Qualifyingbericht
IndyCar Laguna Seca
IndyCar Laguna Seca 2026: Mick Schumacher kommt nicht über Q1 hinaus
Nach starken Freien Trainings leistet sich Mick Schumacher im Qualifying zwei kleine Fahrfehler, die ihn die Chance auf den Q2-Einzug kosten - Pole für Scott McLaughlin
Mario Fritzsche
Bearbeitet: 06.09.2026, 00:35
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Mick Schumacher leistete sich im Laguna-Seca-Qualiyfing einen kleinen Fehler
Foto: Lumen Lumen
Im Qualifying zum IndyCar-Saisonfinale 2026 auf dem Laguna Seca Raceway nahe Monterey im US-Bundesstaat Kalifornien ist Mick Schumacher (Rahal-Honda) im Q1-Segment hängengeblieben. Das Rennen am Sonntag nimmt er von P14 aus der siebten Reihe in Angriff. (Zeitplan, Streckendaten, Starterliste, TV und mehr: Alle Infos zum IndyCar-Saisonfinale 2026)
Nachdem Schumacher die zwei vorangegangenen Freien Trainings auf P15 (FT1 am Freitag) respektive P6 (verkürztes FT2 am Samstag) abgeschlossen hatte, war er im Q1-Segment des Qualifyings einer von zwölf Piloten, die in Gruppe 1 auf die Strecke gehen mussten.
Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:09.572 Minuten war Schumacher vorübergehend Schnellster in Gruppe 1. Unmittelbar nach Abschluss dieser Runde aber geriet er in Kurve 10 - der ersten Kurve nach der alternativen Ziellinie im Qualifying - leicht in den Dreck neben der Strecke.
Trotz dieses Fehlers zu Beginn der gezeiteten Runde lag Schumacher kurzzeitig auf Kurs zu einer Verbesserung. Dann aber erwischte er die legendäre Corkscrew-Passage nicht optimal. Die Chance auf eine nochmalige Verbesserung war endgültig dahin.
"Im Corkscrew hatte ich einen kleinen Fehler, schade! Wir hatten einen guten Plan für das Qualifying. Das Auto fühlt sich gut an. Der Tag, an dem es zählt, kommt morgen", so Schumachers erste Reaktion im TV-Interview mit Fox nach seinem erneuten Q1-Aus. (Ergebnisse: IndyCar-Saisonfinale 2026 Laguna Seca)
Das einzige Mal, dass es Schumacher in seiner Rookie-Saison in der IndyCar-Serie über das Q1-Segment eines Qualifyings auf einem Rundkurs hinaus geschafft hat, das war auf dem Stadtkurs in Markham in Kanada. Dort fuhr er im Q2-Segment auf den elften Startplatz.
Mick Schumachers Rookie-Kollegen Caio Collet (Foyt-Chevrolet) und Dennis Hauger (Coyne-Honda) fuhren im Qualifying zum Saisonfinale auf dem Laguna Seca Raceway auf die Positionen 12 (Collet) respektive 24 (Hauger), was aber nicht in beiden Fällen ihren Startpositionen für Sonntag entspricht. Grund: Es gibt zwei Rückversetzungen in der Startaufstellung, eine davon betrifft Collet (siehe unten).
Scott McLaughlin erobert letzte Pole der Saison
Den Kampf um die letzte Pole der IndyCar-Saison 2026 hat im sechsköpfigen Q3-Segment Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) für sich entschieden. Mit einer Rundenzeit von 1:09.136 Minuten verwies der Neuseeländer keinen Geringeren als den frischgebackenen fünfmaligen IndyCar-Champion Alex Palou (Ganassi-Honda) auf P2.
Palou hatte zuvor sowohl im Q1-Segment (Gruppe 2) als auch im Q2-Segment mit einer 1:09.1er Zeit den Bestwert markiert. Auch im Q3-Segment fuhr Palou wieder eine 1:09.1, allerdings war McLaughlin die Winzigkeit von 0,018 Sekunden schneller. Für McLaughlin ist es die dritte Pole der Saison nach St. Petersburg und Milwaukee 1.
Drittschnellster im Q3-Segment hinter McLaughlin und Palou war Felix Rosenqvist (Shank-Honda), gefolgt von Alexander Rossi (Carpenter-Chevrolet), Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet) und David Malukas (Penske-Chevrolet). Allen voran Kyle Kirkwood (Andretti-Honda; 7.) war im Q2-Segment nicht ins Q3 vorgerückt.
Für den sechsmaligen IndyCar-Champion Scott Dixon (Ganassi-Honda) war sogar schon Endstation im Q1. Dixon startet das letzte Rennen seiner sage und schreibe 25-jährigen Ganassi-Laufbahn von weit hinten. Ein Rennen gewonnen hat er in dieser Saison noch nicht. Gelingt ihm auch am Sonntag kein Sieg, würde es für Dixon das Ende einer sage und schreibe 21-jährigen Phase mit aufeinanderfolgenden Saisons mit mindestens einem Sieg bedeuten. 2027 geht Dixon für McLaren an den Start.
Gridstrafen für Christian Lundgaard und Caio Collet
Das IndyCar-Saisonfinale 2026 auf dem Laguna Seca Raceway geht am Sonntag über eine Distanz von 95 Runden. Zwei Fahrer müssen in der Startaufstellung aufgrund von Motorwechsel sechs Positionen nach hinten rücken. Christian Lundgaard, für den es in seinem letzten Rennen als McLaren-Pilot noch um den Vizetitel in der IndyCar-Fahrerwertung 2026 hinter Alex Palou geht, startet von P11.
Caio Collet, für den es in seinem voraussichtlich letzten Rennen für A.J. Foyt Enterprises noch um den Rookie-Titel und um den Einzug in den Leaders Circle geht, startet im 25-köpfigen Feld von P18. Somit startet der Brasilianer vier Plätze hinter Schumacher und sechs Plätze vor Hauger.
Allerdings sind Collets Erfolgsaussichten in beiden Wertungen, also Rookie-Wertung und Leaders Circle, gering. Sein Rückstand auf Hauger beträgt 30 Punkte. Mehr als 48 Punkte können an einem IndyCar-Rennwochenende nach dem Qualifying nicht aufgeholt werden (Komplette Startaufstellung für Laguna Seca).
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