Indy 500: Fernando Alonso brennt auf eine 2. Chance

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Indy 500: Fernando Alonso brennt auf eine 2. Chance
Edd Straw
Autor: Edd Straw
Übersetzung: Stefan Ehlen
29.05.2017, 15:21

Nach seinem bitteren Ausfall beim Indy 500 2017 denkt Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso bereits über eine erneute Teilnahme am IndyCar-Saisonhöhepunkt nach.

Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, McLaren-Honda-Andretti, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda

"Auf jeden Fall", wie er sagt. "Beim 2. Mal wird mir alles schon einfacher fallen. Dann habe ich Restarts, Boxenstopps und dergleichen bereits mal gemacht. Die Anpassung dürfte mir dann wesentlich leichter fallen."

Offen ist allerdings, ob Alonso schon in der Motorsport-Saison 2018 nach Indianapolis zurückkehrt. "Schauen wir einmal", meint der Spanier. "Ich muss dranbleiben, weil ich den Sieg beim Indy 500 auf meiner To-Do-Liste noch nicht abgehakt habe."

Alonso hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, die sogenannte Triple-Crown zu erreichen: Sieg beim Grand Prix von Monaco oder Formel-1-Weltmeister werden (was Alonso beides bereits geschafft hat), das Indy 500 und die 24 Stunden von Le Mans gewinnen.

Ein Motorschaden warf Alonso jedoch kurz vor dem Ende des Indy 500 aus dem Rennen, sodass er seine Siegträume in Indianapolis erst einmal begraben musste.

"Es ist natürlich enttäuschend, das Rennen nicht zu beenden. Denn immer, wenn du am Start stehst, willst du auch die Zielflagge sehen", sagt er. "Dieses Mal war es leider nicht möglich."

Was wäre, wenn...?

Sein USA-Abenteuer mit McLaren und Andretti Autosport sei trotzdem eine "großartige Erfahrung" gewesen, wie Alonso betont.

"Ich kam hierher, um mich zu beweisen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Es war schön, wieder einmal das Gefühl zu haben, konkurrenzfähig zu sein."

Alonso führte den IndyCar-Klassiker in Indianapolis zwischenzeitlich sogar an. Und er glaubt: Vielleicht wäre ihm ohne technische Probleme die ganz große Überraschung gelungen.

"Wir waren vorn dabei", meint der zweimalige Formel-1-Weltmeister. "Ich glaube, wir hatten auch noch ein paar Reserven. Doch dann ging der Motor hoch…"

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