also ist das hier jetzt das letzte große Rennen auf der Liste derer, die es zu erfahren gilt. Ich bin mir sicher, es wird großartig."
Während Mick Schumacher am 24. Mai also vom 28. Startplatz in die 500 Meilen von Indianapolis gehen wird, hat sich von den anderen zwei Rookies einer vor ihm, der andere hinter ihm qualifiziert. Dennis Hauger (Coyne-Honda) fährt vom 31. Startplatz los. Der Startplatz von Caio Collet (Foyt-Chevrolet) steht noch nicht fest, weil es der Brasilianer direkt ins Top-12-Shootout geschafft hat. Im Vier-Wagen-Team RLL waren Takuma Sato (13.) und Louis Foster (22.) schneller als Schumacher, Graham Rahal (30.) aber langsamer.
Zu denjenigen, die abgesehen von den bereits Genannten ihren konkreten Startplatz für das diesjährige Indy 500 ebenfalls schon eingeloggt haben, zählen unter anderem die Indy-500-Sieger Helio Castroneves (Shank-Honda; 15.), Marcus Ericsson (Andretti-Honda; 18.), Will Power (Andretti-Honda; 20.), Ryan Hunter-Reay (McLaren-Chevrolet; 23.) und Josef Newgarden (Penske-Chevrolet; 24.).
Nach anstehend: Top-12-Shootout und Fast-6-Shootout
Andererseits stehen, wie bereits angedeutet, anhand des nun vorliegenden Q1-Ergebnis die Top 12 fest, die im weiteren Verlauf des heutigen Sonntags das Q2-Segment (Top-12-Shootout) bestreiten und dort versuchen werden, ins finale Q3-Segment (Fast-6-Shootout) einzuziehen.
In den Top 12 aus Q1 finden sich alle drei Ganassi-Piloten (Scott Dixon, Alex Palou, Kyffin Simpson), beide Foyt-Piloten (Caio Collet und Santino Ferrucci), zwei Penske-Piloten (David Malukas und Scott McLaughlin) sowie je ein Fahrer von McLaren (Patricio O'Ward), Dreyer & Reinbold (Conor Daly), Ed Carpenter (Alexander Rossi), Juncos Hollinger (Rinus VeeKay) und Meyer Shank (Felix Rosenqvist). Rosenqvist war im Q1 der Schnellste und wird daher im Top-12-Shootout als Letzter auf die Strecke gehen.
Geplanter Beginn für das Top-12-Shootout ist in mitteleuropäische Zeit umgerechnet um 22:30 Uhr MESZ. Anschließend, kurz nach Mitternacht MESZ, beginnt das Fast-6-Shootout, an dem die schnellsten sechs Piloten aus dem Top-12-Shootout teilnehmen, um die ersten zwei Startreihen für das Indy 500 unter sich auszumachen.
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