Indy 500 Qualifying-Shootouts: Alex Palou erobert die Pole!
Zwei Quali-Bestzeiten von Felix Rosenqvist, aber im Fast-6-Shootout schlägt Alex Palou zu und erringt zum zweiten Mal die Pole für ein Indianapolis 500
Alex Palou (Ganassi-Honda) startet das 110. Indy 500 als Polesetter
Foto: Penske Entertainment
Alex Palou ist der Polesetter für die 110. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis! Im entscheidenden dritten Qualifying-Segment am Sonntag, dem Fast-6-Shootout, hat sich Palou gegen seine fünf Mitstreiter um die vorderen sechs Startplätze durchgesetzt. Damit wird der viermalige und amtierende IndyCar-Champion, der auch der aktuelle Tabellenführer ist, am kommenden Sonntag (24. Mai) von der Pole ins Saisonhighlight 2026 gehen (Zeitplan, Starterliste, Streckendaten, Hintergründe, Livestream, TV: Alle Informationen zum Indy 500 der IndyCar-Saison 2026).
Für Palou, der im vergangenen Jahr den Indy-500-Sieg feierte, ist es die zweite Indy-500-Pole nach 2023, aber eine, die durchaus ein wenig überraschend kommt. Im Q1-Segment, aus dem die 12 schnellsten Piloten ins Q2 (Top-12-Shootout) vorrückten, hatte Palou nur P11 belegt. Im zwölfköpfigen Q2 war er dann Zweitschnellster.
Felix Rosenqvist nach zweimal P1 "nur" in Reihe 2
Die ersten zwei der insgesamt drei Quali-Segmente hatte Felix Rosenqvist (Shank-Honda) für sich entschieden. Im entscheidenden Q3-Segment, dem Fast-6-Shootout, aber schlug Palou zu. Sein Vier-Runden-Schnitt von 232,248 Meilen pro Stunde (373,687 km/h), den er als Vorletzter der sechs Q3-Teilnehmer hinlegte, hielt dem Vier-Runden-Schnitt von Schlussfahrer Rosenqvist stand.
Erwähnenswert: Inklusive des nun abgeschlossenen Qualifyings läuft der Fahrbetrieb rund um das diesjährige Indy 500 bereits durchgängig seit Dienstag, wobei der Samstag wetterbedingt komplett ausgefallen ist. Aber auch an bisher "nur" fünf Tagen mit Fahrbetrieb hat es keinen einzigen Zwischenfall, geschweige denn einen Unfall gegeben.

Felix Rosenqvist (Shank-Honda) war "nur" im Q1 und im Top-12-Shootout top
Foto: Penske Entertainment
Zweitschnellster hinter Alex Palou im Fast-6-Shootout war Alexander Rossi (Carpenter-Chevrolet), gefolgt David Malukas (Penske-Chevrolet) als Drittschnellstem. Somit starten beim diesjährigen Indy 500 ein Spanier und zwei US-Amerikaner aus der ersten Reihe. Aus der zweiten Startreihe werden Felix Rosenqvist, Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet) und Patricio "Pato" O'Ward (McLaren-Chevrolet) losfahren.
Scott Dixon & Co. im Q2 raus - Mick Schumacher & Co. im Q1 raus
Bevor es am frühen Sonntagabend in Indianapolis ins Fast-6-Shootout ging, stand am späten Nachmittag das Top-12-Shootout an, in dem die 12 schnellsten Piloten aus dem 33-köpfigen Q1 vom frühen Nachmittag um den Einzug ins finale Segment mit seinen sechs Teilnehmern kämpften.
Während Felix Rosenqvist nach seiner Bestzeit im Q1 auch im Top-12-Shootout der Schnellste war und deshalb auch im Fast-6-Shootout als Letzter fuhr, haben sechs Piloten das Vorrücken ins Fast-6-Shootout nicht geschafft. Es sind: Kyffin Simpson (Ganassi-Honda), Conor Daly (Dreyer/Reinbold-Chevrolet), Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet), Caio Collet (Foyt-Chevrolet), Scott Dixon (Ganassi-Honda) und Rinus VeeKay (Juncos-Chevrolet).
Simpson, Daly und McLaughlin nehmen am kommenden Sonntag die Startplätze in Reihe 3 ein. Collet als klar schnellster Rookie, der fünfmalige Indy-500-Polesetter Dixon, und schließlich noch VeeKay nach dem ersten Top-12-Einzug des Juncos-Teams überhaupt, starten aus der vierten Reihe ins "Greatest Spectacle in Racing".
Mick Schumacher (Rahal-Honda) war einer der insgesamt 21 Piloten, für die direkt nach dem knapp dreistündigen Q1-Segment Feierabend war. Schumacher startet am kommenden Sonntag vom 28. Startplatz und damit aus Reihe 10 in sein erstes Indy 500. Damit ist er in der Startaufstellung der zweitbeste Rookie hinter Caio Collet (Startplatz 10) und vor Dennis Hauger (Startplatz 31).
Noch zwei Freie Trainings bis zum Rennen - eigentlich
Jetzt, da das wetterbedingt von zwei Tagen auf einen Tag verkürzte Qualifying-Wochenende zum diesjährigen Indy 500 über die Bühne gebracht wurde, werden die Turbomotoren der 33 IndyCar-Boliden wieder zurückgerüstet auf den Ladedruck der ersten drei Trainingstage, also auf 1,3 statt 1,5 bar.
Mit der Standard-Konfiguration der Motoren und in Rennabstimmung der Autos geht es am kommenden Sonntag (24. Mai) auf die Distanz von 200 Runden. Bevor es soweit ist, stehen aber noch zwei Freie Trainings auf dem Plan, nämlich am Montag und am Freitag.
Allerdings ist die Wettervorhersage für Montagnachmittag nicht berauschend. Zum angesetzten Zeitpunkt des vorletzten Trainings ist nach aktuellem Stand der Dinge mal wieder mit Regen zu rechnen (Zeitplan, Starterliste, Streckendaten, Hintergründe, Livestream, TV: Alle Informationen zum Indy 500 der IndyCar-Saison 2026).
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