Trainingsbericht
IndyCar Laguna Seca
IndyCar Laguna Seca 2026: Ordentlicher Start von Mick Schumacher
Mick Schumacher kämpft bei seinem Abschied von RLL im freien Training lange um die Top 10 - Performance von Teamkollege Graham Rahal weckt Hoffnungen

Heiko Stritzke
Bearbeitet: 05.09.2026, 01:45
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Mick Schumachers RLL-Abschied verspricht noch einmal Chancen auf ein gutes Ergebnis
Foto: Penske Entertainment
Der Auftakt zum Finalwochenende der IndyCar-Serie 2026 auf dem Laguna Seca Raceway war turbulent - gleich zweimal musste mit der roten Flagge unterbrochen werden. Mick Schumacher (RLL-Honda; 15.) zeigte einen vielversprechenden Start auf der anspruchsvollen Strecke, auf der er bereits am 30. Juli getestet hat. (Ergebnis 1. Freies Training)
Während der 40-minütigen Kollektivphase der Sitzung kratzte der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher zunächst an den Top 10, bevor die Zeiten in der Gruppenphase am Ende noch einmal deutlich gesteigert wurden. Auch Schumacher gelang eine Steigerung auf 1:10.837 Minuten, was für den 15. Platz in einem ab P4 eng gestaffelten Feld reichte.
"Der Test in Laguna ist ziemlich gut gelaufen, wir haben viel daraus gelernt, daher denke ich, dass uns das helfen wird, direkt aus dem Stand heraus voll dabei zu sein", sagte der 27-Jährige vor dem Beginn des Wochenendes.
"Wir hatten in Milwaukee ein gutes Qualifying, das wird uns für das Rennen in Laguna einen guten Boxenplatz einbringen, was die Strategie und alles andere etwas vereinfachen wird. Das Ziel ist einfach, mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Es wäre schön, die #47 in den Leaders Circle zu bringen." Schumacher wird RLL nach diesem Wochenende in Richtung Meyer Shank Racing verlassen.
Sein Teamkollege Louis Foster (RLL-Honda; 13.) war 0,057 Sekunden schneller. Mut macht allerdings die Zeit von Graham Rahal (RLL-Honda; 6.). Außerdem war Schumacher stärkster Rookie, seine beiden Rookie-Kollegen landeten auf den Positionen 23 und 24.
Das erste Freie Training musste zweimal unterbrochen werden, jeweils in der Kollektivphase der Sitzung. Nach 15 Minuten drehte sich Josef Newgarden (Penske-Chevrolet; 19.) in Kurve 6, die in Richtung der Corkscrew führt. Die legendäre Kurve wurde im Vorfeld des Trainings in "Zanardi Corkscrew" umbenannt.
Newgarden blieb so ungünstig stehen, dass die Rennleitung sich lieber zur Unterbrechung entschied, damit der zweimalige Meister seinen Dallara-Chevrolet wenden konnte. Für einen weiteren harmlosen Dreher sorgte Altmeister Scott Dixon (Ganassi-Honda; 12.) in der Andretti Hairpin ganz zu Anfang der Runde. Er fährt zum letzten Mal in seiner angestammten #9 bei Ganassi.
Später krachte es dann etwas heftiger, als Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet; 21.) in der Rainey Curve (die Bergab-Linkskurve nach der Corkscrew) durch einen Gegenpendler abflog und in die Reifenstapel krachte.
Die Bestzeit markierte der alte und neue Champion Alex Palou (Ganassi-Honda; 1.) in 1:09.899 Minuten, der damit dem Alex-Zanardi-Tributdesign gleich einmal alle Ehre erwies. Einzig Felix Rosenqvist (MSR-Honda; 2.), der von Meyer Shank Racing zurück zu McLaren wechseln wird, kam ebenfalls unter die Marke von 1:10 Minuten.
Patricio "Pato" O'Ward (McLaren-Chevrolet; 3.) meldete als Bestplatzierter des Dreikampfs um den Vizetitel seine Ambitionen an. Der Mexikaner ist nach seinem Doppelsieg auf der Milwaukee Mile Vierter in der Meisterschaft, hat aber nur vier Punkte Rückstand auf den Meisterschaftszweiten, Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet; 18.). Zwischen den beiden befindet sich noch Kyle Kirkwood (Andretti-Honda; 17.).
Das zweite Training beginnt am Samstag um 19 Uhr MESZ. (Alle Infos zum IndyCar-Finale auf dem Laguna Seca Raceway)
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