IndyCar Detroit 2026 FT2: Mick Schumacher fehlen fast zwei Sekunden
Mick Schumacher kommt auch im zweiten Freien Training in Detroit nicht auf Tempo - Zwei Chevy-Motorschäden, Mauerkontakte und Verbremser
Mick Schumacher kommt in Detroit noch nicht recht in Gang
Foto: Lumen Lumen
Auch beim zweiten Freien Training auf dem Downtown-Straßenkurs in Detroit müht sich Mick Schumacher (RLL-Honda; 21.) weiter. Mit einem Rückstand von 1,826 Sekunden belegte er in der zweiten Sitzung den 21. Platz, machte aber immerhin hinten heraus noch einiges an Zeit gut. (Ergebnis 2. Freies Training)
Der Deutsche verbesserte sich mit seiner letzten fliegenden Runde deutlich, zuvor war der Rückstand noch wesentlich größer. Seine Teamkollegen von Rahal Letterman Lanigan Racing, Louis Foster (9.) und Graham Rahal (16.), waren 1,2 und 0,5 Sekunden schneller.
Die Sitzung war wie üblich in ein 40-minütiges Segment für alle Fahrzeuge und anschließend zwei zwölfminütige Abschnitte eingeteilt, in denen jeweils die Hälfte des Starterfeldes mit etwas freierer Strecke trainieren konnte.
Die Kollektivsitzung musste aufgrund eines Motorschadens von Rinus "VeeKay" van Kalmthout (Juncos-Chevrolet; 25.) bereits früh unterbrochen werden. VeeKay setzte daher keine aussagekräftige Rundenzeit.
In der Gruppenphase gab es einen weiteren Motorschaden bei einem Chevrolet-Aggregat, diesmal bei Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet; 20.). Dadurch musste die erste der beiden Gruppensitzungen unterbrochen werden.
Sting Ray Robb (Juncos-Chevrolet; 24.) ging in der Gruppenphase nicht mehr auf die Strecke. Es war schon sein zweiter Zeitverlust nach dem Kupplungsdefekt am Freitag.
Kirkwood auf P1, in der Mauer, wieder auf P1
Wie üblich auf einem Stadtkurs legte die Strecke eine deutliche Entwicklung während der Session hin. Spektakulär war das Training für "Mister Street Course" Kyle Kirkwood (Andretti-Honda; 1.).
Er setzte sich zunächst an die Spitze, schlug dann an der Mauer an, wobei die Aufhängung hinten rechts beschädigt wurde, und setzte sich in der Gruppenphase mit repariertem Auto erneut an die Spitze.
Mit Teamkollege Will Power (Andretti-Honda; 2.) hat er aber einen klaren Herausforderer. Der Australier war nur eine Zehntelsekunde langsamer. Power und Kirkwood wechselten sich immer wieder an der Spitze ab, am Ende hatte der Amerikaner die Nase vorn.
Ebenfalls zu beachten ist Alex Palou (Ganassi-Honda; 4.). Dem amtierenden Meister fehlten zwar drei Zehntelsekunden auf die Bestzeit, allerdings fuhr er seine schnellste Zeit in der ersten Gruppensession, während die Strecke bei Kirkwood, Power und dem Drittplatzierten, Patricio "Pato" O'Ward (McLaren-Chevrolet) bereits mehr Grip hatte.
Zahlreiche Dreher, Verbremser und leichte Mauerkontakte durchzogen die Sitzungen, außerdem mussten immer wieder Runden abgebrochen werden, weil sich ein Rückstau von Fahrern bildeten, die ihre schnelle Runde in Angriff nehmen wollten.
Josef Newgarden (Penske-Chevrolet; 22.) kämpft sichtlich mit seiner Verletzung. Ein Dreher und wenig konkurrenzfähige Zeiten in der Gruppenphase warfen ihn noch hinter Mick Schumacher zurück. Weitere Verbremser gab es unter anderem von Nolan Siegel (McLaren-Chevrolet; 14.) und Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet; 11.).
Das Qualifying beginnt um 19 Uhr MESZ. (Alle Informationen zum IndyCar-Rennen in Detroit)
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