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IndyCar-Kurs von Donald Trump: Diese Wahrzeichen werden zur Strecke

Dieser Stadtkurs führt die IndyCar-Serie direkt am Washington Monument vorbei - US-Präsident unterzeichnete Exekutivverordnung für das Freedom 250 Event

IndyCar-Kurs von Donald Trump: Diese Wahrzeichen werden zur Strecke

IndyCar-Strecke in Washington

Foto: IndyCar IndyCar

Die IndyCar-Serie schickt ihre Boliden am 22. und 23. August 2026 mitten durch die Straßen der US-Hauptstadt Washington. Damit findet zum ersten Mal überhaupt ein Rennen rund um die berühmte National Mall statt. Das Event ist zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung. Das Besondere für die Fans: Das geschichtsträchtige Rennwochenende wird kostenlos und für die Öffentlichkeit frei zugänglich sein. Jetzt wurde das Layout bekanntgegeben.

Der temporäre Stadtkurs weist eine Länge von 1,7 Meilen (ca. 2,7 Kilometer) auf und bietet sieben Kurven. Die Route führt direkt um die National Mall herum und nutzt einige der historischsten und ikonischsten Denkmäler Amerikas als Kulisse.

Der Startschuss fällt auf einer 0,4 Meilen langen Start-Ziel-Geraden auf der Pennsylvania Avenue, eingerahmt vom Washington Monument und dem US-Kapitol. Die Boxengasse befindet sich unmittelbar neben der Strecke zwischen den Kurven 1 und 2.

Auf ihrem Weg durch den anspruchsvollen und malerischen Kurs rasen die Stars der US-Formelserie zudem am Smithsonian National Air and Space Museum, der National Gallery of Art und dem Nationalarchiv vorbei.

"Dieser Kurs ist mit keinem anderen Stadtrennen vergleichbar, das wir bisher gesehen haben", zeigt sich der zweimalige IndyCar-Champion und zweifache Indy-500-Sieger Josef Newgarden beeindruckt, der die Strecke am Montagmorgen besichtigen durfte.

"Man hat diesen Hochgeschwindigkeitsabschnitt auf der Pennsylvania Avenue, der volles Risiko und Präzision belohnt, gemischt mit technischen Kurven rund um die 9th Street, die einem alles abverlangen. Mitten durch das Herz der amerikanischen Geschichte zu fahren, flankiert von diesen unglaublichen Wahrzeichen, wird extrem kraftvoll sein. Ich kann es kaum erwarten, hier beim Freedom 250 Grand Prix den Geburtstag Amerikas auf der Strecke zu feiern."

Der Freedom 250 Grand Prix wurde durch eine Anfang des Jahres von Präsident Donald Trump unterzeichnete Exekutivverordnung mit dem Titel "Celebrating American Greatness with American Motor Racing" offiziell auf den Weg gebracht.

Rendering: IndyCar in Washington

Rendering: IndyCar in Washington

Foto: IndyCar / Penske Entertainment

Das erste Stadtrennen rund um die National Mall genießt prominente Unterstützung, unter anderem durch die Protokollchefin der Vereinigten Staaten, Botschafterin Monica Crowley, US-Verkehrsminister Sean Duffy, US-Innenminister Doug Burgum sowie die Bürgermeisterin von Washington D.C., Muriel Bowser.

"Die Geschichte Amerikas ist eine Geschichte von Visionen, Mut, Ausdauer - und Geschwindigkeit", so Botschafterin Monica Crowley. "Wie könnte man unseren außergewöhnlichen amerikanischen Geist besser präsentieren, als mit einem Grand Prix in der Hauptstadt unserer Nation im Jahr unseres 250. Geburtstags? Schon die Präsidenten Washington und Jefferson feierten mit Pferderennen; das Freedom 250 wird diese Tradition ins 21. Jahrhundert führen."

Zur feierlichen Enthüllung des Streckendesigns am Montag versammelten sich neben Newgarden und den Regierungsvertretern auch Freedom-250-CEO Keith Krach, Ted Leonsis (Monumental Sports & Entertainment), FOX-Sports-CEO Eric Shanks sowie der Vorsitzende des Freedom 250 Grand Prix, Bud Denker.

Der Aufbau der Rennstrecke wird im Laufe des Sommers beginnen. Dabei sollen die Straßen rund um das Kapitol und die National Mall während der Bauphase weitestgehend zugänglich bleiben.

Bürgermeisterin Muriel Bowser rührt bereits die Werbetrommel: "Wir möchten, dass die Menschen ihre Reise nach D.C. jetzt planen. Kommen Sie für das Freedom 250 und bleiben Sie, um unsere Monumente, Museen und erstklassigen Restaurants zu genießen."

Neben dem Streckenlayout wurde auch das offizielle Logo präsentiert: Es zeigt einen IndyCar-Boliden vor der Kuppel des US-Kapitols, gehalten in den patriotischen Farben Rot, Weiß und Blau. Ein speziell für diesen Anlass gestaltetes Showcar in Jubiläums-Lackierung wird in den kommenden Monaten als "rollender Botschafter" in der Region Washington, Maryland und Virginia (DMV) zu sehen sein.

IndyCar-Logo für das Rennen in Washington

IndyCar-Logo für das Rennen in Washington

Foto: IndyCar / Penske Entertainment

Das Rennen wurde nachträglich als 18. Lauf in den diesjährigen Rennkalender aufgenommen und wird in Deutschland auf Sky sowie Motorvision+ gezeigt.

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