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IndyCar Mid-Ohio 2026: Schlechter Stopp - Mick Schumacher Vorletzter

Mick Schumacher wird durch einen schlechten ersten Boxenstopp in Mid-Ohio weit zurückgeworfen - Mangels Gelbphasen keine Chance zum Aufholen

IndyCar Mid-Ohio 2026: Schlechter Stopp - Mick Schumacher Vorletzter

Mick Schumacher kam in Mid-Ohio nicht über den vorletzten Platz hinaus

Foto: Gavin Baker / Lumen via Getty Images

Auf dem "Was geht diesmal schief"-Glücksrad erwischte Mick Schumacher (RLL-Honda; 24.) diesmal das Feld Boxenstopp. Wie schon in Phoenix ging der erste Boxenstopp auf dem Mid-Ohio Sports Car Course in die Hose, was Schumacher am Ende des Feldes festnagelte. Da es keine Gelbphasen im Rennen gab ("Caution-free"), war der Zeitverlust doppelt bitter. (Ergebnis)

Beim Start verlor der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher, der von Startplatz 15 losgefahren war, zunächst zwei Positionen. In der zweiten Runde wurde er außerdem von seinem Teamkollegen Louis Foster (RLL-Honda; 18.) überrascht.

Schon nach acht Runden kam er zum ersten Boxenstopp, um die nachteiligen weichen Reifen (Reds) loszuwerden. Danach benutzte er nur noch die harten Reifen (Blacks). Doch dieser Stopp ging in die Hose. Schumacher verlor alle Positionen bis auf die von Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet; 19.) und war damit Vorletzter. Von da an hing er den kompletten Rest des Rennens hinter anderen Fahrzeugen fest.

Den kompletten zweiten Stint verbrachte er hinter Sting Ray Robb (Juncos-Chevrolet; 22.). Beim zweiten Stopp verpasste Rahal Letterman Lanigan Racing allerdings die Chance, ihn an Robb vorbeizubringen, indem man Schumacher zusammen mit dem Juncos-Piloten an die Box holte. Wieder arbeitete RLL etwas langsamer und Schumacher blieb hinter Robb. Im Gegenteil: Ferrucci ging beim Boxenstopp ebenfalls vorbei.

Immerhin brachte es Schumacher noch fertig, Dennis Hauger (Coyne-Honda; 25.) hinter sich zu lassen. Bei dessen Team Dale Coyne Racing ging an diesem Wochenende gar nichts. Allerdings gelang es Robb, noch an Romain Grosjean (Coyne-Honda; 23.) auf der Strecke vorbeizukommen, was Schumacher nicht mehr bewerkstelligte. Im Ziel hatte er noch 124 Sekunden "Push-to-Pass" übrig.

So blieben ein vorletzter Platz und eine weitere verpasste Chance, endlich ein gutes Ergebnis in der IndyCar-Serie zu holen. Für Schumacher und RLL wird die Zeit nun langsam knapp, den ersehnten 22. Platz in der Gesamtwertung zu holen und in den Leaders Circle zu kommen. Schumacher fiel nun wieder auf den letzten Platz der Gesamtwertung zurück.

O'Ward führt McLaren-Doppelsieg an

Das Rennen war das bisher ereignisloseste in dieser Saison. Wie schon erwähnt, gab es keine Gelbphasen. Patricio "Pato" O'Ward (McLaren-Chevrolet; 1.) sicherte sich seinen ersten Sieg seit fast einem Jahr (Toronto 2025).

Der Mexikaner lieferte sich ein Duell mit seinem Teamkollegen Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet; 2.), der von der Pole gestartet war. McLaren fuhr dabei eine riskante Strategie mit zwei langen Stints, die unvorteilhaften Reds wurden erst in einem kurzen dritten Stint verwendet. Damit begab sich McLaren in Gefahr, bei einer Gelbphase alles zu verlieren, die aber nicht kam.

Lundgaard machte in der 42. Runde einen Fehler in der Keyhole-Kurve, was O'Ward in einem spektakulären Duell, bei dem es sogar zu einer Berührung kam, für sich nutzte. Der Mexikaner ließ daraufhin nichts mehr anbrennen.

Dritter war lange Zeit David Malukas (Penske-Chevrolet; 8.). Er war auf derselben Strategie wie die McLaren-Piloten unterwegs und wurde durch einen schwachen zweiten Boxenstopp zurückgeworfen. Dann verlor er weitere Plätze an Fahrer, die ihren Stint auf weichen Reifen schon vor ihm absolviert hatten.

So holte Kyle Kirkwood (Andretti-Honda; 3.) den letzten Podiumsplatz. Er überholte zunächst sehenswert Alex Palou (Ganassi-Honda; 5.) an einem Tag, an dem das Ganassi-Team offenbar nicht die richtige Abstimmung getroffen hatte. Beim letzten Stopp ging er dann auch an Rinus "VeeKay" van Kalmthout (Juncos-Chevrolet; 4.) vorbei und holte sich den dritten Platz.

Alle Fahrer legten drei Stopps ein, der erhofft Strategie-Split blieb ebenso aus wie größere Aufreger in diesem Rennen. Der IndyCar-Zirkus begibt sich nun wieder auf ein Oval: Am 19. Juli gastiert die Serie auf dem Nashville Superspeedway, dem Oval mit der größten Kurvenüberhöhung der Saison. (IndyCar-Kalender 2026)

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