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Indy-500-Vortest (Tag 1): Schumacher im Pulk - Bestwert für Daly

In seiner ersten Indianapolis-Session nach bestandenem Rookie-Programm sammelt Mick Schumacher erste Erfahrungen im Pulk auf dem 2,5-Meilen-Oval

Indy-500-Vortest (Tag 1): Schumacher im Pulk - Bestwert für Daly

Mick Schumacher drehte am Dienstag seine ersten Runden im Indy-Oval

Foto: Penske Entertainment

Der erste von zwei geplanten Tagen beim offiziellen Vortest für die diesjährige Auflage der 500 Meilen von Indianapolis, Höhepunkt der IndyCar-Saison, ist absolviert. Nachdem der Fokus am Dienstag bis 14:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MESZ) auf dem Rookie-Programm lag, stand der Indianapolis Motor Speedway am späten Nachmittag allen gemeldeten Piloten offen.

Für Mick Schumacher (Rahal-Honda), der genau wie Caio Collet (Foyt-Chevrolet) das obligatorische Rookie-Programm (ROP) kurz vor 14:00 Uhr Ortszeit mit Erfolg abgeschlossen hatte, waren es am späten Nachmittag die ersten Indianapolis-Runden im Pulk.

Auch Dennis Hauger schafft Rookie-Programm

In der knapp vierstündigen Session drehte Schumacher 30 Runden, wobei seine persönlich schnellste mit einem Schnitt von 220,781 Meilen pro Stunde (355,236 km/h) notiert wurde. Das bedeutete P24 im Ergebnis der Session und P25 im Tagesklassement.

Nachdem Mick Schumacher und Caio Collet das dreistufige Rookie-Programm schon vor der letzten Session des Tages komplett absolviert hatten, holte Dennis Hauger (Coyne-Honda) seine letzten noch fehlenden Runden für Phase 3 des ROP am späten Nachmittag noch nach.

Damit haben alle Rookies im diesjährigen Indy-500-Feld die offizielle Zulassung für die Freien Trainings und das Qualifying erlangt. Der erste Trainingstag ist Dienstag, der 12. Mai.

Tagesbestwert für Conor Daly

An die Spitze der Zeitenliste setzte sich am späten Dienstagnachmittag Conor Daly (Dreyer/Reinbold-Chevrolet) mit einer einer im Pulk gefahrenen Runde von 225,394 Meilen pro Stunde (362,658 km/h), was klar der Tagesbestwert war. Auf P2 und P3 reihten sich Helio Castroneves (Shank-Honda) und Takuma Sato (Rahal-Honda) ein.

Sato ist bei Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) auch in diesem Jahr wieder im vierten Auto des Teams einzig für das Indy 500 gemeldet. Der zweimalige Indy-500-Sieger aus Japan ist damit beim Saisonhöhepunkt, wie bereits seit Wochen bekannt, ein zusätzlicher Teamkollege von Mick Schumacher.

In der Wertung der Runden in Alleinfahrt, also ohne Unterstützung eines Windschattens, war am späten Nachmittag Jack Harvey (Dreyer/Reinbold-Chevrolet) der Schnellste, und zwar mit 220,318 Meilen pro Stunde (354,491 km/h). Zwischenfälle in Form von Unfällen gab es am ersten Testtag keine.

Katherine Legge ohne Runden am ersten Testtag

Allerdings waren nicht alle 33 gemeldeten Piloten auf der Strecke, sondern nur 32. Am Auto von Katherine Legge (HMD/Foyt-Chevrolet) hatte es schon am frühen Nachmittag technische Probleme gegeben, woraufhin die Britin auch am späten Nachmittag nicht fuhr. Sie hat am Dienstag keine einzige Runde fahren können.

Der zweite Tag (Mittwoch) des offiziellen Indy-500-Vortests sieht insgesamt sechs Stunden Fahrbetrieb für alle Piloten vor. Allerdings ist die Wettervorhersage insbesondere für die Morgen- und Vormittagsstunden nicht gut. Es ist mit Regen zu rechnen. Bei Regen gibt es grundsätzlich keinen IndyCar-Fahrbetrieb auf Ovalen. Wie viel Streckenzeit es am zweiten Testtag tatsächlich geben wird, bleibt abzuwarten.

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